Die 7 absoluten No-Go‘s für deine Bewerbungsunterlagen

Von Richtiggutbewerben.de am 28-10-2015 1 Kommentar | 1258 Views

Eine Bewerbung sagt unheimlich viel über dich als Bewerber aus und vermittelt dem potenziellen Arbeitgeber exakt, ob du die richtige Person für diesen Job bist – so sollte es jedenfalls sein. Doch viele Bewerbungen scheitern an einfachen Fehlern und verhindern so, dass eigentlich qualifizierte Bewerber nicht die Arbeit bekommen, die sie leisten könnten. Unser Partner richtiggutbewerben.de hat für euch DIE sieben absoluten Todsünden im Bereich Bewerbung und Bewerbungsunterlagen aufgelistet.

1. Falsche Ansprechpartner!
Das Erste, was der Personaler in der Bewerbung sieht, ist im besten Fall sein eigener Name oder der des Chefs. Häufig fehlt aber genau das in Bewerbungen. Dies wirkt nicht nur unpersönlich und vermittelt den Eindruck, dass du dich nicht ausreichend informiert hast, sondern kann in größeren Firmen auch dazu führen, dass deine Bewerbung nicht rechtzeitig oder sogar gar nicht ankommt. Deswegen ist eine eingehende Recherche, an wen die Bewerbung zu richten ist, zwingend nötig und der allererste Schritt. 

2. Rechtschreibfehler – das ultimative Don’t!
Natürlich sollte selbstverständlich sein, dass deine professionelle Bewerbung weder Rechtschreibschreibfehler noch wild gesetzte Kommas enthält. Doch ganz so selbstverständlich ist das leider nicht: Gerade wenn man selbst einen Text mehrmals liest, verändert und gegencheckt, kann es passieren, dass du Fehler einfach überliest. Darum ist es immer sinnvoll, die Bewerbung an ein zweites Paar Augen zu geben oder diese sogar einmal professionell von einem Lektor korrigieren zu lassen, damit es nicht zu peinlichen Fehlern kommt.

3. Massenschreiben kommen nicht gut an! 
Auch wenn du dich bei vielen unterschiedlichen Firmen bewirbst, solltest du dir für jede Bewerbung die Mühe machen, zumindest einige spezifische Angaben im Anschreiben anzupassen. Ein erfahrener Personaler erkennt leicht, wenn ein Schreiben an viele Firmen geschickt wurde und ist natürlich nicht begeistert, dass seine Firma es offenbar nicht wert ist, sich länger damit zu beschäftigen. Deshalb gilt: Besser etwas mehr Zeit nehmen und die Bewerbungen gezielt anfertigen.  

4. Unerklärliche Lücken im Lebenslauf vermeiden!
Ein lückenloser Lebenslauf ist heute der Idealfall, aber natürlich nicht bei jedem Bewerber gegeben: Auslandsaufenthalte, berufliche Orientierung oder Arbeitslosigkeit – es gibt viele Gründe, warum man in einer gewissen Zeitspanne keine passenden Punkte im Lebenslauf vorweisen kann. Diese sollten dann aber unbedingt erklärbar sein: Natürlich ist eine sechsmonatige Lücke, die du bei Work and Travel in Australien oder Südostasien verbracht hast, leichter zu erklären, als die Zeit, die du in die Jobsuche gesteckt hast, aber auch da gibt es kreative Lösungen, dies positiv ins rechte Licht zu rücken. 

5. Standardsätze und Textbausteine aus dem Netz? Auf keinen Fall!
Eine Bewerbung sollte immer authentisch und persönlich formuliert sein. Standardsätze und Textbausteine, die man überall im Internet finden kann, klingen zwar im ersten Moment gut, aber du solltest immer bedenken, dass Personalchefs dutzende, wenn nicht gar hunderte Bewerbungen gelesen haben – und natürlich fällt es dann auf, wenn man immer wieder dasselbe liest. Außerdem ist es immer ratsam, deine vorhandenen Qualifikationen und keine Vorlagen als Ausgangspunkt der Bewerbung zu nehmen: Nur so ist es möglich, ein persönliches und passendes Bewerbungsanschreiben zu verfassen.

  

6. Bewerbungsmappe ja, Plastikhüllen nein!
Auf jeden Fall solltest du als „Verpackung“ für deine Bewerbung eine schicke (neue und keine offensichtlich gebrauchte) Bewerbungsmappe nehmen. Diese muss nicht besonders teuer oder extrem hochwertig sein, aber auch nicht gerade ein billiger Schnellhefter. Ein absolutes No-Go sieht man heute allerdings immer wieder: man sollte niemals die einzelnen Seiten einer Bewerbung in Plastik- oder Prospekthüllen stecken. Das sieht nicht nur schlecht aus und wirkt wie eine Speisekarte in einem billigen Restaurant, sondern verhindert auch, dass sich der Chef oder Personaler Notizen zu dir auf deinen Unterlagen machen kann. Das Geld für die Hüllen sollte man sich deshalb lieber sparen und stattdessen die Bewerbung in guter Qualität drucken, denn: Kein Personaler holt sich beim Umblättern gerne schwarze Finger von billiger Tinte.

7. Übertriebenes Design
Kreativität ist ja schön und gut, aber wenn es um die grafische Gestaltung von Bewerbungsunterlagen geht, gilt: Weniger ist mehr! Aus der Bewerbung sollen deine Qualifikationen, Stärken und Vorzüge klar hervorgehen und zeigen, warum gerade du genau die richtige Person für die zu besetzende Stelle bist. Es geht nicht darum, einen Preis für das imposanteste Layout zu bekommen. Wenn du dich nicht gerade als Grafikdesigner bewirbst, solltest du es hier eher klassisch, schlicht und gut strukturiert halten. Der Personaler wird es dir danken, wenn er alle Informationen zu dir direkt und in einer vernünftigen Struktur einsehen kann.  

Fazit: Eine Bewerbung ist nichts, was man „mal eben“ erledigt, sie erfordert Zeit, Geduld und Konzentration. Du solltest dich sowohl mit dem potenziellen Arbeitgeber, als auch mit dir selbst und deinen eigenen Fähigkeiten beschäftigen. Oft ist es auch ratsam, sich Hilfe zu holen: Natürlich können Freunde und Familie Korrektur lesen. Wenn es um Inhalt und Form geht, empfiehlt es sich manchmal auch, einen professionellen Bewerbungsservice zu Rate zu ziehen, damit die Bewerbung auf jeden Fall ein Erfolg wird und deine Vorzüge und Qualifikationen genau richtig darstellt werden, um deinen Traumjob zu ergattern.

Kommentare

02-11-2015

Yerowa:

Kein Mensch braucht ausgedruckte Bewerbungen stimmt schon.

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