5 smarte Spartipps für Studenten

Von Susann F. am 10-05-2016 0 Kommentare | 372 Views

Das Studium ist eine besondere Herausforderung, nicht nur in geistiger Hinsicht, sondern auch wenn es um Überlebenskünste geht. Du bist selbstständig, hast aber immer noch kein volles Einkommen. Während dir ein Studentenjob hilft, dein Konto aufzubessern, hast du oft weder die Zeit und auch gar nicht die Möglichkeit, mehr als 20 Studenten zu arbeiten, um ausreichend Geld zu verdienen.
Doch es gibt einige Möglichkeiten auch als Student auf nichts verzichten zu müssen. Dafür muss man nur wissen wo es sich lohnt zu sparen, wo Kompromisse gefragt sind und wo es die besten Studentenangebote gibt.

Die eigenen vier Wände, oder doch lieber WG?
Für viele Studis seht fest, mit dem Studium beginnt auch die Zeit allein zu wohnen und endlich alle Freiheiten des selbstbestimmten Lebens zu genießen. Allerdings gibt es auch viele Vorteile, die geteilter Wohnraum mit sich bringt. Dafür sprechen nicht nur die offensichtlichen Vorzüge, wie gesplittete Miete und Nebenkosten sowie Ausgaben für Internet oder Streamingdienste. Auch gemeinsames Kochen kann viel Geld sparen und bringt noch weitere Vorteile mit sich. Du und deine Mitbewohner teilen sich in den Einkauf, du isst vermutlich wesentlich abwechslungsreicher und musst außerdem nicht immer selbst vorm Herd stehen. Auch Lebensmittelabfälle werden sich reduzieren, wenn du nicht mehr versuchen musst eine 4 Kilo schwere Melone allein zu essen. Da die meisten Vermieter fordern, dass du eine Hausratversicherung abschließt, kannst du dich mit deinen Mitbewohnern auch in die Kosten für diese hineinteilen. Was aber eines der besten Argumente für eine WG ist, ist das du dir vermutlich nur so eine Wohnung direkt in der Innenstadt und nur drei Häuserblocks von der Uni entfernt leisten kannst. Die zentrale Lage macht dich damit nicht nur zur Mitte-Schnitte, sondern spart auch viel Geld…

Radeln, Auto oder Öffis?
… Wenn die Uni, die Bibo, Restaurants, Bars und Shoppingmöglichkeiten direkt um die Ecke liegen, stellt sich die Frage, ob du überhaupt andere Fortbewegungsmittel außer deinen eigenen Beinen nutzen musst. Klar, im strömenden Regen ist auch ein Weg von 20 Minuten lang und du wirst vielleicht hier und da in einen Bus hüpfen, der dich trocken und gutgelaunt zu deinem Ziel bringt. Grundsätzlich kannst du allerdings große Ausgaben und viel Zeit für das Pendeln einsparen, wenn du direkt in der Innenstadt wohnst. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt dann nach Studentenpreisen Ausschau zu halten und beim allseits beliebten DriveNow, kannst du mit der ISIC-Karte – deinem internationalen Studentenausweis – die Anmeldegebühr sparen. Übrigens gibt es verschiedene Versionen der ISIC-Karte, mit weiteren Vergünstigungen für Studenten. 

Was musst du als Student eigentlich zahlen und was nicht?
Diese Frage ist immer wichtig zu stellen, denn obwohl auch bei dir die GEZ regelmäßig anklopft, musst du als Student den Rundfunkbeitrag nicht bezahlen, solange du BAföG-Empfänger bist. Auch die Krankenversicherung musst du in den meisten Fällen nicht zahlen. Bis zur Vollendung deines 25. Lebensjahres kannst du Familienversichert bleiben und bist von den Beiträgen deiner Eltern mitversichert. Nur wer älter ist, beziehungsweise einen Job hat, in dem er mehr als 405 € bzw. 450€ pro Monat im Minijob verdient, erlischt der Anspruch auf Familienversicherung und du benötigst eine Krankenversicherung für Studenten.

Denn das Gute liegt so nah…
Es ist unglaublich frustrierend feststellen zu müssen, dass das Geld fürs Fitnessstudio nicht reicht, oder du in kompletter Stille in deinem Zimmerchen sitzen musst, weil die neuen Lautsprecher utopische Preise haben. Das heißt aber nicht, dass du grundsätzlich auf Freizeitaktivitäten und Lifestyle verzichten musst. Viele Unis haben ein unglaublich gutes Angebot an Sport- und Sprachkursen. Außerdem finden meist regelmäßig Kulturveranstaltungen, wie Kinoabende, statt. Die Preise für diese Angebote sind studentengerecht oder zum Teil sogar kostenlos. Wenn es um Shopping geht, kannst du entweder immer mal im Sale stöbern, oder auch auf Second Hand zurückgreifen. Hier kannst du wahre Goldstücke zu kleinen Preisen finden; egal ob im Bereich Mode, Technik, Studienliteratur oder Unterhaltungsmedien.

Studentenangebote ausfindig machen
Die wohl einfachste Möglichkeit als Student Geld zu sparen, ist Studentenangebote zu finden. Für die meisten Unternehmen ist es wichtig, dass du schon früh eine Markenbindung als zufriedener Kunde aufbaust. Deswegen locken sie mit Rabatten, spannenden Gewinnspielen und kostenlosen Testaktionen. Einen super Überblick über diese Angebote liefert dir beispielsweise UNIMALL. Insbesondere im Technik-Bereich lassen sich als Student lukrative Angebote entdecken. Die Markenpalette reicht von Microsoft, Apple, Autodesk, HP und Lexar, bis hin zu Spezialangeboten wie Studentenversicherungen, Mobilfunkangeboten oder einem günstigen Konto für Studenten. Denn, wer als Student Kontoführungsgebühren bezahlt, tut dies definitiv unbegründet. Es gibt unzählige Banken, die dich mit kostenlosen Konten und Kreditkarten, Prämien und sogar zum Teil Zinsen (!!) überschütten, damit du ein Konto bei ihnen eröffnest.

Susann F. (26) Studentin: Kommunikationswissenschaften in Berlin

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