Zeitmanagement im Studium - Deine Lerntage richtig einteilen

Von Hannes J. am 19-10-2015 0 Kommentare | 477 Views

Gestresst im Studium? Das kennt man. Zu viele Vorlesungen, zu viel Stoff. Und am Ende des Tages trotzdem das Gefühl, dass man nichts geschafft hat. Wie kannst du diesen Stress minimieren? Grundlage dafür ist erstmal, dass du einen Plan hast. Du musst also wissen, was du alles schaffen möchtest und wie du diese Ziele effektiv erreichst. Dafür ist natürlich ein wenig Planung nötig. Aber keine Sorge: Mit diesen Tipps von Hannes, Blogger auf studizeiten.de, kannst du schon viel sinnlosen Stress bekämpfen.

Wie viel kann ich an einem Tag überhaupt schaffen?
Damit du richtig planen kannst, musst du erst einmal wissen, was du überhaupt realistisch an einem Tag schaffen kannst. Sonst weißt du ja nicht, ob du produktiv gearbeitet hast. Du fühlst dich dann immer ein wenig unsicher bezüglich deiner Leistung. Tatsächlich kannst du nur ungefähr sechs Stunden am Tag wirklich produktiv arbeiten. Falls du das nicht glaubst, stoppe beim nächsten Mal einfach die Zeit. Du wirst merken, dass viel mehr als sechs Stunden einfach nicht drin sind. Hast du das geschafft, kannst du also Feierabend machen. 

Wie teile ich mir meinen Lerntag im Studium am besten ein?
Die sechs Stunden Arbeitszeit schaffst du aber natürlich nicht an einem Stück. Dein Gehirn braucht beim Arbeiten viel öfter eine Pause. Du solltest schon nach 25 Minuten eine kleine Pause von fünf Minuten machen, viel länger kannst du dich nämlich nicht konzentrieren. Die Folge: Du wirst abgelenkt und hängst die ganze Zeit bei Facebook oder Spiegel Online ab. Nach 1,5 Stunden solltest du dann schon eine längere Pause machen. Ich würde dir ungefähr eine halbe Stunde empfehlen. Danach bist du bereit für nochmal 1,5 Stunden effektiven Arbeitens. In einer solchen Pause kannst du perfekt einen Kaffee trinken – zum Beispiel mit deiner neuen Bekanntschaft aus der Bib.

Warum sind Pausen so wichtig?
Pausen sind tatsächlich absolut entscheidend für deinen Lernerfolg. Zum einen kannst du dich hier entspannen und sammelst neue Energie. Das ist wichtig, damit du dich wieder konzentrieren kannst. Studieren ist für deinen Kopf Leistungssport. Zum anderen speichert dein Gehirn die Informationen, die du gerade gelesen hast, erst dann ab, wenn du eine Pause machst. Wenn du keine Pause machst und einfach weiterarbeitest, werden die neu gelernten Informationen gleich wieder durch weiteres Wissen „überschrieben“. Das funktioniert so ähnlich wie bei einer Festplatte im Computer. Ohne Pause kannst du dich also nicht nur viel schlechter konzentrieren, du verlierst auch einen Großteil deines Wissens gleich wieder.

An welchen Tageszeiten kann ich am besten lernen?
Du kennst das ganz sicher: Nach der Mittagspause setzt du dich an deinen Schreibtisch und willst loslegen. Und was passiert? Nichts. Du bist einfach überhaupt nicht produktiv oder motiviert. Das liegt zunächst wahrscheinlich daran, dass „ein voller Bauch nicht gern studiert“ – du bist nach dem Essen einfach voll. Außerdem kannst du dich um die Mittagszeit nicht wirklich gut konzentrieren. Die meisten Menschen sind ein bis zwei Stunden nach dem Aufstehen am leistungsfähigsten. Zur Mittagszeit hin nimmt diese Leistungsfähigkeit dann ab (vorausgesetzt natürlich, du bist vor dem Mittag aufgestanden). Am Nachmittag hast du dann nochmal ein produktives Hoch, das zum Abend hin ausklingt. Tatsächlich sind nur ganz wenige Menschen nachts produktiver als morgens. Wenn du das nicht glaubst, probiere es am besten einfach mal aus.

Wenn du diese einfachen Tipps umsetzt, wirst du schnell merken, dass sich deine Produktivität steigert und du auch besser den Überblick über deine Lernzeiten behalten kannst. Zeitmanagement im Studium – schnell und einfach!

Hannes J. (27), Blogger auf studizeiten.de, Magdeburg

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Kommentar hinzufügen