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Standardform eines Lebenslaufs


Der Lebenslauf ist dein Aushängeschild, wenn du dich für einen Job bewirbst. Er repräsentiert nicht nur deine Fähigkeiten bzw. Berufserfahrungen, sondern sagt auch einiges über deine Persönlichkeit aus. In diesem Artikel erfährst du, wie ein typischer Lebenslauf aussieht. Zudem kannst du dich von unseren Musterbeispielen bzw. den kreativen Lebensläufen anderer Bewerber inspirieren lassen.

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Da du bei einer Bewerbung auch ein Motivationsschreiben versendest, sollte dieses auf deinen Lebenslauf abgestimmt sein. Je nach Branche gibt es verschiedene Formen und Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensläufen. Bewirbst du dich z.B. als Produktgestalter, kann dein Lebenslauf etwas ausgefallener sein und sollte definitiv zeigen, was du kannst. Möchtest du eher in die Finanzbranche einsteigen, ist ein klassisch-konservativer Lebenslauf von Vorteil. Im Marketingbereich kann dein Lebenslauf auch gerne etwas moderner gestaltet sein. Egal für welche Branche du dich interessiert, jeder Lebenslauf sollte für den Leser übersichtlich gestaltet und natürlich informativ sein.

Wir haben deshalb die Hauptbestandteile eines CV für dich zusammengefasst:


1. PERSÖNLICHE DATEN

Deine persönlichen Daten stehen immer am Anfang deines Lebenslaufs. Diese Daten sollten mindestens deine Kontaktdaten d.h. deinen vollständigen Namen, deine Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse beinhalten. Besitzt du ein repräsentatives LinkedIn oder Twitter Profil, so kannst du auch dieses gerne angeben. In Deutschland gibt man zudem oft den Familienstand, die Nationalität, das Geburtsdatum und den Geburtsort an.

Generell gilt aber: Alles kann, Nichts muss. Früher wurde Bewerbern beigebracht ein professionelles Foto von sich dem Lebenslauf beizufügen. In Deutschland wird diese Option noch von vielen Bewerbern freiwillig genutzt, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Bewerbungen ohne Foto fallen bei den Personalern daher eher auf. In den USA oder Großbritannien hingegen gelten strenge anonymisierte Auswahlverfahren, die wirklich nur auf Basis der Qualifikationen durchgeführt werden. Bewerbungsfoto nutzen - ja oder nein, das bleibt natürlich dir überlassen. Wenn du dich für das Hinzufügen eines Fotos entscheidest, sollte dies qualitativ hochwertig sein und dich in einem ordentlichen Outfit und Pose präsentieren.

2. AUSBILDUNG

In diesem Abschnitt geht es um deinen beschrittenen Bildungsweg. Natürlich musst du nicht beim Kindergarten oder der Grundschule anfangen, denn wenn du studierst oder eine Lehre gemacht hast, wird jedem Arbeitgeber klar sein, dass du zuvor eine weiterführende Schule besucht haben muss. Daher ist es sinnvoll ab dem Gymnasium bzw. der Realschule oder Oberschule zu beginnen. Für jeden Bildungsabschnitt solltest du noch ein paar Details hinzufügen wie z.B. deine Haupt- oder Studienfächer, die Abschlussnote oder besondere Tätigkeiten, die du übernommen hast. Beginne mit dem Aktuellsten und arbeite dich chronologisch rückwärts vor. Gib den Namen deines Bildungsinstitutes, Diplomes/ Abschlusses und auch den Zeitraum in dem du den Abschluss erworben bzw. das Bildungsinstitut besucht hast an. Du hast eine Lücke im Lebenslauf? Wie du damit umgehst und wie du diese Lücke den Personalern sinnvoll erklären kannst erfährst du im Blogartikel "Lücken und abgebrochene Studiengänge im Lebenslauf - wie gehe ich damit um?".

3. BERUFSERFAHRUNG

In dem Abschnitt Berufserfahrung werden alle Jobs aufgeführt, die du bisher ausgeübt hast. Genau wie bei der Schulischen Ausbildung, wird hier mit der aktuellsten Anstellung begonnen. Nenne die Unternehmensnamen, sowie den Ort, Jobtitel und eine kurze Beschreibung. Achte hierbei besonders auf Relevanz. Welche Jobs unterstreichen bestimmte Fähigkeiten, die im neuen Job gefragt sind? Das bedeutet, dass du irrelevante Jobs, die nichts mit der Stelle, für die du dich bewirbst zu tun haben, weglassen solltest. Frage dich immer welchen Mehrwert diese Information dem Leser bietet und was dies über dich und deine Fähigkeiten aussagt.

