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Damit du dir nicht irgendwann denken musst: Warum habe ich das nicht früher gewusst? Verraten wir dir hier, welches Finanzwissen du in deinen 20ern haben solltest. Denn man kann nie früh genug damit beginnen, sich mit den eigenen Finanzen auseinander zu setzen und somit finanziell-fit in die eigene Zukunft zu starten.

Finanzwissen

Priorisiere deine Finanzen!

Auch wenn du als 20-Jähriger viele andere Dinge zu tun hast, die dich vermutlich mehr interessieren als dein Geld, solltest du dich um DEIN Geld kümmern. Denn du möchtest bestimmt das meiste aus deinen Finanzen herausholen. Das ist nur möglich, wenn du dich damit auseinandersetzt. Einen guten Überblick und Einführung bekommst du beispielsweise durch Bücher, YouTube-Videos oder Blogartikel. Denk an deine Zukunft und du kannst dir sicher sein, dass du dir in ein paar Jahren dankbar sein wirst, dass du dich heute um deine Finanzen gekümmert hast.

Wie sieht es mit deinen Versicherungen aus?

Versicherungen sind ein zähes Thema, dennoch bringt es nichts wegzuschauen: Jeder braucht sie – du brauchst sie! Sobald du ein bestimmtes Alter erreicht hast oder eine gewisse Summe an Geld verdienst, bist du nicht mehr bei deinen Eltern mitversichert. Wichtige Versicherungen sind die Krankenversicherung, eine Haftpflichtversicherung sowie eine Berufsunfähigenversicherung. Die Versicherungen sind oft umso günstiger, je jünger man sich einschreibt, da du jung und gesund bist und somit nur ein geringes Risiko für die Versicherungen darstellst.

Lege deinen Fokus auf Humankapital!

Humankapital beschreibt deinen Wert als Arbeitskraft und somit dein gesamtes Arbeitseinkommen, welches du in deinem Leben verdienen wirst. Damit du dieses steigern kannst, musst du in dich selbst investieren. Das gelingt dir beispielsweise durch gute Abschlussnoten bei deiner Ausbildung oder Studium, ständige Weiterbildungen, wenn du Nebenjobs ausnützt oder auch wenn du bei guten Leistungen um eine Gehaltserhöhung bittest. Kurz gesagt: Investiere in dich selbst!

Hast du ein finanzielles Polster?

Damit du finanzielle Ressourcen aufbauen kannst, musst du schuldenfrei sein. Am besten ist, wenn du erst gar keine Schulden aufbaust. Falls es doch einmal so weit kommen sollte, erfährst du hier, wie du diese Schulden abbauen kannst. Wenn das erledigt ist, kannst du damit beginnen dir ein finanzielles Polster, d.h. Reserven, aufzubauen. Das ist wichtig, da du in deinem Leben häufiger mit unerwarteten Kosten konfrontiert werden wirst. Wenn beispielsweise der Schlüsseldienst kommen muss oder dein Auto plötzlich in die Werkstatt muss, dann bist du froh, wenn du dir keine Gedanken mehr darüber machen musst, woher du das Geld bekommst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du vorgehen kannst. Entweder du legst einen Dauerauftrag an, welcher automatisch eine gewisse Summe an Geld auf ein separates Konto überweist oder du sparst mithilfe einer App. Experten zufolge solltest du, je nach Einkommen, mindestens 3-6 Monatsgehälter gespart haben. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.

Investiere!

Nachdem du genug Reserven auf der Seite hast, solltest du dich mit dem Thema Investieren auseinandersetzen. Oft denkt man, das investieren nur etwas für Bänker und Finanzexperten ist, doch auch für junge Normalos ist investieren eine tolle Möglichkeit das meiste aus seinem Geld herauszuholen. Denn mit dem momentanen Zinssatz bringt es kaum etwas das Geld auf deinem Konto liegenzulassen. Hierbei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, du kannst dein Geld in ETFs, Fonds oder Aktien investieren. Jedoch gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Bevor du dein Geld jedoch in etwas investierst, musst du dich zuerst umfassend darüber informieren! Das kannst du entweder im Internet oder bei einem Berater machen. Hierbei musst du aber unbedingt darauf achten, dass diese Informationsquellen unabhängig sind und dir nicht irgendein Produkt verkaufen möchten. Wenn du noch zögerst und denkst, dass du auch dein ganzes Geld verlieren kannst, dann hast du prinzipiell recht. Investitionen sollten über eine lange Anlagezeit durchgeführt werden, mindestens 10-15 Jahre. Beachtet man den Verlauf der einzelnen ETFs, Aktien, usw. über die letzten Jahre, dann wirst du zwar Schwankungen erkennen, aber feststellen, dass sich der Verlauf positiv entwickelt hat.

Genieße dein Leben und nicht das Geld ausgeben

Natürlich sollst du dir mit deinem Geld auch etwas kaufen, das dir Freude bereitet. Wichtig ist, dass du hierfür das Geld nutzt, welches dir am Monatsende übrig bleibt. Und kein Geld, welches du für Notfall-Reserven gespart hast. Häufig ist es sinnvoll, das Geld am Monatsende über mehrere Monate hinweg zu sammeln und sich dann einen größeren Wunsch wie beispielsweise einen Urlaub zu gönnen.

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