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Gerade in der globalisierten Welt sind Sprachen besonders wichtig. Dies wissen natürlich auch Studenten, die sich nebenbei gerne ein wenig Geld als Übersetzer verdienen. Doch wie kann man Übersetzer werden und auf was muss dabei geachtet werden? Dies alles möchten wir in diesem Artikel klären.

Frau schreibt in ihr Notizbuch. Auf dm Tisch liegen Bücher, eine Kaffeetasse, ein Muffin und ein Globus.

Das sind die Voraussetzungen

Wer mindestens zwei Sprachen auf muttersprachlichem Niveau beherrscht, hat gute Voraussetzungen, um ein professioneller Übersetzer zu werden. Für eine erfolgreiche Karriere in diesem Bereich ist jedoch mehr vonnöten. So setzen etwa professionelle Übersetzungsbüros wie Easytrans24.com voraus, dass die Übersetzer, mit denen sie zusammenarbeiten, über eine akademische Ausbildung verfügen. Daneben legen sie weitere Kriterien bei der Auswahl zugrunde, die in einem mehrstufigen Prozess überprüft werden.

Wichtig ist hier etwa auch, dass Übersetzer auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert sind. Nur mit Expertenwissen können Fachübersetzungen in höchster Qualität gewährleistet werden. Regelmäßige Fortbildungen im gewählten Bereich sollten dabei eine Selbstverständlichkeit sein.

Als weitere Voraussetzung gilt aber auch, dass ein gewisses kulturelles Interesse besteht, da gerade die interkulturelle Kompetenz ein sehr wichtiger Punkt ist. Somit übersetzt man nicht nur starr die Worte, sondern kann dann auch Fakten mitschwingen lassen, die man nur versteht, wenn man die Kultur kennt.

Auch eine gewisse Computeraffinität muss vorhanden sein, da die meisten Aufträge über das Internet vermittelt werden. Zudem erleichtert nicht selten die Arbeit mit Tools das Übersetzen von Texten.

Wer kann sich Übersetzer nennen?

In Deutschland ist der Beruf Übersetzer nicht rechtlich geschützt und jeder kann sich praktisch Übersetzer nennen. Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, professioneller Übersetzer zu werden und Prüfungen abzulegen.

Zum einen kann man ein Masterstudium absolvieren, um professioneller Übersetzer zu werden. Dies kann beispielsweise an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf oder an der Technischen Hochschule Köln absolviert werden.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, ein staatlich geprüfter Übersetzer zu werden. Hier hat aber jedes Bundesland seine eigenen Richtlinien, die beachtet werden müssen. Dabei kann eine staatlich anerkannte Prüfung zum Übersetzer oder Dolmetscher gemacht werden, um dann in diesem Beruf zu arbeiten.

Als dritte Variante besteht auch die Möglichkeit, bei der Industrie- und Handelskammer eine Prüfung zum geprüften Übersetzer oder Dolmetscher abzulegen. Dabei richtet sich diese Prüfung vor allem an Menschen, die hervorragende Fremdsprachenkenntnisse im wirtschaftlichen Bereich vorweisen können. Hier wird ein Vorbereitungskurs absolviert, der dann die Abschlussprüfung beinhaltet. Bei der Prüfung hat der angehende Übersetzer eine mündliche und schriftliche Prüfung zu absolvieren.

Die nächste Variante ist dann als Übersetzer ohne Prüfung zu arbeiten, wie es viele Studenten machen. Die Aufträge gibt es meist im Internet und wer als Muttersprachler sehr gute Kenntnisse hat, kann sich so im Studium etwas dazuverdienen. Wer sich einen kleinen Kundenstamm aufbauen kann und mit einer guten Übersetzungsqualität überzeugt, kann in regelmäßigen Abständen Übersetzungsleistungen liefern. Es gibt jedoch viele Agenturen, die nur mit hauptberuflichen Linguisten arbeiten.

Wo kann man als professioneller Texter arbeiten?

Wer sich geprüfter Übersetzer oder Dolmetscher nennen kann, wird mit viel Flexibilität belohnt. Denn in der Regel sind Übersetzer – ob geprüft oder nicht – Freelancer. Übersetzer sind also meist ihr eigener Boss und können sich ihre Arbeitszeiten flexibel einteilen. Außerdem sind Freelancer in der Regel nicht ortsgebunden und können ihrer Tätigkeit von überall nachgehen. Auch das Arbeitsvolumen ist freier zu gestalten, da es keine feste Anzahl von Wochenstunden gibt, sondern Freelancer sich ihre Zeit selbst einteilen können. Viele Freelance-Übersetzer genießen gerade die Vereinbarkeit mit dem Familienleben als besondere Freiheit.

Hat man erst einmal seinen Kundenstamm erschaffen, werden immer wieder neue Aufträge kommen, mit denen man seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Im Internet gibt es zahlreiche Jobbörsen für Freelancer und Übersetzer, um an Aufträge zu kommen. Wichtig ist hierbei allerdings auch, dass man sich nicht unter Wert verkauft. Wer sich hier auf ein Spezialgebiet festlegt, hat oftmals bessere Chancen ein höheres Honorar auszuhandeln. Vielleicht bietet sich auch irgendwann die Möglichkeit bei einem ausländischen Unternehmen anzuheuern und fest angestellt zu sein.

Im Endeffekt ist es aber auch wie in jedem anderen Beruf: Wer eine gute und fundierte Ausbildung vorweisen kann, sich immer weiterbildet, wird auch die größten Chancen im Beruf haben. Zudem sollten soziale Kontakte und Kompetenzen wie auch ein freundlicher und authentischer Kundenkontakt dazugehören. Wer mit Leidenschaft bei der Arbeit ist, wird außerdem immer eine gute Chance für einen erfolgreichen Berufsstart haben. Dabei ist natürlich die Mund-zu-Mund-Propaganda wichtig, um auch dauerhaft Karriere als professioneller und guter Übersetzer zu machen.

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