Kleidungsstil beim Bewerbungsgespräch

Von Julia Hagedorn am 31-10-2017
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Deine Bewerbung war erfolgreich und du hast bald dein Bewerbungsgespräch. Egal, wie gut du schriftlich angekommen bist, jetzt gilt es, direkt zu überzeugen. Dazu sind nicht nur deine Worte wichtig, sondern auch dein Auftreten. Was bei der Wahl deiner Kleidung von Bedeutung ist, erfährst du hier.

Mann im Anzug beim Bewerbungsgespräch


Für welchen Arbeitsplatz bewirbst du dich? 

Eine generell richtige Kleidung für das Bewerbungsgespräch gibt es nicht. Es ist wichtig, dass der Stil erstens zu dir passt und zweitens zu deinem hoffentlich zukünftigen Arbeitsplatz. Bewirbst du dich für einen Ausbildungsplatz als Automechaniker bewirbst, ist es nicht passend, in einem Kostüm zum Gespräch zu erscheinen. Genauso unpassend ist es, sich in der Bank mit Jeans und T- Shirt vorzustellen. Erkundige dich zuvor bei Familie, Bekannten und im Internet, was in diesem Arbeitsumfeld normalerweise getragen wird, und passe deine Auswahl daran an. 

Es ist Kleidung und keine Verkleidung 

Viele Arbeitnehmer verwechseln die Kleidung bei einem Bewerbungsgespräch mit einer Verkleidung. Die Folge ist, dass sie sich nicht wohl fühlen und dies leider auch nach außen zeigen. Doch wie erkenne ich, dass es eine Verkleidung ist? Hier sind Beispiele: Das Gespräch steht bevor, es sind aber keine passenden Schuhe da. Also gehst du noch schnell shoppen und kaufst dir wirklich schicke Schuhe, die sehr professionell aussehen. Du bist zwar noch nie auf so hohen Schuhen gelaufen, sie passen aber zum Outfit in einer Bank. Vor dem Vorstellungsgespräch fällt dir dann aber auf, dass du wirklich gar nicht darin laufen, kaum die Treppen steigen kannst und die Schuhe doch etwas zu klein sind, so dass sie schrecklich drücken. Das merkt dein Gegenüber sofort, da du im Kopf mehr damit beschäftigt sein wirst, wie du pannenfrei läufst und wie groß deine Schmerzen am Fuß sind, als dich vernünftig auf das Gespräch zu konzentrieren. Dabei können diese Tipps im Vornherein gut helfen, um Fußschmerzen zu vermeiden. Trage also besser Schuhe, die schon eingelaufen sind, in denen du sicheren Halt hast und dich wirklich wohl fühlst. Du kaufst für das Vorstellungsgespräch in der Bank ein Kostüm. Es sieht sehr schick aus und sitzt auf Anhieb. Normalerweise trägst du jedoch lieber Jeans und Pullover und kannst dich nur mit viel Überzeugungskraft entscheiden, doch das Kostüm zu kaufen. Im Gespräch weiß du dann nicht, wie du dich hinsetzen sollst, da du selten einen Rock trägst. Der Blazer ist zu eng im Sitzen, dir ist es aber peinlich, ihn aufzuknöpfen, weil du nicht weißt, ob dies passend ist. Auch das wird von deinem Gesprächspartner registriert und negativ vermerkt werden. Besser, du trägst Kleidung, die du auch zu einem Geburtstag oder einer Hochzeit anziehen würdest. Eine ordentliche Bluse und Hose sind genauso passend und du hast dies schon öfter getragen, so dass du dich wohlfühlen kannst. 

Die passende Handtasche 

Am besten eignet sich eine mittelgroße, unauffällige Handtasche. Hier kannst du deine Unterlagen und Notizzettel mit Stift mitnehmen. Wenn die Handtasche zu auffällig ist, wirkt es eher wie ein Gang zu einer Party. Ist die Handtasche zu klein, bekommst du deine Unterlagen nicht unter und sie ist damit überflüssig. Ist sie zu groß, findest du nichts mehr, wenn du eh schon nervös bist. 

No- Gos 

Achte neben dem passenden Kleidungsstil auch darauf, dass du insgesamt gepflegt auftrittst. Klassische Fallen dabei sind dreckige Fingernägel oder Schuhe. Dann wirkt die richtige Kleidung auch schnell wie eine Verkleidung, da sie das einzige Gepflegte ist. Wie man die Fingernägel pflegt, da kann man sich hier informieren. Die Kleidung muss ebenso gebügelt sein. Wenn sich durch die Anfahrt Falten gebildet haben, ist das an den Stellen wie Armbeugen oder Rücken nicht schlimm. Sind die Teile jedoch stark faltig, wirkt es ungepflegt. Zu empfehlen ist, sich möglichst erst in Ruhe vor dem Vorstellungsgespräch umzuziehen und die Kleidung bis dahin sorgfältig zu transportieren. Wenn du Piercings oder Tattoos trägst, nimm sie im Gespräch ab bzw. überdecke sie. Im Beruf gibt es für Piercings und Tattoos feste Regeln, die meist im Arbeitsvertrag geregelt sind. Wenn beides erlaubt ist, sollte es trotzdem nicht sofort zur Schau gestellt werden. Wähle nicht mehr als drei Farben für deine Kleidung, da es sonst zu bunt und damit unprofessionell wird. Sprühe dich auch zuvor nicht mit Deo oder Parfüm ein, weil du Angst hast, sonst unangenehm zu riechen. Dusche dich vorher ganz normal und trage nicht zu viel von allem auf. Sonst wirkt es wie eine Maske und damit wieder unprofessionell. Trage nur dezentes Make- Up auf und binde am besten die Haare zusammen, da dies professioneller wirkt. Vermeide tiefe Ausschnitte und zu kurze Röcke.

Fazit: Der richtige Kleidungsstil 

Wichtig ist, dass du dein Outfit passend zum Arbeitsplatz wählst und dich darin wohlfühlst. Bei JOOP! auf P und C Düsseldorf gibt es dafür unauffällige und mittelgroße Taschen sowie Anzüge, aber auch Krawatten, die sich gut bei einem Bewerbungsgespräch machen.  Achte unbedingt darauf, dass es insgesamt stimmig ist und auch solch scheinbare Kleinigkeiten wie Fingernägel und Schuhe ebenso ordentlich sind.

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