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Neben dem Laptop ist das Smartphone für die Vielzahl der Studierenden eine wichtige Informationsquelle und ein unerlässliches Kommunikationsmittel. Die Mehrheit – rund 38 Prozent – nutzte im Jahr 2020 ein Modell aus dem Hause Apple. Bei knapp 33 Prozent befanden sich laut einer Statista-Umfrage im Befragungsjahr Geräte der Marke Samsung in Hosentasche oder Rucksack. Neben Handymarke und -modell ist für Dich eine weitere Wahl von Belang: die des richtigen Smartphone-Tarifs. Doch welche Unterschiede gibt es und welcher Tarif passt am besten zu Deinen Bedürfnissen?

Darum lohnt sich der Vergleich beim Handyvertrag
Bei den meisten Studenten sitzt das Geld nicht gerade locker. Um Lernmaterialien, Verpflegung und die Unterkunft zu bezahlen, müssen einige die Eltern um Geld bitten, einen gut bezahlten Nebenjob suchen oder einen Kredit aufnehmen. Ein teurer Smartphone-Tarif kann Dein monatliches Budget zusätzlich belasten und sogar sprengen. Das kann verhindert werden, indem Du Deinen Tarif passend zu Deinen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten wählst. Ein Anbietervergleich hilft Dir dabei, Dir zunächst einen Überblick über die verschiedenen Optionen zu verschaffen.

Handyvertrag abschließen oder Prepaid nutzen?
Schaust Du Dir die Angebote für Smartphone-Tarife für Studierende an, wirst Du schnell mit zwei Varianten konfrontiert: dem Vertrag und der Prepaid-Version. Bevor Du eine Wahl triffst, informierst Du Dich zunächst, worin sich diese Optionen unterscheiden und welche Vorteile sie Dir bieten.

Wer sich für einen Prepaid-Tarif entscheidet, muss im Voraus Geld investieren, um mit dem Handy:

● zu telefonieren
● Nachrichten zu senden oder
● im Internet zu surfen

Das benötigte Guthaben kann per SMS, WhatsApp oder in Old-School-Manier mit einer Karte aufgeladen werden. Du erledigst das entweder manuell bei Bedarf oder richtest eine automatische Ladefunktion ein. Eine monatliche Grundgebühr oder andere versteckte Kosten gibt es beim Prepaid-Tarif in der Regel nicht. Wählst Du stattdessen einen Laufzeitvertrag, bezahlst Du erst am Monatsende die Vertragsgrundgebühr sowie die „verbrauchten“ Daten. Diese werden bequem vom Konto abgebucht. Die Gefahr dabei: Du kannst schnell den Überblick über Deine Kosten verlieren.

Vor- und Nachteile eines Prepaid-Tarifs
Im Vergleich zu der Mehrzahl der Vertrags-Tarife sind Prepaid-Tarife aufgrund der fehlenden Grundgebühr deutlich günstiger. Sie sind mit keiner Mindestlaufzeit verbunden und ermöglichen bei einer manuellen Guthabenaufladung eine sichere Kostenkontrolle. Der Nachteil: Wird das

Smartphone längere Zeit nicht genutzt, droht die Sperrung der SIM-Karte. Allerdings entlockt dieses Manko vielen Studenten, die oft eine Bildschirmzeit von mehr als vier Stunden aufweisen, nur ein müdes Lächeln. Ärgerlicher kann dagegen sein, dass Prepaid-Tarife:

● keine Zero-Rating-Angebote aufweisen
● keine Nutzung mehrerer SIM-Karten pro Rufnummer unterstützen
● keine Rechnungen mit Einzelverbindungsnachweisen beinhalten

Zudem macht ein Prepaid-Tarif ohne automatische Aufladung mehr Vorausplanung notwendig. Hauptsächlich empfiehlt er sich daher für Personen, die ihr Smartphone nur gelegentlich zur Hand nehmen oder es bloß selten außerhalb des heimischen WLANs oder in öffentlichen Netzwerken nutzen.


