Die Qual der Wahl
In Deutschland gibt es unzählige Universitäten und Studiengänge. Das bringt zwar eine große Vielfalt mit, allerdings kann das auch schnell überfordernd wirken. Wie soll man sich bei hunderten von Studiengängen und beliebten Studentenstädten für eine Option entscheiden? In diesem Artikel schauen wir uns an, worauf man bei der Wahl des Studiums achten sollte und wie man für sich die richtige Entscheidung trifft.
Welcher Studiengang soll es werden?
Am wichtigsten ist es natürlich, den richtigen Studiengang zu wählen. Hier sollte man auf die eigenen Fähigkeiten und Interessen vertrauen und sich fragen, was man schon immer gerne gemacht hat. Interessiert man sich eher für künstlerische und kreative Themen oder mag man das rationale und logische Denken? Möchte man forschen oder eher praktisch arbeiten und im späteren Beruf im Austausch mit Menschen sein? Wenn man sich diese Fragen beantwortet hat und trotzdem noch nicht zu einer Entscheidung kommt, kann man sich beraten lassen. Häufig bietet die eigene Schule eine Beratungsstelle oder spezielle Beratungslehrer an. Auf der anderen Seite gibt es an jeder Universität ein Büro, das für die Beratung neuer Bewerber zuständig ist. Hier können Telefontermine vereinbart werden oder man kommt direkt persönlich vorbei.
Staatlich oder privat studieren?
Es gibt Hochschulen wie zum Beispiel die Hochschule Furtwangen. Hier findet man in der Regel kleinere Studiengänge mit weniger Studierenden, sodass ein guter Klassenzusammenhalt entsteht und die Professoren sich besser auf die einzelnen Studierenden konzentrieren können. An Hochschulen gibt es außerdem häufig ein breiteres Angebot - vor allem im künstlerischen Bereich. Studiengänge wie Gesang, Malerei, Komposition, Tanz und Schauspiel werden häufig nur an Hochschulen und privaten Universitäten angeboten. All die genannten Vorteile haben aber natürlich auch ihren Preis: private Universitäten und Hochschulen kosten monatlich mehrere hundert Euro. Anders ist es bei staatlichen Universitäten, bei denen die Studierenden einen Semesterbeitrag zahlen, der in der Regel bei 200 bis 300 Euro liegt. Studieren an einer staatlichen Universität ist also deutlich günstiger, allerdings ist das Angebot hier begrenzt und es bleibt oft weniger Zeit und Kapazität für den einzelnen Studierenden.
An welchem Standort studieren?
Eine weitere Frage, die man sich auf der Suche nach dem richtigen Studiengang stellen muss, ist der Standort. Viele Menschen ziehen zum Studieren in eine andere Stadt, was mit viel Aufwand wie der Wohnungssuche verbunden ist. Andere möchten lieber noch Zuhause bei ihrer Familie bleiben - dann muss man sich in der Nähe nach geeigneten Studiengängen umschauen. In Großstädten funktioniert das gut, in ländlichen Regionen kann das zu einer Herausforderung werden. Und nicht nur die Stadt spielt bei der Wahl eine Rolle - viele junge Menschen entscheiden sich für ein Studium im Ausland. Besitzt man die nötigen finanziellen Mittel und spricht die Sprache des jeweiligen Landes, kann das Studieren im Ausland einige Vorteile mit sich bringen. So können Kontakte im Ausland für die spätere Karriere geknüpft werden und man verbessert seine Sprachkenntnisse. Möchte man nicht direkt in ein anderes Land ziehen, gibt es auch die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu machen. Das bietet allerdings nicht jeder Studiengang an. Ist einem ein Auslandsaufenthalt wichtig, sollte auch das bei der Wahl berücksichtigt werden.