4. PROJEKTE UND ZERTIFIKATE

Gerade im Studium hat man die Möglichkeit an Praxisprojekten mitzuarbeiten und dem zukünftigen Arbeitgeber zu zeigen, dass man nicht nur aus Büchern gelernt hat. Praxiserfahrung ist heutzutage ein Muss! Meistens kannst du dem Lebenslauf im Anhang auch noch eine Projektbescheinigung beilegen, welche genauere Informationen über das Projekt enthält. Auch andere Zertifikate, die du nach Ablegen eines Test erhalten hast, kannst du an dieser Stelle erwähnen.

5. FÄHIGKEITEN UND KENNTNISSE

  1. Sprachkenntnisse: Erwähne nicht nur die Sprachkenntnisse, die du besitzt, sondern auch das Level deiner Kenntnisse (schriftlich und mündlich). Die Levels werden wie folgt unterschieden (von sehr gut nach Grundkenntnisse): Fließend, Verhandlungssicher, Gut, Grundkenntnisse. Alternativ kannst du deine Sprachkenntnisse auch nach dem Europäischen Referenzrahmen “Common European Framework of Reference for Languages” von A1 bis C2 einstufen.
  2. Hardskills: Hier kannst du besondere Fähigkeiten angeben wie z.B. allgemeine PC-Kenntnisse oder bestimmte Programme, die für die Ausübung des Jobs relevant sind. Gib zuerst den Namen des Computerprogramms an, sowie den Grad deiner Fertigkeiten mit diesem Programm. Denke natürlich auch an Software Pakete und spezielle Betriebssysteme. Wenn du dich z.B. für ein Praktikum im Online Marketing bewirbst und bereits Erfahrungen im Umgang mit Google Analytics und Datenanalyse gesammelt hast, solltest du dies definitiv vermerken.
  3. Softskills: In diesem Bereich solltest du beschreiben, was dich ausmacht und welche Softskills du in das neue Team einbringen könntest. Du bist gerne kreativ tätig, kannst super im Team arbeiten, aber auch Projekte selbstständig verfolgen? Perfekt! Hier findest du genug Platz für deine Kenntnisse.

6. FREIWILLIGES ENGAGEMENT, INTERESSEN UND HOBBIES

Zuletzt erwähnst du alle Dinge, welche bisher nicht aus deinem Lebenslauf entnehmbar waren, aber relevant sind. Dabei kannst du Hobbies, Interessen und andere relevante Tätigkeiten aufgreifen, die etwas über dich aussagen. Begleitest du ein bestimmtes Ehrenamt was z.B. dein Organisationstalent und deine Teamfähigkeit unterstreicht? Perfekt! Vergiss nicht, dass es bei deutschen Bewerbungen zudem üblich ist, den Lebenslauf zu datieren und zu signieren, sowie Zertifikate beizufügen, die die benannten Punkte im Lebenslauf belegen.

Du weißt noch nicht wie du deinen Lebenslauf gestalten möchtest? Dann hole dir jetzt etwas Inspiration von unseren Musterlebensläufen:

    1. Standard-Lebenslauf
    2. Moderner Lebenslauf
    3. Kreativer Lebenslauf

Du hast deinen Lebenslauf bereits gestaltet? Dann könnten unsere Tipps zum Thema Bewerbungsschreiben oder Bewerbungsgespräch für dich interessant sein. Zudem findest du in unseren Bewerbungstipps noch Informationen zur ersten Arbeitswoche oder zu Gehaltsverhandlungen.


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Musterlebensläufe und Vorlagen

Manche Bewerber setzen alles daran, dass ihr Lebenslauf sich vom Lebenslauf ihrer Konkurrenten abhebt. Einige zahlen dafür sogar eine Menge Geld, um sich von einer Agentur einen professionellen Lebenslauf erstellen zu lassen. Wer sich jedoch selbst hinsetzen möchte, kann ein ähnlich gutes Ergebnis erziehlen. Zur Inspiration stellen wir dir drei Vorlagen für Lebensläufe bereit:

Vorlage 1 - Standard Lebenslauf

Klicke hier um dir den 2-seitigen Standard-Lebenslauf als PDF anzusehen.

Lebenslauf standard Vorlage, Musterlebenslauf

        

Vorlage 2 - Moderner Lebenslauf

Klicke hier um dir den 2-seitigen modernen Lebenslauf als PDF anzusehen.

