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Coming home for Christmas – Tschüss Uni, hallo Familie!

Von Nadine, 27: Literaturwissenschaftsstudentin und Bloggerin am 15-12-2017


Jedes Jahr derselbe Mist...Pardon, derselbe Stress. Weihnachten steht vor der Tür. Die stinkenden, löchrigen Stiefel hängen am Kamin und alle drehen ein wenig durch, weil die Zeit vollkommen unerwartet doch ganz schnell vergangen ist. Wie schön, dass man da ein paar besinnliche Tage Zuhause verbringen kann... Oder? Damit du vor lauter Weihnachtsstress nicht aus den Rentiersocken kippt, hier ein paar tolle Tipps für dich:


Weihnachtsbaum


Planung ist alles

Auch wenn du das restliche Semester über eher unorganisiert bist, dich ständig fragst, ob Donnerstag oder Freitag ist, und dein Kalender eigentlich eher Dekozwecken dient, solltest du vor Weihnachten doch mal ein bisschen deinen inneren Eventmanager nach außen kehren. Kümmere dich beispielsweise früh genug um deine Fahrt nach Hause – Tickets für die Bahn  oder Fernbusse werden umso teurer, je länger du wartest! Auch Mitfahrgelegenheiten sind kurzfristig vielleicht nicht so gut zu finden, also setz dich lieber schon mal etwas früher dran, sonst stehst du ohne Fahrt oder mit leerem Portemonnaie da.

Ebenfalls wichtig: erledige alles, was du vorher erledigen kannst. Falls in den Weihnachtsferien Aufgaben für die Uni anfallen, mach sie lieber vorher oder plane genug Zeit zwischen Weihnachten und Silvester dafür ein. Bei deinen Eltern wird deine Motivation definitiv nicht mit Partyhütchen und Konfetti auf dich warten, damit ihr euch an diesen blöden Essay setzt, den du bald abgeben musst. Außerdem ist dafür gar keine Zeit, wenn du Plätzchen backen, den Baum schmücken und dich von deiner Oma mit Eierlikör abfüllen lassen musst.

Auch Geschenke gehören zur Planung dazu. Du kannst natürlich auch am 23. Zuhause ankommen und noch am selben Abend alle Geschenke in der völlig überfüllten Innenstadt besorgen. Denn – Huch! Weihnachten ist ja schon wieder so überraschend da! Aber warum sich wie die anderen unnötig Stress machen?


Mache jetzt schon mal eine Liste: Was schenke ich Mama, Papa, Oma, meinem Bruder? Und dann halt dich ran. Geh in die Geschäfte, bestell die Sachen online, denn eventuell dauert es etwas, bis sie bei dir ankommen. Wenn du schon auf dem Weg Richtung Heimat bist und der DHL-Bote klingelt, bringt dir auch das tollste Geschenk der Welt nichts mehr.

Mach' mal halblang!

Klar, du willst dich mit alten Freunden treffen, wenn du Zuhause bist. Aber übernimm dich nicht, sonst hastest du nach dem Weihnachtsbrunch bei Tante Agnes direkt weiter zum Kaffee mit Freunden, dann zum Abendessen bei Oma und Opa und dann weiter zur Party.

Wenn du das stramme Programm tagelang durchziehst, brauchst du danach erst mal Urlaub. Und das wird schwierig, wenn bald die Uni wieder losgeht. Zuhause warten vermutlich noch weitere Aufgaben auf dich: Essays, Hausarbeiten, ein anstehender Test... Genieß lieber ein paar ruhige Tage Zuhause bei deiner Familie, bevor dich der Unialltag wieder einholt. Die Pause wird dir gut tun!


Es sind ja nur ein paar Tage...

Ist es nicht schön, endlich wieder bei der Familie zu sein? Nein? Verständlich. Man hat Erwartungen an dich. Bis zwei Uhr mittags schlafen ist jetzt nicht so gerne gesehen, eine Hose anziehen wäre auch sehr nett von dir und das stundenlange Netflixen könntest du ja zumindest auf die späten Abende verschieben, wenn alle ins Bett gehen. Auch wenn deine Mutter sich freut, dich zu sehen, hat sie bestimmt keine Lust, hinter dir her zu räumen.

Also benimm dich, sei ordentlich, nimm Rücksicht auf deine Familie und sei dankbar, dass du an Weihnachten Zeit mit ihnen verbringen kannst. Auch wenn die ständigen Fragen nerven, ob du denn jetzt endlich mal einen Freund oder eine Freundin hast, und du auch getrost auf betrunkene Verwandte verzichten könntest – nimm's locker. Bald hast du wieder deine Ruhe.


Zu Guter Letzt: Genieß die Zeit bei deinen Eltern! Es ist sauber, es gibt tolles Essen (Mama kocht schließlich immer noch am besten!), die Heizung funktioniert und jemand freut sich, dich zu sehen. Das alles sind Dinge, die du in deinem Studentenwohnheim oder deiner Besenkammer namens Apartment vermissen wirst – naja, vielleicht.

Kuschel noch mal ausgiebig mit dem Familienhund, nimm schöne lange, heiße Bäder und versuch trotz der ganzen Familienbesuche ein paar entspannte Tage zu verbringen. Es weihnachtet schließlich nur einmal im Jahr.

Nadine, 27

Literaturwissenschaftsstudentin und Bloggerin

https://letusreadsomebooks.com/


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