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Tipps zum Korrekturlesen Deiner Bewerbung

Von Marina Feidel am 21-03-2018
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Mit Deiner Bewerbung willst Du Eindruck machen, also musst Du auch ein gutes Anschreiben erstellen. Diese drei Schritte helfen Dir dabei.

Drei Schritte zur fehlerfreien Bewerbung

Es gibt Dokumente, die unglaublich wichtig sind und die Du deswegen besonders sorgfältig behandeln solltest. Zum Beispiel die Bewerbung auf deinen Traumjob. Du investierst Zeit und Mühe und bringst dann irgendwann den Mut auf, den "Senden"-Knopf zu drücken. Und dann, kurz nach dem Abschicken, fällt Dir der dämliche Rechtschreibfehler auf. In diesem Text verraten wir dir drei Techniken, mit denen Du Deine Bewerbung Korrekturlesen kannst, um solche Dinge zu vermeiden.

Gerade Dein Anschreiben ist extrem wichtig, da es dem Unternehmen zum ersten Mal zeigt, wie gründlich und gewissenhaft Du arbeitest. Schließlich willst Du ja, dass sie Dir so weit vertrauen, dass sie Dich in ihrem Namen sprechen lassen. Und, mal ehrlich, würdest Du jemanden für dich arbeiten lassen, der schon in Eurem ersten Kontakt einen schlechten Eindruck macht?

Mit Deiner Bewerbung willst Du Eindruck machen, also musst Du auch ein gutes Anschreiben erstellen. Diese drei Schritte helfen Dir dabei.


1. Mit den Augen des Empfängers lesen

Wenn Du den ersten Entwurf für Deine Bewerbung geschrieben hast, ist es wichtig, Dir den Empfänger vor Augen zu führen. Das ist die Personalerin oder der Personaler, bei der bzw. dem Deine Bewerbung auf dem Bildschirm landet. Und die entscheiden natürlich im Sinne des Unternehmens, dem Du Deine Dienste anbietest.

Versuche beim ersten Lesen, deine Bewerbung mit deren Augen zu lesen: Beginnst Du Dein Anschreiben mit einer inhaltsleeren Floskel wie "Mit großem Interesse ..."? Davon liest die Personalabteilung hunderte in der Woche. Willst Du nicht lieber gleich mit deiner besonderen Eignung für diese Stelle einsteigen, wie es zum Beispiel die Universität Passau empfiehlt ?

Mach Dir selbst beim Korrekturlesen auch nochmal klar, warum gerade Du so geeignet bist für diese Stelle. Nur dann kannst Du das auch deinen Leserinnen und Lesern vermitteln. Verfalle dabei nicht in übertriebenes Selbstlob, sondern stelle selbstbewusst deine Kompetenzen vor.

2. Die Bewerbung selbst laut vorlesen

Jetzt hast Du Deine Bewerbung so überarbeitet, dass sie perfekt auf den potenziellen Arbeitgeber zugeschnitten ist. Nun musst Du sicherstellen, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in dem Unternehmen auch verstehen, was Du ihnen sagen willst. Dafür ist es besonders wichtig, dass Dein Text leicht zu lesen und nachzuvollziehen ist.

Ein großes Problem sind hier oft grammatikalische Fehler, lange Schachtelsätze und unklare Bezüge. Es gibt einen ganz einfachen Trick, solche Stolperfallen in Texten zu erkennen: Lies Dir den Text selbst laut vor. Das mag auf den ersten Blick albern wirken, aber es funktioniert.

Wenn Du dann beim Lesen bemerkst, dass Du einen Satz nicht beenden kannst, weil Dir die Luft ausgeht, ist der Satz zu lang. Wenn du nicht weißt, wie du eine bestimmte Stelle betonen sollst, sind die Bezüge nicht klar genug. Und grammatikalische Fehler fallen Dir auf diese Weise auch wesentlich stärker auf.



3. Jemand anderen die Bewerbung Korrekturlesen lassen

Wenn Du diese beiden Schritte gemacht hast, wird es Zeit, die Bewerbung aus der Hand zu geben und jemand anderen deine Bewerbung Korrekturlesen zu lassen. Irgendwann wird man im eigenen Text blind für die einfachsten und offensichtlichsten Fehler. Du selbst weißt ja, was Du schreiben willst, Dein Gegenüber allerdings nicht.

Am besten ist es natürlich, wenn Du Deine Bewerbung jemandem zum Lesen geben kannst, der selbst in dem Bereich arbeitet, für den Du Dich bewirbst. Noch wichtiger ist aber, dass die Person, die Korrekturliest, ein Gefühl für Sprache und den richtigen Ton hat. Damit kommst Du auch den weniger offensichtlichen Fehlern auf die Spur.

Nach diesen drei Schritten hast Du Deine Bewerbung auf inhaltlicher, struktureller und sprachlicher Ebene überarbeitet und kannst sie beruhigt abschicken. Und falls sich dann doch noch ein Fehler eingeschlichen hat, ist das auch keine Katastrophe. Solche Dinge passieren selbst erfahrenen Schreibern.



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