Hoverboards - eine wackelige Angelegenheit?

Von Hendrik P. am 05-10-2017
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Schon länger besteht der Hype um sogenannte Hoverboards, die strombetrieben den Fahrer über die Straße gleiten lassen. Dabei gibt es große Unterschiede der einzelnen Modelle, was sich meistens auch im Preis widerspiegelt. Doch ist diese Art der Fortbewegung wirklich zukunftsorientiert und wird einmal den Traum vieler Science Fiction Liebhaber wahr werden lassen oder ist es doch mehr Spielzeug?

Mein erstes Mal – auf einem Hoverboard


Ich habe mir die BatWings von alienboard.de bestellt, weil sie nicht nur ein schönes Design haben sondern ebenfalls Musik über Bluetooth wiedergeben können. Außerdem sind sie zurzeit von 479,00€ auf 279,00€ reduziert, was für mich als alter Sparfuchs ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf war. Die Bewertung mit vollen fünf Sternen und einige Videos auf der Website zeigen, dass das Hoverboard auch was kann. Diesen Eindruck machte das Board auch beim Auspacken. Hochwertiges Design mit blauen LED’s und ziemlich dicken Felgen. Das Board ist mit ca. 13kg zwar kein Leichtgewicht, kommt dafür aber mit einer Tragetasche.


Einschalten, aufsteigen, losfahren? Tatsächlich! Dank eingebauter Stabilisierungshilfe war es sogar beim ersten Anlauf kein Problem ohne Hilfe aufzusteigen und die Balance zu halten. Nach ein paar Sekunden waren dann auch schon die ersten Meter gefahren und auch Drehungen sind relativ schnell machbar, vor allem wenn du Erfahrungen mit Skateboards, Inline-Skates oder Ähnlichem hast. Aber auch bisher unerfahrene Kollegen hatten kein Problem das Board zu fahren. 


Musik? Na klar!

Als nächstes wurde ausgiebig die Hoverboard Bluetooth Funktion getestet. Man kann also während dem herum cruisen auch noch Musik hören. Und das ganze klappt wirklich genauso einfach wie es sich anhört. Einfach per Bluetooth verbinden und deine Lieblingsplaylist reinhauen, schon kann’s losgehen. Das Fahren wird dadurch noch spaßiger und auch kleinen Gruppen kann mit dem Sound eingeheizt werden.

Fahreigenschaften

Bereits zuvor erwähnt hatte ich bisher keinerlei Erfahrungen mit dem Fahren von Hoverboards, weshalb meine Erwartungen an das Fahren relativ gering waren. Als ich dann aber erst einmal den Dreh raus hatte, wollte ich gar nicht mehr absteigen. Denn das Hoverboard ist nicht nur äußerst wendig und leicht mit dem Körpergewicht und kleinen Hüftbewegungen zu lenken, sondern wird außerdem echt schnell. Laut Hersteller erreicht das Board eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h, die sich wirklich schnell anfühlen, wenn man auf einem Board über den Boden gleitet. Doch ist das Board auch für die Straße oder die Innenstadt geeignet? Meiner Meinung nach ist es definitiv möglich mit etwas Übung das Board durch die Straßen meiner Stadt zu fahren ohne dabei jemanden zu gefährden. Ausschlaggebend dafür ist definitiv die Wendigkeit auf dem Board, die jedoch leider nicht ausreichend ist um eine Zulassung auf deutschen Straßen zu erlangen.


Fazit:

Nach dem Rückschlag des Verbots der Hoverboards durch die deutsche Straßenverkehrsordnung hat es die Industrie sicherlich schwierig die erwünschten Absatzzahlen zu erzielen. Es drohen unangenehme Geldstrafen, bis hin zum Fahrverbot bei Nutzung eines Hoverboards auf öffentlichen Straßen. Jedoch muss man beachten, dass Hoverboards hauptsächlich gebaut wurden um Spaß zu machen, und das schaffen sie auf jeden Fall! Mit High Speed über die Straße fliegen und dabei deinen Lieblingssound hören ist definitiv ein geiles Gefühl, das jeder einmal erleben sollte. Ob ein Hoverboard auf Dauer Spaß bereitet muss jedoch jeder selbst entscheiden. Ich finde es jedenfalls eine lässige Art von A nach B zu kommen oder einfach ein bisschen Spaß mit Freunden zu haben. Somit sind Hoverboards definitiv ein Schritt in Richtung Zukunft, jedoch sind sie eher für den Freizeitgebrauch geeignet, als für den Alltag.


Alienboard.de war so nett unseren Usern einen Rabattcode bereit zu stellen. Habt ihr also Interesse an einem Hoverboard spart ihr 20% mit dem Code: studentjob

Viel Spaß!

Kommentare

16-10-2017

ASK:

Hallo Hendrik, toller Beitrag. Ich finde es super wie detailliert du deine Erfahrungen teilst, da bekommt man gerade Lust es selbst mal zu probieren. Obwohl das in Hannover vielleicht etwas schwierig wird. Als Steuerberater betreibe ich auch einen Blog und ich finde es immer super in andere Blogs rein zu schauen. Vielleicht geht es dir ja auch so. https://ask-steuerberater-hannover.de/ Sonst weiter so und Grüße Michael

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