Das Studentenbudget – 10 clevere Tricks, um Geld zu sparen

Von Svea O. am 23-10-2015 0 Kommentare | 751 Views


Ein allgemein bekanntes Klischee ist, dass Studenten chronisch pleite sind. Ein zehn Quadratmeter kleines Zimmer, Gemeinschaftsbäder und –küchen, Secondhandware und Nebenjobs gehören zum Alltag vieler Studenten. Bafög und Co. sind zwar wichtige finanzielle Stützen, dennoch decken diese meist leider nur die Lebensunterhaltskosten ab – wenn überhaupt. Ein Leben im untersten Bereich der Sparsamkeit. Viele haben da schon ihre eigene Taktik entwickelt, um Geld zu sparen und dennoch passiert es nicht selten, dass mitten im Monat das Geld zum Einkaufen fehlt. Deshalb folgen hier ein paar clevere Tricks, um möglichst viel Geld zu sparen.  

1) Das Einkaufen:
Von zu Hause aus bist du es vermutlich gewohnt in verhältnismäßig teuren Supermärkten sorglos alles in den Einkaufswagen zu legen, was dir gefällt. Als Student kannst du dir das leider nicht mehr wirklich leisten und musst auf Discounter zurückgreifen. Diese sind meistens von der Qualität her aber gar nicht unbedingt schlechter, haben nur keinen bekannten Namen. Allerdings wollen wir ja auch nicht den Namen, sondern das Produkt kaufen. Also, ab zum Discounter und Geld sparen! 

2) Der Wochenmarkt:
Jede Stadt hat mindestens einmal pro Woche einen Wochenmarkt, meistens mittwochs oder samstags. Dort kannst du super günstig Gemüse und Obst einkaufen, da das meistens direkt vom Bauern kommt und preislich auch in das kleine Studentenbudget passt. Schau dich doch mal um und finde heraus, was deine Stadt zu bieten hat! 

3) Lass dich nicht übers Ohr ziehen: 
Wenn du in einen Supermarkt gehst, dann mach dir auf jeden Fall die Mühe und bück dich, sodass du die Ware nimmst, die in Höhe deiner Füße und nicht deines Kopfes ist. Dort sind die günstigeren Artikel versteckt. Diese Regel gilt übrigens für alle Läden.

4) Studentenrabatt:
Viele Institutionen haben sich auf Studentenrabatte eingelassen. Das gilt für sämtliche kulturelle Stätten wie Zoos, Kinos, Theater, aber auch Schwimmbäder oder manchmal sogar Restaurants. Hör und schau dich gut um, weil geschenkt bekommt man den Rabatt nicht, man muss schon nachfragen. Und denk daran immer deinen Studentenausweis in der Tasche zu haben, den wollen die meisten Einrichtungen nämlich sehen. 

5) Kochen:
Es muss nicht immer Nudeln mit Pesto für 1,50 Euro sein. Viele Studenten unterschätzen oftmals die Tatsache, dass selber kochen (und dabei ist nicht gemeint Wasser kochen zu lassen und dann langsam Pulver einzurühren) oftmals sehr günstig ist, insbesondere mit Gemüse aus der Region. Für selbstgemachte Kartoffeln, Brokkoli und zwei, drei Bratwürste zahlst du auch nicht mehr als 3,00 Euro und bist dabei abwechslungsreich und vor allem nach dem Essen satt. 

6) Gemeinschaft:
Wenn du doch mal außergewöhnlichere Sachen kochen möchtest, hör dich doch mal um. Wer weiß, vielleicht findest du ja zwei oder drei Kommilitonen, die sich deinem Vorhaben anschließen möchten. Gerade bei Fleisch lohnt sich der Kauf immer dann besonders, wenn ihr euch den Preis teilt. Ist dies nicht der Fall, koch einfach zwei Portionen mehr und stell diese in den Kühlschrank oder friere sie ein, dann bist du wenigstens die nächsten Tage auch versorgt.   

7) Aktionen:
In jedem Stadtkurier und manchmal sogar als Beilage der wöchentlichen Briefkastenwerbung sind jede Menge Gutscheine und Coupons zu finden. Auch diverse Webseiten mit Rabatt-Aktionen sind eine gute Möglichkeit, um den einen oder anderen Taler zu sparen. Also Augen offen halten und Werbung nicht direkt in die Tonne verfrachten! 

8) Ausrümpeln:
Schau doch mal kurz in deinen Kleiderschrank! Mit Sicherheit findest du Klamotten, die noch gut aussehen, die du allerdings nicht mehr trägst bzw. noch nie getragen hast. Um deine ungeliebten Kleidungsstücke loszuwerden, kannst du viele Portale im Internet nutzen oder auf Flohmärkte gehen. Vielleicht hat Oma auch noch einen Kerzenständer, den du ganz schrecklich findest und sie eigentlich auch? Dafür gibt es Kleinanzeigen-Seiten. Bevor du es wegschmeißt, versuche mit den aussortierten Dingen lieber noch etwas Geld zu verdienen. 

9) Jobben:
Nicht jedem ist es möglich auf seine zehn Stunden Arbeit zu kommen und das auch noch zu den gängigen Zeiten in der Woche zwischen 8 und 18 Uhr, um sich die dringend benötigten 450 Euro zu verdienen. Du benötigst also Kreativität, um deinen Studenten-Geldbeutel zu füllen. Mittlerweile gibt es ganz viele außergewöhnliche Arbeitsmöglichkeiten für Studenten, zum Beispiel als Aktmodell, Texter oder Dokumentierer. Nimm dir einfach mal ein bisschen Zeit und finde mit ein bisschen Glück den perfekten Nebenjob, zum Beispiel bei StudentJob. 

10) Klein aber fein:
Die verflixten zwei Cent Münzen nerven, das kennen wir alle. Aber jetzt kommt´s: Such dir ein Einwegglas, eine Socke, eine Tüte oder Ähnliches und bewahre es in deinem Zimmer auf. Jetzt kannst du jedes Mal, wenn du wieder einmal von deinem Kleingeld genervt bist, eben dieses in das Gefäß legen. Du wirst dich wundern, wie viel Geld da auf lange Sicht zusammen kommt!

Svea O. (19), Studentin der Medien- und Kulturwissenschaften, Düsseldorf

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