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“Ordnung ist das halbe Leben” hört man von den einen, “Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen” von den anderen. Gerade wenn es jedoch zum Schul-, Uni- oder Arbeitsalltag kommt, kann eine gewisse Ordnung und Selbstorganisation nicht groß genug geschrieben werden. Gruppenprojekte, Tests, Thesen und Projekt-Deadlines gehören zum tagtäglichen Leben und sollten diese verpasst werden, können schwerwiegende Konsequenzen drohen. Doch wie wird man zu einer ordentlichen, selbstorganisierten Person? 

 

Wie man die eigene Selbstorganisation verbessert

Jeder von uns, sei es beruflich oder privat, kennt das Gefühl, sich von dem vor uns liegenden Berg an Arbeit überwältigt zu fühlen. In diesen Momenten ist ein kühler Kopf, sowie eine gut strukturierte Organisation gefragt. Wer einen organisierten Arbeitsplatz sowie Tagesablauf hat, kann effizienter und sorgloser arbeiten. Falls du dein berufliches bzw. privates Leben mit mehr Selbstorganisation verbessern möchtest, können dir die folgenden Tipps helfen:  

 

  1. Um dich von deinem Umfeld nicht ablenken zu lassen, ist ein aufgeräumter Arbeitsplatz das A und O. Hefte eventuelle Papierberge in Ordner ab und sortiere die Arbeitsfläche deines Schreibtischs. 
  2. Schreibe alle anstehenden Tätigkeiten auf: Das Visualisieren der tagtäglichen Aufgaben sowie Termine, welche über den Monat hinweg anstehen, entlasten dein Gehirn. Ebenso hilft es dabei, nichts zu vergessen und einen besseren Überblick zu erhalten. 
  3. Liste deine anstehenden Aufgaben entsprechend deren Priorität auf. Im Studium, sowohl als auch im Berufsleben ist es wichtig zu erkennen, welche Aufgaben bevorzugt behandelt werden müssen und welche im Zweifelsfall auch einige Tage warten können. Hierbei kann man sich der ABC-Methode bedienen: 
    • Aufgaben, welche wichtig und dringend sind, gehören in die Kategorie “A”. 
    • Aufgaben, welche wichtig, aber nicht dringend sind, erhalten den Buchstaben “B”. 
    • Aufgaben, welche weder wichtig noch dringend sind, gehören in die Kategorie “C”. 

Sobald man seinen anstehenden Aufgaben die Buchstaben A, B und C zugeteilt hat, kann man diese entsprechend deren Kategorie, beginnend bei A, abarbeiten.

  1. Halte dein Selbstorganisation möglichst simpel. Sollten die Methoden zu kompliziert werden, können sie gerade dann, wenn man sie am meisten braucht, zur Last werden.
  2. Finde heraus, um wie viel Uhr du am effizientesten und konzentriertesten arbeitest. Wenn möglich, kannst du deinen Tag so gestalten, dass die schwierigsten Aufgaben innerhalb dieses Zeitraums stattfinden. Vergiss nicht, wenn du lange Tage vor dir hast, regelmäßig kleine Ruhepausen einzulegen. Eine kurze Pause mit einer warmen Tasse Tee kann dabei helfen, dass du dich anschließend wieder voll konzentrieren kannst."
  3. Bleibe am Ball. Die genannten Tipps werden dich nicht über Nacht in ein Organisationswunder verwandeln. Selbstorganisation und Ordnung müssen oftmals zuerst erlernt und dann langfristig und regelmäßig geübt werden. 


Selbstorganisation

“Was du heute kannst besorgen…” - bringe dich mit Selbstorganisation auf den richtigen Weg zum Ziel 

Wer kennt es nicht: Das Projekt, für welches man drei Monate Zeit hatte, neigt sich dem Ende zu und man stellt fest, dass man den größten Berg an Arbeit noch vor sich hat. Innerhalb der letzten Tage arbeitet man daher auf Volldruck und schafft es tatsächlich dann irgendwie doch noch, sein Projekt pünktlich abzugeben. Im Anschluss schwört man sich, dass man es nicht noch einmal so weit kommen lässt und das nächste mal pünktlich mit der Arbeit anfängt. Um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen, redet man sich dann auch noch ein, dass man mit etwas Zeitdruck ja sowieso am produktivsten ist. Allerdings leidet mit dieser Methode nicht nur die Arbeitsqualität, sondern oftmals auch das eigene mentale Wohl. 

Der erste Schritt hierbei ist, dass man sich offen eingesteht, dass man wichtige Arbeit aktiv vor sich herschiebt. Wer wiederholt eine unliebsame jedoch wichtige Aufgabe vor sich herschiebt und andere, weniger wichtige Aufgaben zuerst erledigt, prokrastiniert. Sobald man diesen Schritt mit sich selbst ausgehandelt hat, kann man das Problem aktiv angehen:

  • Fokussiere dich auf das Ziel: Welche Auswirkung wird das erfolgreiche Meistern dieser Aufgabe auf dein Studium, deinen Job und dein Privatleben haben? Versuche dich zu entsinnen, was das “wieso” hinter deiner Aufgabe ist.
  • Teile deine Aufgabe in realistische, kleine Zwischenziele ein, damit diese dich nicht überwältigt. Hierbei ist ein Terminplaner bzw. Kalender dein bester Freund. Ebenso sollte man seine (Zwischen-)Ziele nach der SMART-Methode planen:
    • Beschreibe deine Ziele spezifisch.
    • Orientiere dich an messbaren Fakten.
    • Gestalte deine Ziele attraktiv, sodass du diese auch umsetzen kannst und dies auch möchtest.
    • Versuche möglichst realistisch zu bleiben und halte dir vor Augen, was tatsächlich umsetzbar ist.
    • Setze einen zeitlich bindenden Termin, wann du deine Aufgabe erledigt haben möchtest bzw. musst.Selbstorganisation
  • Sollte man an einem Gruppenprojekt arbeiten, kann es sehr hilfreich sein, wenn man einen virtuellen Aufgabenplaner benutzt. Hierbei bieten sich zum Beispiel Trello und Toggl an. Diese Online-Tools können dabei helfen, innerhalb des Teams effektiv zu kommunizieren und mit einer klaren Aufgabenverteilung zu arbeiten.
  • Versuche, mögliche Ablenkungen während deiner Arbeitszeit zu eliminieren. Stelle dein Smartphone auf ‘stumm’ und schließ das E-Mail-Postfach auf deinem Computer, sofern du dieses nicht zum Arbeiten benötigst.
  • Belohne dich, wenn du die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen hast, zum Beispiel mit deiner Lieblingseiscreme.

 

Fazit

Wer Selbstorganisation erfolgreich umsetzt, der

  • plant seinen Tag bzw. Monat und hat einen guten Überblick über diese, 
  • priorisiert seine Aufgaben, 
  • schafft es, sich kontinuierlich zu motivieren, 
  • setzt sich Ziele und erreicht diese,
  • erkennt, wenn er prokrastiniert und unterbindet dieses.

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