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Nach dem Studienabschluss ist vor dem ersten Arbeitstag als Akademiker. Doch häufig liegen zwischen den beiden Ereignissen einige Wochen oder sogar Monate. Hier erfährst du, wie sich diese freie Zeit sinnvoll oder auch abenteuerlich ausfüllen lässt. 

 

 

Sich beruflich orientieren

Wenn du noch nicht genau weißt, was du beruflich machen möchtest, solltest du die Zeit nach dem Studienabschluss unbedingt dazu nutzen dich zu orientieren. Vor dem Hintergrund des eigenen Abschlusses heißt das: alle Berufsfelder sondieren, die potenziell infrage kommen – vom Bildungsbereich bis hin zum Verwaltungswesen. Hast du die Auswahl auf einen oder einige wenige Bereiche eingegrenzt, kann es im nächsten Schritt an die Jobsuche gehen. Fällt es dir schwer, einen passenden Beruf zu finden? Dann können unter anderem Berufsfindungsseminare helfen. Volkshochschulen, gemeinnützige Vereine und private Anbieter haben so etwas beispielsweise im Programm. Die Seminare sollen in der Regel die eigenen Stärken und Schwächen sowie mögliche Karrierewege aufzeigen. Allerdings: Meistens sind solche Seminare kostenpflichtig. Alternativ kannst du Onlinetests absolvieren, um deine Eignung für bestimmte Berufsfelder zu prüfen. Zu viel solltest du darauf jedoch nicht geben. Solche Tests liefern nur eine grobe Einschätzung deiner Talente und sollten deshalb nicht als einzige Entscheidungshilfe dienen. Wenn du dein gewünschtes Berufsfeld bereits gefunden hast, aber noch keinen Job, kannst du neben Jobportalen beispielsweise die Karriere- und Jobseiten einzelner Unternehmen nach einem passenden Beruf durchsuchen. Der Vorteil: Dabei lassen sich auch außergewöhnliche Stellen finden, die bei der klassischen Jobsuche eher nicht auftauchen. So sucht beispielsweise der Technologiekonzern Siemens Bachelor-Absolventen aus der IT, die als Junior-Softwaretester im Healthcare-Bereich die Funktionalität von Softwareprodukten sicherstellen. Ein anderes Beispiel findet sich bei Google: Der Online-Riese wirbt um Bachelor-of-Arts- oder Bachelor-of-Science-Absolventen, die im Bereich Business Development das Engagement des Unternehmens in der Gaming-Industrie vorantreiben.

Sich professionell bewerben

Steht dein Wunschjob fest, kann es in der freien Zeit nach dem Studium auf gezielte Stellensuche gehen. Initiativbewerbungen, der Besuch von Jobmessen und das Erstellen von Bewerbungsprofilen auf Xing und Co sind erste Schritte in die richtige Richtung. Geht es an die Vorbereitung deiner Bewerbung, ist der Gang zum Profi-Fotografen empfohlen, um mit einem hochwertigen Foto zu punkten. Ein erstes Anschreiben für deine Bewerbungen solltest du zudem möglichst früh verfassen, damit du es als Vorlage nutzen kannst. Findest du eine passende Stelle, musst du im günstigsten Fall nur einige Absätze ändern und kannst dich sehr zeitnah auf die Anzeige bewerben. Um weitere Zeit zu sparen, solltest du ebenfalls einen aktuellen Lebenslauf und alle Zeugnisse eingescannt parat haben. Wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ist es wichtig, dass du dich intensiv darauf vorbereitest: Recherchiere im Netz alles Wichtige über das Unternehmen, deine Ansprechpartner und die ausgeschriebene Position. Gibt es einen Dresscode? Im Finanzwesen oder in Rechtsanwaltskanzleien kleidet man sich in der Regel sehr formell, während in innovativen Start-ups auch legere Kleidung gut ankommt. Außerdem ist es wichtig, deine Argumentation aus dem Anschreiben im Kopf zu haben und dir einige einleitende Worte für die Selbstpräsentation zurechtzulegen. Fragen nach den eigenen Stärken und Schwächen sind im Vorstellungsgespräch zum Beispiel nach wie vor beliebt.

Jobben, um die Kasse aufzubessern

Für die Zeit nach dem Studium und vor dem ersten Tag im Traumberuf bieten sich diverse Übergangsjobs an: im Büro, im Call Center, in der Gastronomie oder auch auf Messen. Bestenfalls geht es dabei nicht nur um das Auffüllen deines Kontos: Wer in dem Berufsfeld jobbt, in dem er später durchstarten will, sammelt neben Geld bereits erste Berufserfahrung. Wenn du beispielsweise im Finanzbereich Fuß fassen willst, kannst du dir einen Job im Vertrieb von Finanzdienstleistern wie der OVB Vermögensberatung AG oder tecis suchen. Dafür ist häufig jedoch etwas Know-how gefragt. Dieses kannst du durch interne Trainings erhalten. Oder auch durch praktische Erfahrungen, wie etwa durch den Umgang mit zeitgemäßen Finanz-Apps. Ein Beispiel für eine solche App findest du hier unter tecis-kundenportal.de, aber auch bei vielen anderen Anbietern. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben: etwa als Betreuer im Altersheim, bei der Tafel oder als Nachhilfelehrer für Schüler. Der Vorteil: Soziales Engagement im Lebenslauf stehen zu haben, macht sich bei Bewerbungen häufig gut.

Auf große Reise gehen

Du willst andere Länder erleben? Dann ist zwischen Studium und Arbeit vielleicht genau die richtige Zeit, um sich ins Abenteuer zu stürzen. Wahrscheinlich wirst du nie wieder so flexibel sein wie in der Zeit zwischen Studium und Beruf. Es fehlt dir aber am nötigen Geld für die Traumreise? Dank günstiger Angebote wie Couchsurfing, Fernbussen oder privaten Mitfahrgelegenheiten kannst du vergleichsweise kostengünstig durch Deutschland oder sogar ganz Europa reisen. Zusätzlich locken Work-and-Travel-Angebote, mit denen du Länder wie Australien oder Kanada bereisen und dabei auch noch Geld verdienen kannst. Auch Au-Pair-Programme können deinen Horizont erweitern und garantieren dazu familiären Anschluss. Wer gezielt darauf aus ist, seine Sprachkenntnisse zu vertiefen, kann das mit unterschiedlichsten Sprachreisen erreichen. Für potenzielle Arbeitgeber setzen solche Reisen zudem positive Signale: Sie vermitteln beispielsweise interkulturelle Kompetenz, Organisationstalent und Selbstständigkeit.

 

Ein zweites Studium beginnen

Mit deinem Studienabschluss hast du es schwer, einen passenden Job zu finden? Oder du bist damit noch gar nicht dort, wo du eigentlich hinwillst? Oft ist es dann sinnvoll, ein Zweitstudium zu beginnen. Zum Beispiel, um dich fachlich weiter zu spezialisieren oder um ein Masterstudium draufzusetzen. Gerade für MINT-Berufe ist etwa ein Master-Abschluss oft besonders wichtig – die akademische Extrameile wird dann mit exzellenten Karrierechancen belohnt. 

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