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Du musst eine Bewerbung schreiben und fragst dich, wie du die Sache am besten angehen sollst? Wir zeigen dir, was es dabei zu beachten gilt.

Ob Betriebspraktikum, erster Job nach dem Studium oder berufliche Veränderung: Mit einer perfekten Bewerbung hast du alle Trümpfe in der Hand – aber wie schreibt man eigentlich eine solche Bewerbung? Welche Inhalte sollten darin vorkommen und auf welche solltest du besser verzichten? Geht es nach dem Großteil der Personalchefs in Deutschland, gibt es vor allem ein Dokument, das hauptsächlich darüber entscheidet, ob du eine Chance auf den gewünschten Job hast: den Lebenslauf. Wenn du hier alles richtig machst, steigt deine Erfolgswahrscheinlichkeit signifikant an. Dabei solltest du allerdings einige wichtige Punkte beachten. 

In den meisten Fällen wird der Lebenslauf zuerst gelesen. Wenn deine Vita also strukturiert und übersichtlich aufgebaut ist, kann der Recruiter alle wichtigen Informationen über dich und deinen bisherigen Karriereweg sofort erkennen, was die Chancen erhöht, dass deine Bewerbung nicht auf dem Absagestapel landet. Außerdem sollte ein guter Lebenslauf möglichst immer an die Anforderungen der jeweiligen Stellenbeschreibung angepasst werden.

 

So sollte dein Lebenslauf aufgebaut sein

Auch wenn die Vita unterschiedlich strukturiert werden kann, hat sich mittlerweile eine Form als Standard durchgesetzt: der tabellarische Lebenslauf. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Zum einen bietet dieses Layout eine klare Übersicht über deine Fähigkeiten. Zum anderen kannst du deine bisherigen Leistungen überschaubar arrangieren, sodass sich der Personalchef nicht erst durch einen unübersichtlichen Fließtext kämpfen muss. Achte aber darauf, dass die Vita nicht mehr als maximal drei DIN-A4-Seiten umfasst. Der klassische Aufbau des Lebenslaufes sieht dabei folgendermaßen aus:

     - Kontaktdaten (gern auch mit  Handynummer und E-Mail-Adresse)
    - Persönliche Angaben
    - Position, auf die du dich bewirbst (damit zeigst du dem Recruiter, dass du deine Bewerbung explizit auf diese Stelle angepasst hast)
    - Schule, Ausbildung, Praktika und Studium (die aktuelle Position muss ganz oben stehen)
    - Berufserfahrungen (kurze Beschreibung der einzelnen Stationen, damit der  Personaler direkt erkennen kann, was du da eigentlich genau gemacht hast)
    - Besondere Kenntnisse, Fremdsprachen, Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen (kleiner  Tipp: Achte  darauf, dass du vor allem die Dinge aufführst, die auch zu der Jobbeschreibung passen)
    - Hobbys, soziales Engagement und persönliche Interessen

Zudem empfiehlt sich eine gut lesbare Schriftart, wie zum Beispiel Arial, Calibri oder auch Tahoma in Schriftgröße 11 oder 12. Verzichten solltest du hingegen auf Typos wie ComicSans, da sowas bei keinem Entscheider wirklich gut ankommt. Auch bunte Bilder oder grafische Spielereien haben nichts in einer professionellen Bewerbung zu suchen. Bei dem Bewerbungsfoto kannst du allerdings etwas kreativer sein, da ein außergewöhnliches Bild besser in Erinnerung bleibt. Doch auch hier sollte zumindest ein gewisses Maß an Seriosität erkennbar sein.

 

 

Das solltest du bei Bewerbungen im Ausland machen

Wenn du dich beispielsweise für ein Auslandspraktikum bewirbst, gelten auch nach Meinung der Experten des Online-Magazins Welt häufig andere Regeln in Bezug auf den Lebenslauf und dessen Inhalte. Wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten. Die eigene Vita einfach in die jeweilige Landessprache zu übersetzen, reicht im Normalfall nicht aus – vor allem dann nicht, wenn man direkt erkennen kann, dass Google bei der Übersetzung die Finger mit im Spiel hatte. In englischsprachigen Ländern umfasst die Bewerbung samt Lebenslauf häufig nur eine bis maximal zwei Seiten. Du solltest deine Vita also möglichst kurz halten. 

Falls dein Lebenslauf eine Lücke aufweist, ist das bei Bewerbungen im Ausland nicht weiter tragisch. Wichtig sind jedoch deine Fachkenntnisse, Qualifikationen, Referenzen und die sogenannten Soft Skills. Der Aufbau deiner Vita für die Auslandsbewerbung sollte im Idealfall so aussehen:

     - Personal Details (Geburtsdatum, Nationalität und Geschlecht sind zum Schutz vor Diskriminierung insbesondere in den USA nicht zulässig; denk bei deiner Telefonnummer an die Ländervorwahl +49)
    - Personal Profile (hier kannst du deine besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten sowie bisherigen Errungenschaften aufführen)
    - Objective (um welche Stelle geht es und was erwartest du von Job und Unternehmen)
    - Education & Work Experience (kurz erläutern, wo du bereits schon  gearbeitet hast und welches dein höchster (Aus-)Bildungsabschluss ist)
    - References (sämtliche positive Empfehlungen deiner Professoren oder ehemaligen Chefs sind gerade in englischsprachigen Ländern wie Großbritannien oder den USA Gold wert)

 

Das Fazit

Wenn du unsere Tipps beherzigst und dir genug Zeit für deine Bewerbung nimmst, steht einer Zusage zu einem persönlichen Gespräch quasi nichts mehr im Weg. Wir wünschen dir viel Erfolg! 

 

 

 

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