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Selbstständig sein – aber jetzt mal „anders“

Von Silas B. am 02-01-2019

Dass die meisten Studenten nebenher jobben, ist längst keine Neuigkeit mehr. Dass es einige sogar mit der Selbstständigkeit wagen, ist mittlerweile auch ein gesetzter Trend. Dieser Artikel hält ein paar neue Ideen für die Selbstständigkeit vor.

Junge sitzt am Laptop am Fenster

Diese kuriosen Geschäftsideen hatten wirklich Erfolg

Es ist die Suche nach dem Produkt oder der Dienstleistung, die es noch nie gab. Wer auf dieser Suche fündig wird, der kann im Handumdrehen erfolgreich werden. Zwei dieser „Das-gibt’s-doch-gar-nicht“-Geschichten erzählen wir dir hier – quasi als Inspiration dafür, dass der Sprung in die Selbstständigkeit nicht immer ins altbekannte Wasser erfolgen muss.

Tauschgeschäfte haben aus der Büroklammer eines Bloggers ein Eigenheim gezaubert. Ausgangspunkts seines Tauschprojekts war eine rote Büroklammer, die der Internet-Autor insgesamt 14 Mal getauscht hat. Binnen einem Jahr hat er so seine Büroklammer zu einem schmucken Eigenheim verwandelt. Ein netter Nebeneffekt waren die acht Millionen Besucher, die seine einjährige Tauschaktion auf seinem Blog verfolgten und ein Buch über seine erfolgreichen Tauschgeschäfte.

Ein 21-jähriger Student ist mit einer vergleichsweise simplen Idee zum Millionär geworden. Er hat Werbepixel auf einer Seite verkauft. Insgesamt eine Million Werbepixel hat er an Unternehmen gebracht – für einen Spotpreis von gerade einmal einem Dollar pro Pixel. Summa summarum verdiente der Student so eine Million Euro. Doch damit nicht genug. Auch steigerte er seinen Bekanntheitsgrad als Referent und Gesprächspartner in Talkshows und auf Marketing Events.

Laptop steht auf einem Tisch

Das braucht es wirklich für den Sprung in die Selbstständigkeit

Während du diese Punkte beachten musst, wenn du einen Nebenjob annehmen möchtest, musst du die folgenden Faktoren beachten, wenn du in die Selbstständigkeit starten möchtest:

Du musst selbst ein Profi sein

Die kuriosen „Das-gibt’s-doch-gar-nicht“-Geschichten zeigen vor allem eins: Du musst an das glauben, was du tust, und du musst Profi in dem sein, was du tust. Profi zu sein, bedeutet dabei heute längst nicht mehr, dass ein Zertifikat deine Fähigkeiten und Kenntnisse besiegeln muss. Profi zu sein, bedeutet: Kompetenz zeichnet dich aus. Betrachtest du den Sprung in die Selbstständigkeit von dieser Warte aus, wirst du schnell erkennen, dass du selbst in einer noch so kleinen Nische durchstarten kannst – wenn du nur gut darin bist.

Diese Beispiele können dir als Inspiration dienen: Du hast einige Zeit als Putzfee gearbeitet, um dir dein Studium zu finanzieren? Dann könntest du online darüber berichten, mit welchen Produkten du zufrieden oder eben nicht. Auch wenn du passionierter Hobbybäcker oder Koch bist, kannst du dir für dein Lieblingsmetier – beispielsweise eine spezielle Ernährungsform – eine eigene Online-Präsenz erschaffen. Gerade der Food-Bereich ist vielseitig. Er beginnt bei der Foodfotografie und endet bei Produkten, Rezepten und Kochkursen noch lange nicht.

Du musst steuerlich korrekt sein

Vermutlich gehst du jetzt bereits in Hab-acht-Stellung, weil du vielleicht nicht der BWL-Student bist, der gerne mit Zahlen jongliert, aber weißt du was: Das macht überhaupt nichts! Denn Computer-technisch bist du sicherlich gut aufgestellt und das ist unterm Strich alles, was du brauchst, um eine Buchhaltungssoftware zur Unterstützung und Vereinfachung der Prozesse zu installieren und mit dieser auch umzugehen. Du musst dich nicht zeitaufwendig in Steuerregelungen und Bestimmungen einlesen und hast damit direkt die vereinfachte Version für deinen Start in die Selbstständigkeit. Der Nutzen, den du daraus ziehen kannst, hat im Übrigen auch wieder etwas mit Sparen zu tun, denn: Die Software spart dir Zeit, weil sie leicht und intuitiv zu bedienen ist. Sie verringert den Arbeitsaufwand, den du sonst für Angebote, Rechnungen, Mahnungen und die Vorbereitung der Steuer aufwenden müsstest. Sie hilft dir auch aktiv dabei, Fehler zu vermeiden und sorgt dafür, dass du weißt, wie viel bei deiner Selbstständigkeit unterm Strich bleibt. Last but not least kannst du deinem Steuerberater alle Unterlagen direkt via Software (bzw. Schnittstelle) zukommen lassen. Das macht auch seine Arbeit leichter – und für dich günstiger.

Diese Funktionen können dir besonders helfen: Betreibst du (vielleicht erstmal) nebenberuflich ein Gewerbe, musst du in der Regel keine doppelte Buchführung machen. Stattdessen reicht eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung aus, die du mit wenigen Mausklicks und ein paar Zahlen kreieren kannst. Das macht es für dich noch einfacher die Finanzen im Blick zu halten und auch festzustellen, wie sich deine Arbeit auszahlt.

Du musst richtig gut in puncto Zeitmanagement sein

Selbstständigkeit bedeutet, dass du nicht etwa eingeschränkt bist durch feste Arbeitszeiten. Selbstständig zu sein bedeutet aber auch, dass du für deine Kunden erreichbar sein musst – und das kann mitunter sogar aufwendiger sein als ein Nine-to-five-Job. Funktionieren kann die Selbstständigkeit in Kombination mit dem Studium dennoch. Du musst dich bloß gut organisieren, damit du weder Aufträge verschleuderst noch Seminare, Vorlesungen oder gar Prüfungen versemmelst.

Diese Freeware hilft dir mit beidem: Hol dir IT-Unterstützung, um diesen Spagat erfolgreich hinzubekommen. Damit ist ein Planungstool gemeint, das dir dabei hilft, sowohl Termine im Auge zu haben als auch deine Arbeit (fürs Studium und für dein Unternehmen) so zu strukturieren, dass übermäßig hohe Stressphasen verhindert werden. Tools, die dir dabei helfen, effektiv und erfolgreich zu sein, gibt es jede Menge.

Zu den gängigsten Tools gehören Trello, Evernote und Wunderlist – alle mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Du musst selbst entscheiden, ob du mit einem Kalender, einer To-do-Liste oder einem Projektmanagement-Tool am besten klarkommst. Einige Beispiele hält dieser Artikel vor. Daran wird auch auf ein Familin-Organizer (Famanice) erwähnt sowie ein Tool, das WG-tauglich ist.

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