Vor- und Nachteile eines Vertrags
Nutzt Du Dein Mobiltelefon häufig, kann ein Laufzeitvertrag im Vergleich zu Prepaid die bessere Lösung sein. Hierbei stehen mehrere Optionen zur Auswahl:

● Allnet-Flat
● Paket-Vertrag
● Bundle-Vertrag

Bei der ersten Variante bezahlst Du monatlich einen Pauschalbetrag, um unbegrenzt zu telefonieren, SMS zu verschicken oder zu surfen. Entscheidest Du Dich für den meist günstigeren Paket-Tarif, sind das Datenvolumen sowie die Anzahl der Freiminuten und -SMS begrenzt. Überschreitest Du das Kontingent, wird jede Nachricht und jede Gesprächsminute separat berechnet. Die anfallenden Kosten werden anschließend mit dem Grundbetrag Deines Vertrags addiert und Dir in Rechnung gestellt. Die dritte Möglichkeit, der Bundle-Vertrag, ist eine Mischform aus Allnet-Flat und Paket-Tarif. Dabei erhältst Du entweder unbegrenztes Datenvolumen, jedoch begrenzte Freiminuten und -SMS oder andersherum.


TIPP: Oft wird bei einem solchen Bundle sogar ein neues Smartphone angeboten. Im Vergleich zu einem reinen Laufzeitvertrag sind die monatlichen Beiträge dann zwar höher – schließlich bezahlst Du das Handy ab. Im Vergleich zum Neukauf eines separaten Mobiltelefons sparst Du in Kombination mit dem Vertrag jedoch Geld.


Neben der Vielzahl an Vertragsoptionen, aus denen Du Dir die für Dich passende aussuchen kannst, punktet ein Smartphone-Laufzeitvertrag mit seiner komfortablen Nutzung. Über die Notwendigkeit, neues Guthaben aufzuladen, musst Du Dir keine Gedanken machen. Zudem räumen Dir viele Anbieter nach der obligatorischen Vertragslaufzeit ein monatliches Kündigungsrecht ein. Du solltest jedoch bedenken, dass die Monatskosten bei dieser Variante oft höher ausfallen als bei Verträgen ohne flexible Kündigung. Am besten wägst Du ab, ob Dir in dem Fall die hohe Flexibilität oder die Kostenersparnis wichtiger ist.



Welcher Smartphone-Vertrag kommt für Studierende infrage?
Im Durchschnitt nutzen die Deutschen ihr Smartphone rund zweieinhalb Stunden am Tag. Bei den 18-bis 29-Jährigen steigt die Nutzungsdauer sogar auf vier Stunden und mehr. Bei einem Prepaid-Tarif kann diese hohe Bildschirmzeit schnell zu horrenden Kosten führen. Daher sind Laufzeitverträge für Studierende aus praktischer und finanzieller Sicht meist die bessere Wahl.


Bevor Du einen Tarif auswählst, wirfst Du am besten bei jedem Anbieter einen Blick auf die Kosten für das genutzte Datenvolumen, den Minutenpreis beim Telefonieren sowie den Preis pro SMS. Wer viel Zeit online verbringt, ist mit einer Daten-Flat gut beraten. Ob es gleich eine Allnet-Flat sein muss, hängt von Deinem individuellen Smartphone-Verhalten ab. Telefonierst Du nur kurz mit Deinen Eltern und Freunden, können die Freiminuten bei Paket-Tarifen ausreichend sein. Tauschst Du Dich dagegen gern und häufig mit Deinen Mitmenschen über die sozialen Netzwerke aus, solltest Du über einen Vertrag mit Chat- oder Social-Media-Flat nachdenken, um Geld zu sparen.



So wichtig ist eine flächendeckende Netzabdeckung
Neben den Leistungen und Kosten eines Smartphone-Vertrags solltest Du bei einem Anbietervergleich einen Blick auf die Netzabdeckung werfen. Schließlich möchtest Du Dein Handy auch nutzen können, wenn Du:

● in der Natur unterwegs bist
● Urlaub machst
● Deine Eltern und Freunde besuchst oder
ein Auslandssemester einlegst

In Deutschland ist der geläufige Standard noch immer 4G. Zwar schreitet der 5G-Ausbau seit 2019 immer weiter fort, noch ist der Mobilfunkstandard, der Datenraten bis zu zehnmal schneller überträgt, jedoch nicht bundesweit flächendeckend verfügbar.

TIPP: Ein weiterer Faktor, der auf die Auswahl eines Smartphone-Tarifs Einfluss nehmen sollte, ist der Kundenservice des Anbieters. Tritt ein Problem auf, musst Du die Service-Mitarbeiter telefonisch oder online schnell und zuverlässig erreichen können.

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