Jobben im ersten Semester – So bekommst du Studium und Job unter einen Hut!

Von BACHELOR AND MORE Redaktion am 13-11-2017
0 Kommentare | 130 Aufrufe
Laptop neben Terminkalender


Gerade zu Beginn des Studiums schwirren dir viele Fragen im Kopf herum? Einige drehen sich um das Studium selbst und einige sicherlich um die finanzielle Unterstützung. Du möchtest neben dem Studium arbeiten, aber du weißt nicht, ob du das Arbeitspensum und den Job unter einen Hut bekommst? Im Folgenden erfährst du, wie du neben dem Studium jobben kannst, ohne am Ende ins Schwitzen zu geraten. Dazu hast du mehrere Optionen:

1. Jobben auf 450€-Basis

Überlege dir gut, wie viele Stunden du in der Woche für den Job entbehren kannst. Beachte dabei auch den Fahrtweg zur Arbeitsstelle, denn die Zeit, die du im Auto oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln verbringst, kann gerade in der Prüfungszeit sehr wertvoll sein.
In jedem Fall solltest du auf eine fachliche Nähe zu deinem Studiengang achten, denn ein wenig Praxiserfahrung kann dir vor allem nach dem Studium bei deinen Bewerbungen hilfreich sein.
Wenn du die Möglichkeit hast, als studentische Hilfskraft in deiner Uni oder Fachhochschule zu arbeiten, dann nutze sie. Du arbeitest direkt an deinem Studienort und erledigst kleinere Aufgaben eines Dozierenden, diese liegen meist im Bereich Recherche und Vorbereiten von Vorlesungen und Seminaren.  Wenn du zudem über eine wissenschaftliche Karriere nachdenkst, hast du schon einmal den Fuß in der Tür.

2. Jobben mit einem Verdienst mehr als 450€

Bei einem sogenannter Midi-Job handelt es sich um einen sozialversicherungspflichtigen Job, bei dem du mehr als 450€ im Monat verdienst. Ein Teilzeitjob ist mitunter schwierig in den Studienalltag zu integrieren, denn neben dem Besuch von Seminaren und Vorlesungen musst du Referate halten, kleine und größere schriftliche Arbeiten abgeben und am Ende der Vorlesungszeit Prüfungen absolvieren.
Traust du dir diese Mehrfachbelastung zu, dann solltest du bei deiner Suche nach einem passenden Arbeitgeber einiges beachten. Wie auch bei einem Mini-Job sollte dein Job eine fachliche Nähe zum Studium aufweisen. Einige Arbeitgeber lassen dir viel Freiraum bei deiner Zeiteinteilung. So kannst du beispielsweise an zwei Tagen für jeweils acht Stunden arbeiten oder die gleiche Anzahl der Stunden auf vier Tage verteilen. Von dieser flexiblen Zeiteinteilung kannst du vor allem vor wichtigen Prüfungen profitieren. Einige Arbeitgeber bieten auch die Möglichkeit des Home-Office an. Dann darfst du von Zuhause aus arbeiten und es entfällt der Fahrtweg.

3. Jobben in den Semesterferien

Viele Studenten entscheiden sich, ausschließlich in den Semesterferien zu arbeiten, denn ohne universitäre Pflichtveranstaltungen können sie flexibler arbeiten und ihr Taschengeld aufbessern. Aber auch in der vorlesungsfreien Zeit musst du häufig an Prüfungen teilnehmen oder wichtige Hausarbeiten schreiben. Jede Art des Jobbens hat seine Vor- und Nachteile und du musst dich für eine Form entscheiden.
Wer jährlich nicht mehr als 50 Kalendertage oder zwei Monate am Stück arbeitet, bleibt von Zahlungen der Rentenversicherung in der Regel befreit. Auch die Bafög-Zahlungen bleiben erhalten, wenn dein jährlicher Verdienst nicht über 5.400€ liegt.

Uhren im Park Zeit


Zeitmanagement

Egal für welche Form des Jobbens du dich entscheidest, ein gutes Zeitmanagement ist wichtig. Verschaffe dir immer einen guten Überblick über dein Aufgabenpensum. Erstelle dir beispielsweise einen Studienplan, indem du deine Aufgaben und ebenfalls deine Freizeit planst. Ohne Pause und Freizeit kannst du auf Dauer nicht effektiv arbeiten und studieren.

Zwei Drittel aller Studenten arbeiten neben dem Studium, um das Portemonnaie aufzubessern.  Du schaffst es sicherlich auch. Im E-Guide von BACHELOR AND MORE findest du außerdem hilfreiche Spartipps für das Studium, mit denen du dein verdientes Geld besser zusammen hältst.


Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Kommentar hinzufügen