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Online Revolution bei Job-Bewerbungen

Von Jasmin S. am 01-03-2018

Der digitale Trend macht auch vor der Job-Industrie nicht halt. Immer mehr Unternehmen setzen bei der Rekrutierung neuer Arbeitskräfte auf das Internet statt auf eine Zeitungsannonce. Und selbst bei den Bewerbungen wird vermehrt auf Online oder E-Mail statt Brief gesetzt. Das resultiert in vielen Vorteilen, birgt jedoch auch einige Gefahren.


Online statt Papierchaos - die neue Bewerbung

Quelle: metropolitan Verlag via Twitter

Gerade das Studium beendet, geht es für viele darum, sich für seinen ersten "richtigen" Job zu bewerben. Dass sich dabei zuerst im Internet umgeschaut wird, hat die junge Generation gemein. Die Unternehmen kommen ihnen entgegen und bieten immer mehr Jobangebote und Bewerbungsoptionen direkt dort an, wo sie von jungen Arbeitnehmern gesucht werden. Sicherlich haben auch Stellenangebote in den großen und wichtigsten Zeitungen des Landes wie FAZ oder Handelsblatt noch ihre Bedeutung. Bei genauerer Betrachtung sprechen diese jedoch eher die höheren Management-Positionen in Konzernen an, die für Universitätsabsolventen zur frühen Zeit ohnehin noch nicht in Frage kommen.

Für sie ist das Online-Prinzip hingegen äußerst nützlich. Oft werden Bewerbungen an eine Vielzahl von Unternehmen verschickt, die dann traditionell allesamt mit Bewerbungsmappe und auf gutem Papier gedruckt versehen werden müssen. Besonders bedacht auf Ressourcen und die eigene Zeit ist dies nicht. Somit sorgen auch Unternehmen, die eine Bewerbung online bzw. per E-Mail anbieten dafür, dass die Umwelt durch Vermeidung unnötig gedruckter Dokumente geschont wird. Viele Unternehmen setzen immer mehr in zukunftsweisende, grüne Technologien, weshalb diese Entwicklung auch so sehr gefördert wird.

Neben der grundsätzlich praktischen Umsetzung spielt auch der Zeitfaktor auf unterschiedlichen Ebenen eine große Rolle. Einerseits ist es möglich, sämtliche Bewerbungen augenblicklich zu verschicken bzw. für die Firmen, sie zu empfangen. Mit teilweise engen Deadlines kommt es für eine gelungene Bewerbung auf jede freie Minute an. Somit erhalten die Betroffenen umso mehr Möglichkeiten, das Maximum aus ihrer Bewerbung herauszuholen. Des Weiteren lassen sich online die Unternehmen perfekt direkt vergleichen, sodass eine Stellenbewerbung tatsächlich nur dann erfolgen muss, wenn eine Firma wirklich zu einem passt.


Die Probleme der Online-Bewerbungen

Quelle: jobmondo via Twitter

Nicht alles was glänzt ist jedoch auch wirklich Gold. Stattdessen müssen vor allem die Unternehmen online achtgeben, da es sich selbstverständlich um sehr sensible Informationen handelt, mit denen sie im Internet umgehen. Für sie lauern einige Gefahren, etwa Viren oder DDoS Attacken. Bei letzteren wird zum Beispiel gezielt ein Server lahm gelegt, indem ein Bot-Netzwerk weit mehr Anfragen schickt, als der Server verarbeiten kann. Sich gegen solche Gefahren abzusichern, muss bei Unternehmen - vor allem den in der Öffentlichkeit stehenden - eine der wichtigsten Überlegungen sein, bevor man die Bewerber auffordert, ihre Daten online zu übermitteln.

Von hoher Bedeutung ist es bei einer Bewerbung, die per E-Mail verschickt wird vor allem, den richtigen Ansprechpartner für Personalangelegenheiten möglichst ohne Umwege zu kontaktieren. Selbst wenn mittlerweile über 58% der Personaler lieber auf die E-Mail als Bewerbungsweg setzen, landet sie zu oft noch im digitalen Mülleimer. Dies kann einerseits daran liegen, dass die Adresse nicht wirklich (für die Personal-Anlässe) genutzt wird oder die betroffene Person die Informationen für ihren Job als unwichtig erachtet und sie nicht weiterleitet. Insofern steht die ausreichende Recherche vor der Bewerbung an erster Stelle für potentielle Interessenten.


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