Lebenslauf modern Vorlage, Musterlebenslauf

        

Vorlage 3 - Kreativer Lebenslauf

Klicke hier um dir den 1-seitigen kreativen Lebenslauf als PDF anzusehen.

Lebenslauf kreativ Vorlage, Musterlebenslauf


Mit Tools wie Canva kannst du einfach und kostenlos kreative und moderne Lebensläufe herstellen. Die Vorlagen musst du nur noch mit deinen persönlichen Daten ergänzen und schon ist dein Lebenslauf fertig. Für weitere kreative Bewerbungen, die defintiv die Aufmerksamkeit der Personaler anziehen, schaue dir unseren Artikel zu kreativen Bewerbungen an.

Denke jedoch daran, dass dies nur eine Hilfestellung ist und dein Lebenslauf natürlich auch abweichen kann, je nachdem bei welchem Unternehmen du dich für eine Stelle bewirbst.


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Weitere Gestaltungstipps für den Lebenslauf

Gestaltungstipps für deinen Lebenslauf

Wenn du bereits die Standard-Bestandteile gewissenhaft zu deinem Lebenslauf hinzugefügt hast, dann ist es jetzt Zeit deinen Lebenslauf auf die entsprechende Stelle anzupassen. Mit folgenden Tipps kannst du deinen Lebenslauf weiter aufwerten:


1. SOCIAL MEDIA PRÄSENZ NUTZEN

Solltest du über professionell genutzte Online-Profile wie z.B LinkedIn, Twitter oder eine eigene Webseite verfügen, kannst du diese zu deinen Kontaktdaten am Anfang des Lebenslaufs hinzufügen, um dem Unternehmen einen Einblick in deine Online-Präsenz zu gewähren. Natürlich sollten diese aktuell sein und einen Mehrwert bieten. Weitere Tipps zur Nutzung von Social Media bei der Jobsuche findest du in unseren Bewerbungstipps.

2. ACHTE AUF DIE NAMENSGEBUNG

Keine Angst! Du musst dir keinen neuen Namen zulegen, jedoch deine jetzige Namensgebung in bestimmten Medien überprüfen. Email-Adressen und Skypenamen, die an die wilden Teenagerjahre oder die ersten Internetkontakte erinnern haben auf deinem Lebenslauf nichts verloren. Die Adresse “supergirl123@hotmail.com” kannst du ja noch für Gewinnspiele und andere private Nachrichten verwenden.

3. MEDIALINKS AUCH IM OFFLINE CV

Um einen Blog bzw. ein Projekt zu veranschaulichen bei dem du mitgewirkt hast, kannst du Hyperlinks in deinen Lebenslauf einfügen. Dafür klickst du die rechte Maustaste und wählst „Hyperlinks“ aus. Danach fügst du die URL der Seite, die du verlinken willst, ein. Aber bitte achte darauf nicht zu viele Hyperlinks zu verwenden, denn das macht den Text unleserlich und kann sich eher negativ auswirken.

4. EHRLICHKEIT

Natürlich spricht nichts dagegen, wenn du deinen Lebenslauf etwas ausschmückst, aber Lügen sind absolut tabu. Bekanntlich haben Lügen kurze Beine und so könntest du dich im Bewerbungsgespräch in Widersprüchlichkeiten verstricken. Auch wenn du trotz einer Lüge eingestellt wirst und diese erst in der Probezeit oder nach einiger Zeit in der Firma auffällt, wirkt sich dies negativ auf deine Vertrauenswürdigkeit aus und kann schlimmsten Falls zur Kündigung führen.

5. IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE

Achte darauf, dass der Lebenslauf nicht zu lang wird, auch wenn du bereits viel Erfahrung hast, konzentriere dich auf die relevanten Dinge. Der Lebenslauf sollte die 2-Seiten-Marke nicht überschreiten. Wer gerade frisch von der Universität kommt, sollte versuchen, alle Leistungen und Abschnitte kompakt auf einer A4-Seite darzustellen.

