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So finanziert sich der Auslandsaufenthalt online

Von Konstantin R. am 01-08-2018

Obgleich sich die Geschichten jener häufen, die sich im Rahmen eines Auslandsjahres während dem Studium auf ein neues Land, eine neue Sprache und eine neue Kultur eingelassen haben, so gibt es auch die Sorgen die eben jene umtreiben. Finanzielle Schwierigkeiten (u.a. wegen höherer Lebenshaltungskosten sowie dem Verlust des Nebenjobs), der Zeitverlust im Studium, die Unsicherheit, wie viel das Auslandsjahr „bringt“ und viele weitere Sorgen halten letztlich auch viele Studenten davon ab, ein fremdes Land zu erkunden. Die gute Nachricht jedoch lautet: Vor allem die Sorge um die finanzielle Situation muss gar nicht mit ins Ausland fliegen. Der Nebenjob kann dies hingegen durchaus tun. Schließlich gibt es auch in der Online-Welt viel zu tun – egal, auf welchem Kontinent du gerade lebst. Welche Möglichkeiten es gibt, den Auslandsaufenthalt durch einen Online-Nebenjob zu refinanzieren, verrät dieser Beitrag.

Die virtuelle Assistenz

Virtuelle Assistenten sind gefragt. Sie übernehmen – unabhängig von ihrem Wohn- bzw. Arbeitsort – klassische Assistenzarbeiten, die im Büro anfallen. Das kann beispielsweise die Terminvereinbarung am Telefon oder per E-Mail sein. Auch die Bearbeitung des E-Mail-Verkehrs, die Bearbeitung von anfallenden Aufgaben im Online-Shop sowie viele weitere Assistenzaufgaben können Studenten prima während ihrem Auslandsjahr erledigen. Wer als virtueller Assistent Aufträge finden möchte, kann dies beispielsweise über eine spezialisierte Agentur tun. Dort können virtuelle Assistenten sich melden und Suchende nach eben dieser Unterstützung suchen. Das hilft beiden Seiten. Je nach Agentur und Job ist dann eine Anmeldung der Tätigkeit als geringfügig Beschäftigte möglich oder es muss die Anmeldung eines Kleingewerbes erfolgen. Folgende Aufgabenbereiche könnten Studenten anbieten:

  • Germanistik-Studenten und Literaturwissenschaftlicher sind meist prima Korrektoren und Lektoren. Da ein professioneller Ausdruck und eine tadellose Rechtschreibung sowie Grammatik von entscheidender Bedeutung sind, lassen immer mehr Gewerbetreibende ihre Werke korrigieren oder lektorieren.

  • Angehende Kommunikationswissenschaftler sind bestens dafür geeignet, Social Media Kanäle zu betreuen oder auf Basis von Firmeninformationen Präsentationen zu erstellen. Idealerweise kannst du hier potentiellen Auftraggebern bereits zeigen, was du in diesen Bereichen bereits gemacht hast. Das erhöht die Chance auf Aufträge.

  • Studenten der Betriebswirtschaftslehre können Berufspraxis und den Nebenjob als virtueller Assistent meist gut verquicken. Vor allem die Aufbereitung von Zahlenmaterial kannst du dann als Leistung offerieren, wenn du bereits entsprechende Kenntnisse im Controlling erworben hast. Gut abgeschlossene Leistungsnachweise sind an dieser Stelle natürlich von Vorteil.

Selbstständig mit eigenem Online-Business

Es ist der erklärte Traum vieler, in der Praxis allerdings auch ein hartes Stück Arbeit, für das es – zumindest in der Anfangszeit – nur sehr wenig Geld gibt. Deswegen ist es nicht sinnvoll, die eigene Selbstständigkeit zeitgleich mit dem Auslandsjahr anzugehen. Wer das Budget für die Zeit „abroad“ damit aufstocken will, muss bereits im Vorfeld Einnahmen generieren. Welche Möglichkeiten es gibt, zeigt diese Ideensammlung:

Blog, Video & Co ... Mach deine Passion zum Geschäft

Wer über eine Passion und die entsprechende Profession verfügt, der hat gute Karten, damit ein paar Groschen zu verdienen. So kann beispielsweise die Liebe zum Dekorieren in einem Blog samt Video-Kanal münden. Verlinkt wird sowohl im Artikel als auch im bewegten Bild zu einem Shop, der die passenden Produkte im Angebot hat. Affiliate-Netzwerke können dir dabei helfen, mit deiner Arbeit Geld zu generieren.

Der Ratgeber-Sektor. Einmal erstellt bringen sie regelmäßig passives Einkommen

Auch hierfür ist Know-how gefragt und die Suche nach Themen, die nicht schon unendlich oft im Internet kursieren. Zudem brauchst du für diesen Business-Versuch auch die Fähigkeit, so zu formulieren, dass die Inhalte bei der Zielgruppe ankommen. Passt beides zusammen, eröffnen sich dir schier grenzenlose Möglichkeiten, denn: Du erstellt beispielsweise ein E-Book, das du entweder direkt verkaufst. Dann hast du dir einmal die Arbeit gemacht, es zu schreiben, kannst es aber immer wieder verkaufen. Alternativ kannst du das E-Book auch als Präsent nutzen, um eine Fanbase aufzubauen – beispielsweise für deinen Videokanal oder deinen Blog.

Zwischen Auslandsaufenthalt und Online-Job

Vor allem die Ideen, die mit der Gründung eines eigenen Business zu tun haben, sind Fluch und Segen gleichermaßen. Idealerweise lassen sich die Einnahmen skalieren, so dass du dir im Ausland keine Sorgen zu machen brauchst. Zum anderen frisst die Arbeit Zeit, die du sicherlich auch gerne mit Freizeitaktivitäten in der Ferne zubringen würdest. Der ultimative Tipp lautet deswegen: Such dir systemische Unterstützung, die dir deine Arbeit so einfach wie möglich macht.

Nein, auch die muss nicht teuer sein. Sogenannte ERP-Systeme, die dir dabei helfen, dein Geschäft systemisch darzustellen, nehmen dir viel Verwaltungsarbeit ab, müssen aber nicht die Welt kosten. Neben bekannten Größen wie SAP, DATEV und Co. reihen sich nämlich mitunter zahlreiche Open Source-Programme, die dich nichts kosten und dir trotzdem die Grundfunktionen eines ERP-Systems bieten. So bekommst du die Zeit in der Ferne und den Job im Netz spielend unter einen Hut – egal, ob du nach Peru, nach Spanien oder nach Kanada pilgerst.

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