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Gerade als Student herrscht auf dem Konto oft gähnende Leere. Hier sind 5 Tipps, wie du auch mit ganz kleinem Budget lecker kochen kannst, und ganz nebenbei den richtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehst.

Student Ernährung

Lagerung 

Meistens lohnt es sich, für oft verwendete Produkte auf Großpackungen zu setzen. Das gilt vor allem für getrocknete Produkte wie Nudeln, Reis, Linsen und co, genauso wie für Gewürze. Diese solltest du nach dem Öffnen in luftdichte Behälter umfüllen, um Mottenbefall oder ähnliches zu vermeiden - dazu kannst du ganz einfach Tupperdosen, alte Gurkengläser etc. verwenden. Das spart nicht nur Geld und Müllverbrauch, sondern bringt auch gleichzeitig Ordnung in den Vorratsschrank.

Besondere Gerichte 

Wer gerne kocht, kennt den Drang, immer mal wieder ein besonders ausgefallenes Rezept auszuprobieren. Leider bleiben dabei meist Zutaten übrig, die vergleichsweise teuer sind und in der Alltagsküche keinen Gebrauch mehr finden. Trotzdem solltest du dir davon den Spaß nicht verderben lassen - im Gegenteil. Sicher findest du ein paar Freunde, die genauso gerne kochen (oder zumindest gerne gut essen). Zusammen könnt ihr euch einen lustigen Abend in der Küche machen, euch die Kosten teilen und bestenfalls Spezialzutaten gleich aufbrauchen. Also, ran an die Kochlöffel und los geht die kulinarische Party!

Zutaten ersetzen

Was für die besonderen Gerichte gilt, ist leider auch häufig in der einfachen Küche ein Problem: der Preis. Denn Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, was jeder mit kleinem Studentenbudget schmerzlich erfahren muss. Doch hier kann ein bisschen Kreativität wahre Wunder wirken, denn viele Zutaten lassen sich ganz einfach ersetzen. Statt Pinienkernen kannst du geschälte Haselnüsse verwenden, Mehl ist ein klasse Soßenbinder und Puderzucker ist übrigens nur fein gemahlener Zucker. Mit etwas rumprobieren kannst du dabei eine Routine entwickeln, die sich auf lange Sicht im Konto bemerkbar macht.

Pläne/Listen 

Eine gute Planung ist nicht nur im Studium wichtig - auch im Alltag kann dir ein wenig Struktur und Organisation das Leben erleichtern. Eine Oldschool Einkaufsliste hilft dir dabei, wirklich nur das zu kaufen, was du wirklich brauchst. Mach dir Notizen, die du entweder in die Küche pinnst oder in einer App festhältst. Im Appstore gibt es eine große Auswahl, bei einigen (z.B. Bring!) können alle Mitbewohner fehlende Artikel hinzufügen, sodass die Liste auch unterwegs aktualisiert werden kann. Und so banal das klingen mag - vor jedem Einkauf sollte man einen kurzen Blick in Kühl- und Vorratsschränke werfen, um Doppelkäufe zu vermeiden (wirklich niemand braucht Vanillezucker, Lasagneplatten oder Muskatnuss im Überfluss). 

Zu guter Letzt ein großmütterlicher Rat: Niemals hungrig einkaufen gehen!

Student Ernährung

Saisonal ernähren

Beim Thema “Nachhaltigkeit in der Ernährung” kommt einem meist ein teurer Bioladen in den Sinn. Doch auch im herkömmlichen Supermarkt bekommst du Lebensmittel aus der Region bzw. zumindest aus Deutschland. Diese sind natürlich dementsprechend saisonal, weil Gemüsesorten meist nur in bestimmten Monaten geerntet werden können. Was erst einmal nach einer Einschränkung klingt, ist aber in Wahrheit eine spannende Challenge an dich selbst, dich an saisonalen Gerichten zu probieren. Außerdem kannst du dich damit ganz in die jeweilige Jahreszeit einfühlen und dich zum Beispiel darauf freuen, dass “jetzt endlich wieder Spargelzeit ist”. Denken wir doch nur mal an Frühlingssalate, Grillgemüse, Kürbiskuchen, Wintersuppen, ... die Liste lässt sich ewig fortführen!

Wie du siehst, kannst du auch als Student leicht Geld sparen, und das ganz ohne dich auf Discounterprodukte verlassen zu müssen. Und es ist gar nicht so schwer, sich ein paar einfache Alltagsroutinen anzugewöhnen. 

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