6. DESIGN UND LAYOUT

Die Struktur des Lebenslaufs ist sehr wichtig. Achte bitte darauf, dass das Layout ordentlich ist und verwende keine unprofessionelle Schriftart wie z.B. Comic Sans, denn diese lenkt vom Inhalt ab. Außerdem ist es wichtig, überall die gleichen Aufzählungszeichen zu verwenden, um eine einheitliche Form zu kreieren. Vergiss nicht: den ersten Eindruck von dir bekommt man durch das Layout des Lebenslaufes. Unternehmen, die täglich mehrere hunderte Bewerbungen sichten müssen, entscheiden in weniger als 10 Sekunden, welche Lebensläufe in die engere Auswahl gezogen werden und welche gleich auf dem Absagen-Stapel landen. Wenn du deine Bewerbung online einsendest, dann speichere deinen CV unter einem geeigneten Namen und als PDF ab, sodass dieser nicht im Nachhinein verändert werden kann. Du brauchst ein Vorbild, wie du deinen Lebenslauf gestalten könntest? Schaue dir jetzt unsere drei Musterlebensläufe an.

7. TEST 1..2..3

Es empfiehlt sich, eine Testversion deines Lebenslaufs vorher auszudrucken, um das Layout noch einmal zu überprüfen. Zudem kannst du so auch noch einmal alles durchlesen und eventuell Freunde und Familie bitten, deinen Lebenslauf Korrektur zu lesen. Oft übersieht man kleinere Fehler, die einer unbeteiligten Person bestimmt auffallen. Wenn du deine Bewerbung per E-Mail verschickst, solltest du nicht sofort auf senden drücken, denn oftmals geschehen hierbei Flüchtigkeitsfehler wie z.B. Anhänge vergessen oder falsche Anredeformen. Schicke dir selbst oder einem Freund eine Test-E-Mail, um noch einmal alles aus einem anderen Blickwinkel überprüfen zu können.


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Beispiele für kreative Bewerbungen

Wenn du dich für eine Stelle bewirbst, die sehr beliebt ist und viele Mitbewerber anzieht, ist es manchmal notwendig, einen eher unkonventionellen Weg zu beschreiten, um aus der Masse herauszustechen. Im Folgenden zeigen wir dir gelungene Beispiele für kreative und interaktive Lebensläufe.


LEBENSLAUF 1: Jump ’n’ Run à la Super Mario

kreativer Lebenslauf Robby Leonardi

Der Entwickler Robby Leonardi hat in der Welt des Personalwesens mit seinem interaktiven Lebenslauf, der ähnlich wie das Spiel Super Mario aufgebaut ist, einen großen Eindruck hinterlassen. In diesem interaktiven Lebenslauf steuert der Spieler das Alter Ego durch verschiedene Levels, die über die Ausbildung, den Werdegang, die Kenntnisse, Hobbies und bisherigen Auszeichnung informieren.


LEBENSLAUF 2: Deine Facebook Timeline

kreativer Lebenslauf Sabrina Saccoccio

Der Lebenslauf der Kanadierin Sabrina Saccoccio ist besonders für die Social Media Generation eine Option. Vom akademischen Werdegang, über die berufliche Laufbahn bis hin zu den Referenzen wurde an alles gedacht. Ein Eye-Catcher ist z.B. die Veranstaltungsvorschau "Sabrina plans to apply for a NEW POSITION".


LEBENSLAUF 3: Online Shopping bei Amazon

kreativer Lebenslauf Philip Dubost

Hier kannst du das wohl einzigartigste Produkt im Amazon-Katalog und ein wirklich gelungenes Beispiel einer kreativen und herausstechenden Bewerbung bestaunen. Philippe Dubost entschied sich nach einer anstrengenden Jobsuche mit den immer gleichen Bewerbungsverfahren, den Bewerbungsprozess mit seinem Ama-zing Resume aufzupeppen. Der Web Product Manager aus Paris wünschte sich eine Stelle im Ausland und kreierte einen an Amazon angelehnten CV, in dem man mit viel Liebe zum Detail seinen Werdegang erfährt. Findet ein Personaler Philippe interessant, kann er ihn zu seinem Warenkorb oder zur Wunschliste hinzufügen und wird zum Kontaktformular weitergeleitet. Würde er auch in deinem Warenkorb landen?


LEBENSLAUF 4: Pinterest Pins mal anders

kreativer Lebenslauf Jeanne for Pinterest

Wenn der Traumjob bei einem bestimmten Unternehmen unerreichbar scheint, dann sollte man die Produkte des Unternehmens nutzen, um positiv aufzufallen und dem Job ein Stück näher zu kommen. Jeanne Hwangs hat eine besonders originelle Art der Präsentation ihres Lebenslaufes gefunden: Ihr eigener Pinterest CV. Jeder Pin an der virtuellen Pinnwand stellt einen bestimmten Aspekt von Jeanne dar z.B. dass sie einen MBA an der Harvard Universität erworben hat und einen Hund besitzt, der absolut bürotauglich ist.


