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Das Beherrschen von Fremdsprachen steigert die Karrierechancen ungemein. Nachfolgend zeigen wir dir zentrale Vorteile, gefragte Sprachen und Tipps für präzise Angaben im Lebenslauf.

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Spanisch, Französisch oder Chinesisch?

Viele Branchen setzen gute Sprachkenntnisse voraus. Insbesondere verlangen viele Arbeitgeber, dass Bewerber die international bedeutendste Sprache Englisch fließend sprechen sowie problemlos lesen und schreiben können. Mit dieser Weltsprache allein, ist es vielerorts aber nicht mehr getan. Um den Lebenslauf zu optimieren, ist es ratsam mindestens eine weitere Fremdsprache zu lernen. Welche das sein sollte, hängt natürlich von der angestrebten Branche beziehungsweise Position ab. Vielversprechend ist Spanisch mit etwa 570 Millionen Muttersprachlern. Laut Steinke Sprachenindex des Steinke Instituts wird Spanisch 2025 zu den vier wichtigsten Sprachen der Welt zählen und sich vor Deutsch und Französisch platzieren. Im Lebenslauf macht sich Spanisch in zahlreichen Branchen hervorragend und das Erlernen ist im Vergleich zu Chinesisch deutlich einfacher. Hinzu kommt, dass es mehr Angebote für Sprachkurse gibt. Maximalen Komfort bringen Sprachlern-Apps. Focus Money erklärte die Applikation Babbel im Deutschland Test zur besten unter 92 getesteten Produkten. Babbel gehört zu den ersten, die sowohl Lernpsychologie und kommunikative Unterrichtslehre als auch die individuellen Verarbeitungs- und Denkprozesse von Lernenden einbezogen und ein umfassendes didaktisches Naschlagewerk in die digitale Sprachwelt übersetzten. Mit Sprachlehrern und Sprachwissenschaftlern wurden anhand individueller Sprachkombinationen passende Lernmethoden und Übungen entwickelt. Beispielsweise erhält ein deutscher Muttersprachler einen anderen Einstieg in die Grammatik als ein Italiener. Dank der von Muttersprachlern vertonten Kurse und der Vermittlung aktiver Konversion können auch Einsteiger in kurzer Zeit Spanisch lernen und nach wenigen Lerneinheiten Sätze bilden. Anders als Chinesisch wird Spanisch in vielen Teilen der Welt gesprochen. Sie ist neben Spanien und der Europäischen Union beispielsweise in Kuba, Puerto Rico und vielen Staaten Mittel- und Südamerikas offizielle Amtssprache.

Strebst du hingegen einige Berufsjahre in China an, wirst du dich nicht auf Spanisch oder Französisch fokussieren, sondern deine Aufmerksamkeit dem Chinesisch widmen. Der Lernaufwand ist bei dieser Sprache besonders hoch und erfordert nicht selten ein Studium. Bei mangelnder Sprachkenntnis haben es Berufstätige in China schwer, weil sie nicht ernst genommen werden. Chinesisch hat mit rund 1,3 Milliarden Menschen die meisten Muttersprachler vorzuweisen. Dennoch ist das Erlernen nur dann sinnvoll, wenn du eine Karriere im asiatischen Raum oder in Branchen mit direktem Bezug zur chinesischen Wirtschaft planst, da es sich um keine Weltsprache handelt, die außerhalb Asiens eine größere Rolle spielt.

Empfehlenswert sind Sprachkurse, welche auf verschiedene Lerntypen eingehen und durch sinnvolle Kombinationen sämtlicher Sprachfertigkeiten (Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben) ansprechen. Die Lerntypen im Überblick:

  • Visueller Lerntyp: Visualisieren ist entscheidend für Lernerfolg. Ob bildliche Darstellung oder das Schreiben der Sprache.
  • Auditiver Lerntyp: Für ihn ist das Hören einer Sprache besonders wichtig.
  • Motorischer Lerntyp: Hier gilt das Motto „Learning by doing“. Diese Lerntypen wollen Sprache aktiv anwenden, um sie zu verstehen.
  • Kognitiver Lerntyp: Grammatikregeln dienen als wertvolle Orientierung.

Die Vorteile von Fremdsprache

Das Beherrschen von Fremdsprachen gibt dem Selbstbewusstsein einen regelrechten Kick. Ob Englisch, Spanisch, Französisch oder eine asiatische Sprache. Fremdsprachler können im Job flexibler kommunizieren und verschaffen sich beim Bewerben für Top-Positionen einen massiven Vorsprung. Eine oder mehrere Fremdsprachen im Lebenslauf machen immer häufiger den Unterschied. Das Sprechen von Fremdsprachen vermittelt Kompetenz, Stärke und Leistungsbereitschaft. Schließlich ist nicht jeder bereit für das Aneignen von Sprachkenntnissen freiwillig zu Pauken. Diejenigen, die es tun, hinterlassen bei Arbeitgebern einen bleibenden Eindruck. Arbeitnehmer mit umfassenden Sprachkenntnissen sind für Unternehmen ein echter Gewinn. Sie bringen beispielsweise nicht zu unterschätzende Wettbewerbsvorteile im Rahmen von Verhandlungen mit sich. Sind Betriebe auf Aufträge aus dem Ausland angewiesen, sind Mitarbeiter mit entsprechenden Sprachkenntnissen unverzichtbar. Sie können potenzielle Auftraggeber mit der Kommunikation auf Augenhöhe beeindrucken und schaffen eine vertrauensvolle Basis. Zudem ergeben sich mit Fremdsprachen attraktive Jobchancen im Ausland, welche sich im späteren Lebenslauf gleichermaßen positiv auswirken. Sprachgewandtheit öffnet viele Türen, darunter den Zugang zu Führungspositionen.

Sprachkompetenz richtig präsentieren

Steht im Lebenslauf beim Punkt Sprachkenntnisse lediglich „Englisch“ oder „Spanisch“, ist das für potenzielle Arbeitgeber wenig aussagekräftig. Stattdessen solltest du konkrete Angaben zu deiner Sprachkompetenz machen. Wir haben empfehlenswerte Begriffe erläutert und beginnend mit der höchsten Kompetenzstufe gelistet:

Beschreibungen der Sprachkompetenzen im Lebenslauf und was sie bedeuten:

  • Verhandlungssicher: Der Einsatz der Sprache kann mit einem Muttersprachler verglichen werden. Der Sprecher kann geschäftliche Verhandlungen kompetent führen.
  • Fließend: Unterhaltungen, Schreiben und Lesen sind problemlos möglich, der Wortschatz ist überdurchschnittlich.
  • Konversationssicher: Der Großteil der Konversationen kann sicher geführt werden. Ausbaufähiger Wortschatz.
  • Erweiterte Grundkenntnisse: Alltägliche Gespräche (einfaches Niveau) sind kein Problem. Der Sprecher kann sich verständlich machen. Für umfassende Unterhaltungen mangelt es jedoch an Grammatikkenntnissen und Vokabeln.
  • Grundkenntnisse: Einige bekannte Phrasen und Vokabeln werden beherrscht. Konversationen sind (noch) nicht möglich.

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