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Mehr als 7 Tipps, um Schreibhemmungen & Schreibblockaden erfolgreich zu lösen

Von Tim Hofmann am 30-04-2018

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Doch jeder Schreiberling weiß: Immer mal wieder geht „Rom“ beim Schreiben verloren. Schuld daran ist häufig der fiese Schweinehund, der unsere Sicht auf Besserung verhindert und unsere Ängste füttert. Die Folge: Schreibhemmungen- und Blockaden.

Erkennst du dich in folgenden Punkten wieder?

- Der Textanfang oder die Formulierung möchte einfach nicht gefunden werden.

- Der Plan steht, doch das Schreiben stockt trotzdem und wird ständig abgebrochen.

- Du bist in die „mein-Text-ist-nicht-gut-genug“-Falle getappt.

- Das Schreiben kommt dir wie eine Qual vor.

Folgende Ursachen können dahinterstecken

- Du möchtest die Anforderungen des Textes nicht erfüllen.

- Du hast den Anspruch auf Anhieb einen „perfekten“ Text zu produzieren.

- Dir fehlt ein Konzept für deinen Text oder du hast zu viel (ungeordnetes) Material.

- Du hast Angst vor potenziellen Lesern (besonders Kritikern).

Du konntest hier ebenfalls bei einigen der Punkte nicken? Gut! Wichtige Erkenntnis: Du bist nicht allein. Weder bist du der Erste mit diesem Problem, noch wirst du der Letzte sein.

Bevor wir zu den Hilfemaßnahmen kommen, nur noch eines vorweg: Es gibt nicht den einen Trick, der bei jedem funktioniert (siehe „Rom“), dazu sind die Probleme und Ursachen zu verschieden. 

Tipps für deinen Schreiberfolg:

  1. Fahrplan anstatt „Kolumbusmethode“ – wer sich nicht spontan in die Textfluten stürzen kann, geht vielleicht besser gezielt vor: Überschrift aussuchen und dann schauen, welche der gesammelten Informationen dazu passen (und welche besser unter einer anderen Überschrift zusammengefasst werden können). Hilfreich dafür: Eventuell Materialien durchnummerieren und daran entlang hangeln.

  2. Ortswechsel für neue Anregungen und Pausen nutzen (unser Gehirn kann nur 90 Minuten am Stück wirklich aufmerksam arbeiten). Aber Vorsicht: Pausen sind nur Pausen, wenn danach auch weiter geschrieben wird!

  3. Eiskalte Trennung von (kreativem) Schreiben und (nüchternem) Korrigieren: Erst am Ende zensieren!

  4. Störfaktoren reduzieren: Für einen festgelegten Zeitraum ist Schreiben angesagt, Kinder, Partner, Haustiere, Facebook, E-Mail und Smartphone müssen warten!

  5. Brainstorming (alias: Drauflos spinnen und Ideen notieren)!

  6. Lesen! Ja, Lesen ist der Treibstoff fürs Schreiben – auch bei anderen Textgattungen. Lesen bildet (besonders für Schreiberlinge) und kann den Geist aus der Blockade befreien.

  7. Such dir einen Schreibpartner, dem du zu festen Zeiten deine Fortschritte zeigen musst. Deadlines (und Druck von außen) gehören nachweislich zu den besten Motivationskünstlern.

Alles ausprobiert und nichts funktioniert? Keinen Selbstbetrug angewandt und es wirklich versucht?

Falls ja: Keine Panik! Ein Rettungsanker ist noch vorhanden (Tipp 8): Einfach mittendrin starten. Es gibt mit Sicherheit eine Stelle, zu der dir spontan etwas einfällt – und genau daran schreibst du für fünf Minuten. Das schafft jeder, denn fünf Minuten gehen ruck zuck rum. Der besondere Trick: Bist du erstmal dabei, wirst du vermutlich auch länger dranbleiben, denn deine fünf Minuten hast du ja bereits geschafft (Schulterklopfer für dich!) – der Rest ist ein netter Bonus und dadurch mit Sicherheit deutlich angenehmer.

Wer jetzt immer noch nicht weiterkommt, der findet vielleicht bei einem akademischen Ghostwriter passende Hilfestellungen und Unterstützung.

Viel Erfolg!



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