LEBENSLAUF 5: Das Manifest als Anti-Bewerbung

kreativer Lebenslauf David Crandall

Warum sich die Mühe machen einen langweiligen und standardisierten Lebenslauf zu erstellen, wenn man auch auf andere Art Aufmerksamkeit generieren kann? In einem über 60 Seiten langen Manifest (Anti-Bewerbung) schildert David Crandall seine Sicht auf den herkömmlichen Bewerbungsprozess und veranschaulicht mit einem einfachen Mittel seine Kompetenzen und Errungenschaften.


LEBENSLAUF 6: Ein Tag im Leben eines Frontend-Developers

kreativer Lebenslauf An-Ni Wang

Wer über ausreichend Programmierkenntnisse verfügt, kann versuchen wie An-Ni Wang eine interaktive Website aufzubauen, die nicht nur einen typischen Tag in ihrem Leben wiedergibt sondern auch Ihren Lebenslauf darstellt. Mit nur wenigen Klicks und Mausbewegungen, kann man ihren beruflichen Werdegang nachvollziehen. Mit ein paar Fun Facts wie z.B. der eigenen Körpergröße im Vergleich zu einer Giraffe, bleibt einem dieser Lebenslauf definitiv im Gedächtnis.


LEBENSLAUF 7: Der Video-Lebenslauf




Graeme Anthony ist auf der Suche nach einem Job in der PR-Branche. Das ist ein gutes Beispiel für einen Video-Lebenslauf, in welchem er zeigt, dass er ein Experte in Punkto Kommunikation ist , sich selbst vorstellt und beweist, dass er eine Menge Fähigkeiten in seiner Berufssparte hat. Wenn du auch einen Video-Lebenslauf drehen möchtest und noch ein paar Tipps benötigst, dann lies dir unseren Guide für einen perfekten Video-Lebenslauf durch.


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5 Tipps zur Gestaltung eines Video-Lebenslaufs

Video Lebenslauf Tipps

1. DENKE AN DIE QUALITÄT

Sorge dafür, dass das Video eine gute Qualität hat, denn einen verpixelten Film sieht sich niemand gerne an. Mit einem guten Smartphone, einer guten Webcam oder (Foto-)Kamera ist dies zum Glück kein Problem. Anschließend lädst du den Film ganz einfach auf YouTube oder einer anderen Video-Website hoch. Den Link kannst du dann in deinem Anschreiben, im Lebenslauf und auf LinkedIn oder Xing angeben.

2. WÄHLE DEN RICHTIGEN ORT

Denk über das Setting nach, in dem du deinen Video-Lebenslauf aufnehmen möchtest. Das kann hinter einem Schreibtisch sein, aber auch an einem Platz, der zu deiner Geschichte passt. Möchtest du beispielsweise in der Tourismusbranche anfangen? Dann wäre ein Video am Flughafen oder ein Zusammenschnitt von Aufnahmen an verschiedensten Reisezielen ideal.

3. HALTE DICH KURZ

Sag deinem zukünftigen Arbeitgeber, wer du bist und was dich auszeichnet. Was sind deine Stärken? Deine Leidenschaften? Was macht dir bei der Arbeit am meisten Spaß? Ein Video-Lebenslauf ist eine Ergänzung zum Lebenslauf in Papierform. Du musst daher nicht auf die Details einzugehen. Manchmal helfen auch Perspektiven andere Menschen. Wenn du besonders originell sein möchtest, dann kannst zum Beispiel auch Freunde oder Kollegen bitten etwas über dich zu erzählen.

4. ACHTE AUF DEINE PRÄSENTATION

Eigentlich ist ein Video-Lebenslauf eine kurze Präsentation über dich selbst. Die Art und Weise, wie du wirkst, ist genauso wichtig, wie das, was du zu erzählen hast. Bereite dich deshalb genau so vor, als würdest du eine echte Präsentation halten. Achte auch auf deine Körpersprache, halte dich gerade und offen. So wirkst du professionell, entspannt und entschlossen.

5. VERSTELL DICH NICHT!

Das Wichtigste ist, dass dein zukünftiger Arbeitgeber gleich sieht, wer du bist. Gib dich nicht als jemand aus, der du nicht bist. Auch für dich ist es wichtig, dass du sicher weißt, dass du zu dieser Funktion und in dieses Unternehmen passt, sonst tust du dir keinen Gefallen.


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