So sparst du im Studium

Von Stefan M. am 30-09-2016 0 Kommentare | 340 Views

Zu Beginn dieser Woche haben wir euch schon mal gezeigt, welche Kosten ihr für euer Studium einplanen müsst und wie ihr den ein oder anderen Groschen sparen könnt. Und weil Geld sparen so Spaß macht, möchten wir euch gleich heute zum Start ins Wochenende weitere wertvolle Spartipps mit auf den Weg geben.

Sondertarife und Rabatte nutzen: So sparst Du im Studium 

Viele kennen das Leid: Das Einkommen ist als Student sehr überschaubar. Wir geben Spartipps, damit Dein BAföG besser über den Monat reicht. 

Studenten als Zielgruppe vieler Unternehmen 

Mit dem Studium beginnt für viele angehende Akademiker auch die Unabhängigkeit: Der Umzug in die eigene Wohnung und oft auch in eine andere Stadt steht an. Rund 864 Euro hat der deutsche Durchschnittsstudent im Monat zur Verfügung. Davon müssen alle Kosten beglichen werden – inklusive der Miete und dem Kauf von Büchern. Jetzt heißt es sparen – was glücklicherweise durch viele spezielle Angebote für Studenten erleichtert wird. Unternehmen sind an den künftigen Akademikern häufig sehr interessiert. Die Hoffnung: Räumen sie Dir Rabatte ein, bleibst Du auch, wenn Du nach dem Abschluss ein höheres Einkommen hast – Potential für langfristige Profite.

Sinnvoll sparen – mit speziellen Studenten-Rabatten 

Die Frage dabei: An welchen Stellen kannst Du sinnvoll sparen? Tarifvergleichsportale haben hier zum Beispiel hilfreiche Tipps für Studenten. Hier findest Du eine Auswahl:
• Schon vom Umzug kannst Du finanziell profitieren: Einige, vor allem kleinere Städte zahlen ein Begrüßungsgeld, wenn Du Deinen Erstwohnsitz in die Uni-Stadt verlegst.
• Auch Banken und Versicherungen buhlen um die Gunst der Studenten: Kostenlose Girokonten und Kreditkarten, Einstiegstarife für Berufsunfähigkeitsversicherungen – im Vergleich zu gleichaltrigen Berufstätigen bist Du als Student oft im Vorteil.
• Dasselbe gilt für Studententarife bei Strom-, DSL- oder Mobilfunkverträgen; hier bekommen Studenten meist einen besonderen Rabatt eingeräumt.
• Besonders sinnvoll können günstige PC-Programme sein, die Du im Studium für deine Semesterarbeiten oder Präsentationen benötigst. Die großen Anbieter geben oft deutlich reduzierte Lizenzen an Studenten heraus.
• Die Bahn bietet die Bahncards für Studenten bis 26 zum Sparpreis an – wenn Du dann noch langfristig deine Fahrten nach Hause planst lassen sich bis zu 67 % gegenüber dem normalen Preis einsparen.

Uni-Sport macht Fitnessstudios überflüssig

So verlockend viele Tarifschnäppchen wirken – ein kritischer Vergleich lohnt sich: Wenige Euro Nachlass monatlich machen aus einem teuren Handytarif noch kein gutes Angebot. Ansonsten solltest Du genau überlegen, welche Ausgaben wirklich notwendig sind. Die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio beispielsweise verursacht nicht selten für volle zwei Jahre Fixkosten. Dabei kannst Du genauso gut an der frischen Luft sporteln. Zudem ist der Uni-Sport an den meisten deutschen Hochschulen sehr kostengünstig möglich. Schwimmen, Badminton, Fußball oder Yoga – fast jede Sportart kannst du für einen kleinen Unkostenbeitrag auch an der Uni betreiben. 


Bei den eigenen vier Wänden sparen 

Ein großes Sparpotenzial bietet die Wohnung. Die teuerste Variante ist hierbei natürlich die eigene Wohnung – besonders teuer in den beliebten Metropolen München, Hamburg oder zunehmend auch Berlin. Eine WG ist sehr viel günstiger, weil du dir alle Kosten mit deinen Mitbewohnern teilst – von der Miete über Strom, Telefon bis hin zum Rundfunkbeitrag. In den meisten Städten wohnst Du aber in einem Wohnheim Deiner Uni am günstigsten. Immer ist das jedoch nicht der Fall, weshalb sich im Vorfeld ein Blick auf den Mietspiegel lohnt. Außerdem ist es nicht immer einfach, an einen der begehrten Wohnheimplätze heranzukommen. Eine lange Warteliste sorgt häufig dafür, dass Du Dich mehrere Monate vor Studienbeginn schon entscheiden musst, ob Du dein Zimmer nehmen möchtest. Da die Uni-Zulassungen oft aber kurzfristig vor Semesterbeginn verschickt werden, ist das vielfach gar nicht möglich.

Fazit: Nicht jedes Angebot lohnenswert 

Günstiger Strom, Bahnfahrten und verbilligte Laptops: Als Student kannst Du häufig sparen – schlag zu, wo es sich lohnt. Am Beispiel der Campus-Programme einiger PC-Hersteller zeigt sich aber auch, dass es sich nicht immer um Schnäppchen handelt. Denn die Rabatte beziehen sich bei den Geräten immer auf die Preisempfehlung des Herstellers. Möglicherweise beziehen sich Angebote nur auf Preisempfehlungen des Herstellers und sind im freien Handel aber viel günstiger zu haben – ein genauer Check lohnt sich.

Stefan M. (27), Student der Betriebswirtschaftslehre an der HU Berlin

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