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Frauen in “Männerberufen” haben es nicht immer leicht. Vor allem Mädchen und Frauen in MINT-Berufen* sind oft mit Vorurteilen und einer geringen Frauenquote konfrontiert – doch das muss nicht so sein! Im folgenden Blogartikel gehen wir einigen spannenden Fragen auf den Grund: Wie hat sich die Frauenquote in Jobs aus dem MINT-Bereich in den letzten Jahren entwickelt? Wie kann man gegen wiederkehrende Vorurteile gegenüber Frauen und Technik vorgehen? Und welche Berufsaussichten gibt es für Frauen in MINT-Berufen? Achtung Spoiler: Auch Frauen in “Männerberufen” haben gute Jobchancen!

* MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

Frauen in "Männerberufen"

Frauen in MINT-Berufen: Statistik 

Der Anteil von Frauen in MINT-Berufen hat sich laut Statistik in den letzten Jahren eher schleppend entwickelt. Doch es gibt Hoffnung: Laut den Ergebnissen einer Studie der deutschen Arbeitsagentur ist der Frauenanteil in MINT-Studiengängen von 1993 bis 2018 um 9 Prozent gesteigen. Am stärksten ist das Wachstum in diesem Zeitraum aber  mit 10,5 Prozent in der Informatik. Die MINT-Studiengänge mit dem höchsten Frauenanteil insgesamt sind allerdings die Naturwissenschaften: 49,2 Prozent aller Studienanfänger:innen sind weiblich – aber auch hier variiert der Anteil sehr stark je nach Studiengang. Die meiste Frauenpower findet man hier in der Pharmazie mit über 70 Prozent Frauenanteil. Betrachtet man den Fachbereich Chemie, liegt die Chance auf eine Chemikerin zu treffen nur noch bei rund 48 Prozent. Das statistische Schlusslicht bilden Physik und Astronomie mit nur rund 29 Prozent Frauenanteil. Aber auch außerhalb der Universitäten gibt es beim Anteil von Frauen in “Männerberufen” noch Luft nach oben. So waren 2017 nur knappe 11 Prozent aller Auszubildenden weiblich – das sind gerade einmal 0,7 Prozent mehr Frauen in MINT-Berufen  als  noch im Jahr 1993.

 

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Wie man gegen das Vorurteil "Frauen und Technik" ankämpft

Ein Grund für den recht bescheidenen Frauenanteil ist das Vorurteil “Frauen und Technik”. Dabei ist ganz klar, dass sich Mädchen und Frauen in technischen Berufen genauso gut beweisen können, wie ihre männlichen Kollegen. Um mit alten Gender-Klischees aufzuräumen und jungen Mädchen bereits früh die Optionen im MINT-Bereich aufzuzeigen, werden laufend Initiativen gestartet. Ein Beispiel ist der bundesweite Girls’ Day. An diesem Aktionstag können Schülerinnen in MINT-Berufe hineinschnuppern und so vielleicht noch nicht bekannte Karrierechancen oder Talente für sich entdecken. Außerdem zeichnet sich in den letzten Jahren ein stetig steigender Fachkräftemangel in technischen Berufen ab, was Frauen in Männerberufen zu Gute kommt. Denn so sind auch Branchen, Firmen und Arbeitgeber gleichermaßen gezwungen, endgültig mit dem Vorurteil “Frauen und Technik” abzuschließen und auf mehr Girlpower zu setzen!

Möglichkeiten für Frauen in technischen Berufen 

Mädchen und Frauen in technischen Berufen sowie im naturwissenschaftlichen Bereich stehen viele verschiedene Wege offen. Du bist zum Beispiel technisch begabt, hast ein gutes Physik- sowie Mathematik-Verständnis? Dann schreib dich an der Uni ein, hebe den Frauenanteil im Maschinenbau an und werde Maschinenbauingenieurin! Falls die Uni nichts für dich sein sollte, du aber trotzdem gerne im Metall- und Maschinenbau tätig wärst, gibt es auch weitere MINT-Berufe ohne Studium. Vielleicht bist du die geborene Maschinenbautechnikerin oder Industriemechanikerin? Oder vielleicht machen dich deine Skills an der CNC-Fräsmaschine zur perfekten Bewerberin für Zerspanungsmechanikerin Jobs? Aber auch andere Branchen bieten ein spannendes Berufsfeld – egal wie hoch der Frauenanteil ist. Und ja, leider sind Frauen in “Männerberufen” nach wie vor unterrepräsentiert. So sind gewisse Branchen wie etwa die Elektrotechnik noch immer sehr männerdominiert, was aber nicht heißt, dass Jobs als Elektrikerin bzw. Elektronikerin nicht genau das Richtige für dich sein können. Das Wichtigste ist und bleibt also eine ordentliche Portion an Selbstvertrauen, denn nur weil Frauen in technischen Berufen bis jetzt die Ausnahme gebildet haben, muss das nicht für immer so bleiben!

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