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Die Generation Z, also Personen, die zwischen 1997 und 2010 geboren wurden, bekommt eine immer größere Bedeutung auf dem Arbeitsmarkt. Als digital affine Generation nutzen sie soziale Medien nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Jobsuche

Unternehmen, die sich diese Zielgruppe als zukünftige Mitarbeiter sichern möchten, sollten also Zeitungsinserate und andere veraltetet Recruiting-Maßnahmen beiseitelegen und auf Social Recruiting setzen. In diesem Artikel erfahrt ihr, was Social Recruiting bedeutet, welche Kanäle Unternehmen nutzen sollten und welche Strategien zum Erfolg führen.

 

Was ist Social Recruiting?

Social Recruiting, auch bekannt als Performance Recruiting, ist eine Methode, um potenzielle Bewerber auf sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Facebook, TikTok und Instagram zu finden und zu kontaktieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Recruiting-Methoden, wie Stellenanzeigen auf Jobportalen oder in Zeitungen schalten, setzt Social Recruiting auf eine aktive Ansprache der Kandidaten. Dabei geht es darum, eine Beziehung aufzubauen, um das Vertrauen der potenziellen Bewerber zu gewinnen und sie für das Unternehmen zu begeistern.

Zudem erreicht man mit Social Recruiting nicht nur junge Menschen, die aktiv nach Jobsuche sind, sondern auch Personen, die bereits in einer Festanstellung sind.  Man greift also auf einen viel größeren Bewerberpool zurück.

 

Welche Kanäle eignen sich für Gen Z?

Die Wahl der Kanäle hängt von der Zielgruppe ab. Die Generation Z nutzt in erster Linie Instagram, TikTok und Snapchat, um mit Freunden und Influencern zu interagieren. LinkedIn und Facebook werden hingegen eher für berufliche Zwecke genutzt. Wenn junge Talente angesprochen werden möchten, sollten Unternehmen sich auf Instagram & TikTok konzentrieren. Dort können Unternehmen eine authentische Arbeitgebermarke aufbauen und Einblicke in das Arbeitsleben geben. Auf LinkedIn und Facebook kann hingegen gezielt nach Fachkräften gesucht und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren werden.

 

Was muss man beim Recruiting der Gen Z beachten? 

Beim Social Recruiting geht es vor allem darum, mit bezahlten oder nicht bezahlten (organischen) Posts auf Social Media auf das eigene Unternehmen und auf seine offenen Stellen aufmerksam zu machen. 

Bevor man jedoch anfängt Jobanzeigen auf Instagram oder TikTok zu teilen, muss man einige grundlegende Maßnahmen im Vorfeld durchführen. 

  • Employer Branding und Unternehmenswerte: Bevor mit dem Social Recruiting gestartet wird, sollte man sich überlegen, welche Werte das Unternehmen verkörpert und wie diese nach außen kommuniziert werden können. Die Generation Z legt Wert auf eine gute Work-Life-Balance, Flexibilität und eine sinnvolle Tätigkeit. Wenn diese Aspekte in den Fokus der Arbeitgebermarke gestellt werden, erhöhen sich die Chancen, dass sich junge Talente bei dem eigenen Unternehmen bewerben.
  • Mobile Optimierung: Da die Generation Z hauptsächlich mobil surft, sollten Karriereseiten und Stellenanzeigen für mobile Endgeräte optimiert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass potenziellen Bewerber Stellenanzeigen auf ihrem Smartphone oder Tablet lesen und sich unkompliziert bewerben können. Es kann für Unternehmen ebenfalls von Vorteil sein, Bewerbern die Option zu geben, ein Bewerbungsvideo als Teil ihrer Bewerbung einzureichen. Auf diesem Wege können Bewerber ihre Fähigkeiten und Erfahrungen auf eine neue und kreative Weise präsentieren. Bei der Gestaltung eines Bewerbungsvideos können dir Profis helfen. Der Preis für das Shooting eines Bewerbungsvideos variiert hierbei je nach Länge und Komplexität des Videos.
  • Seine Zielgruppe genau kennen: Wenn man Anzeigen schalten möchte, muss man im Vorfeld seine Zielgruppe genau kennen und definieren. Wo treibt sich Gen Z rum? Was hat Gen Z für Hobbys? Was hat Gen Z für Interessen? Eine ausgiebige Beschäftigung mit der Zielgruppe hilft Unternehmen beim Targeting und bei der Anzeigenschaltung. 

 

Wie sollte man auf Social Media vorgehen? 

Jetzt, wo wir die Grundlagen für erfolgreiches Social Recruiting geschaffen haben und die Zielgruppe bis ins kleinste Detail kennen und verstehen, geht es darum, Beiträge auf Social Media zu veröffentlichen. Hier sind einige Tipps, wie Unternehmen am besten Social Recruiting Anzeigen auf Instagram oder TikTok schalten können:

  • Kreativität: Instagram und TikTok sind visuelle Plattformen, die auf Kreativität und Originalität setzen. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass ihre Anzeigen ansprechend und kreativ gestaltet sind, um die Aufmerksamkeit der potenziellen Bewerber zu gewinnen. Die Verwendung von visuellen Elementen wie Bilder und Videos ist hierbei besonders wichtig.
  • Call-to-Action: Jede Anzeige sollte einen klaren Call-to-Action enthalten, der die potenziellen Bewerber auffordert, weitere Informationen über das Unternehmen oder offene Stellen zu erhalten. Unternehmen sollten sicherstellen, dass die Call-to-Action gut sichtbar und leicht verständlich ist.
  • Seine Mitarbeiter miteinbeziehen: Unternehmen können Storytelling nutzen, um potenzielle Bewerber zu inspirieren und emotional zu berühren.  Mitarbeiter können beispielsweise über ihre Erfahrungen im Unternehmen berichten. Durch die Erzählung von Geschichten über Mitarbeiter oder das Unternehmen selbst können Unternehmen ihre Arbeitgebermarke authentisch und glaubwürdig präsentieren.
  • A/B-Tests: Unternehmen sollten ihre Anzeigen regelmäßig testen und optimieren, um ihre Effektivität zu maximieren. Durch die Durchführung von A/B-Tests können Unternehmen verschiedene Anzeigenformate, Texte oder Call-to-Action testen, um herauszufinden, was am besten funktioniert.


Fazit

Social Recruiting bietet Unternehmen eine effektive Methode, um junge Talente anzusprechen und langfristig zu binden. Um erfolgreich zu sein, sollten Unternehmen auf eine authentische Arbeitgebermarke und auf Online-Marketing setzen. Eine optimierte Webseite und gutes Zielgruppenverständnis sind weitere Faktoren, die zum Erfolg beitragen. Somit können Unternehmen schnell Erfolge erzielen und die ersten Bewerber für sich gewinnen! 

 

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