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Motivation beim Lernen steigern

Von StudiBlog Redaktion am 28-03-2018

Motivation hilft uns dabei, die nötige Energie aufzubringen, um das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Doch was, wenn sie in wichtigen Situationen wie zum Beispiel der Prüfungsvorbereitung ausbleibt? Wir zeigen dir, wie du dich selbst motivieren kannst, auch wenn du eigentlich viel lieber prokrastinieren würdest!

Frau schläft auf dem Tisch mit Tasse in der Hand

Ziele sind das A und O

Definierst du keine klaren Ziele für dich, nimmst du dir selbst den Motivator. Denn ohne ein klar definiertes Ziel werden deine Handlungen keinen Sinn ergeben - gerade wenn es sich dabei um Aktivitäten handelt, mit denen du dein Ziel noch nicht direkt erreichst, sondern die dich nur einen Schritt weiter in die richtige Richtung führen. Für viele sind die Ziele, die die nötige Motivation liefern sollen außerdem "zu weit entfernt".

Ist dein Ziel bei der Prüfung zum Beispiel nach dem Studium einen bestimmten Beruf auszuüben, liegt dieses Ziel so weit in der Zukunft, dass du den Zusammenhang zwischen Ziel und Prüfung bestehen vielleicht nicht immer direkt erkennen kannst. Hierbei kann es helfen, wenn du dir immer wieder vor Augen führst, dass dieser Zusammenhang aber sehr wohl besteht!

Selbstüberschätzung

Ein weiteres Problem, das definitiv zum Verlust von Motivation führt, ist es, zu hohe Erwartungen beziehungsweise Ansprüche an dich zu stellen. Es mag sein, dass diese Ansprüche eigentlich von außen (den Eltern, Kommilitonen, etc.) kommen und du diese für dich selbst übernommen hast. Werde dir also darüber bewusst, welche Ansprüche du tatsächlich an dich stellst. Sind diese wirklich zu hoch, wirst du dir automatisch unrealistische Ziele stecken. Das führt dann dazu, dass diese Ziele dich demotivieren, statt als Motivator zu dienen.

Lerne dich und deine Stärken beziehungsweise Schwächen kennen und stimme deine Ziele darauf ab. Erst dann wird es dir gelingen, realistische Ziele zu setzen, die dir die nötige Motivation liefern.

Je genauer, desto besser

Je genauer du dein Ziel definieren kannst, desto besser dient es als Motivator. Denn erst wenn du ein klares Ziel hast, werden dir auch die nötigen Schritte, die du gehen musst, um es zu erreichen, als sinnvoll erscheinen. Dabei kann es auch hilfreich sein, vom übergeordneten Ziel bestimmte "Unter-Ziele" abzuleiten, aus denen sich dann ganz logisch die einzelnen Schritte ergeben. Das wirkt dem entgegen, dass dir dein Ziel zu weit entfernt erscheint.

Erstelle dafür am besten einen konkreten Plan, der darauf beruht, deine Ziele auseinander zu nehmen. Schreib oder male dir diesen Plan auch gerne auf und häng ihn in deinem Zimmer auf, damit du deine Ziele und Unter-Ziele immer vor Augen hast. Plane so jedes einzelne Semester oder dein ganzes Studium. Wichtig ist nur, dass dir dadurch immer wieder der Bezug zur aktuellen Aufgabe klar wird!

Es sind zwei Männer in einem Labor zu sehen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Die meisten Studenten haben oder machen sich beim Lernen einen enormen Zeitdruck. Dieser Druck soll eigentlich der Motivationsgewinnung dienen. Doch in den meisten Fällen führt er dazu, dass du gar nicht mehr an deinen Zielen arbeitest oder dich mit anderen Dingen ablenkst. Wie oft passiert es dir, dass du dich zum Lernen hinsetzt und dir plötzlich in den Kopf schießt: "Eigentlich müsste/könnte ich noch eben das und das machen!" Dieses "eben noch dies und das" kann alles sein. Von etwas essen über mit Freunden schreiben bis hin zu dein Zimmer putzen.

Diese Dinge halten dich von der Umsetzung deiner eigentlichen Ziele ab. Versuche deswegen ruhig an die Sache heran zu gehen. Gib dir die Zeit, die du brauchst, bis du mit dem Lernen beginnst. Wann immer dir trotzdem auffällt, dass dir wieder einer dieser "ich muss noch schnell..."-Gedanken in den Kopf schießt, sage bewusst Nein! Ruf dir ins Gedächtnis, dass du dein Ziel erreichen willst und daher auch willig bist, die nötigen Schritte zu gehen - wie eben für die Prüfung zu lernen. Sage dir außerdem, dass alles andere Prokrastination wäre und dich vom Erreichen deiner Ziele - die dir ja offensichtlich etwas bedeuten - abhält. Schaffst du das ein paar Mal, wird es dir immer leichter fallen!

Positive Konditionierung

Das Prinzip der positiven Konditionierung kann Wunder bewirken, wenn es um Motivation geht! Dazu musst du dir ganz einfach Belohnungen für dich selbst überlegen, die du dir gönnst, wenn du beispielsweise dein Tagesziel erreicht hast. Das kann eine Tafel Schokolade sein, oder vielleicht eine halbe Stunde surfen um auf StudiBlog die neuesten Artikel zu lesen. Erreichst du es nicht, gibt's die Belohnung selbstverständlich nicht! Ansonsten hätte das Ganze natürlich keinen Sinn.

Um passende Belohnungen zu finden, die dich wirklich motivieren, etwas zu tun, kannst du dir folgende Frage stellen: "Was würde ich, statt zu lernen, gerade am liebsten tun?" Das gibt dir Aufschluss darüber, was du dir Zurzeit am meisten wünscht. Genau das sollte deine Belohnung sein. Denkst du dir Beispielsweise: "Ich würde so gerne shoppen gehen!", nimmst du das Shoppen als Belohnung für erreichte Ziele.

Immer positiv bleiben!

Gerade in Stresssituationen kann es vorkommen, dass negative Gedanken die Überhand gewinnen. Sätze wie "ich schaff das nicht" oder "das ist alles zu viel" sind da nicht selten. Das Problem an solchen Gedanken ist: sie haben keinen Zweck, außer dich zu demotivieren. Versuche dir daher über solche Gedanken bewusst zu werden. Hast du das geschafft, kannst du sie ins Positive ummünzen.

Dazu solltest du die Situation mit der nötigen Portion Realismus betrachten! Wie wahrscheinlich ist es, dass du es wirklich nicht schaffst? Wie oft hast du es schon geschafft, obwohl du dachtest, dass du es nicht auf die Reihe bekommst? Dir wird auffallen, dass solche Gedanken meistens wenig mit der Realität zu tun haben. Denkst du dir beispielsweise "das ist alles zu viel", kannst du dir den Lernstoff beispielsweise in einem konkreten Lernplan zusammenfassen. Dann wirst du sehen, dass es sehr wohl zu schaffen ist! :)

 

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