Puls-Check: So arbeiten wir unter Industrie 4.0 und Digitalisierung

Von Maja K. am 02-06-2017
0 Kommentare | 273 Aufrufe

Industrie 4.0 und Digitalisierung

Künstliche Intelligenz, digitaler Wandel und vernetzte Produktion - Die Arbeitswelt steckt mitten im Wandel. Das beeinflusst sowohl Arbeitnehmer als auch Angestellte. Wichtig ist es jetzt vor allem zu wissen, in welche Richtung sich der Arbeitsmarkt verändern wird. Campusjäger stellt sich dieser Frage mit einer neuen Studie und zeigt, wie Studenten die morgige Arbeitswelt sehen.

Arbeiten 4.0- Chance oder Gefahr?

Im Rahmen des dritten Puls-Checks von Campusjäger wurden 1000 Studenten nach dem künftigen Arbeiten im Kontext der beiden Megatrends Industrie 4.0 und Digitalisierung befragt. Es wird deutlich: Die befragten Studenten blicken optimistisch in die Zukunft. Mehr als zwei Drittel aller Befragten rechnen künftig mit guten Karrieremöglichkeiten und sehen den Wandel des Arbeitsmarkts als Chance.

Schon heute ist die digitalisierte Arbeitswelt Realität. Beinahe jedes fünfte Unternehmen hat einen Großteil seiner wertschöpfenden Prozesse vernetzt und knapp 79 Prozent der deutschen Beschäftigten sind in ihrem Beruf auf Internet und Handy angewiesen.

Auch unser Privatleben hat die Digitalisierung fest im Griff. Dank Internet und Handy fühlen wir immer öfter den Drang und fast sogar die Verpflichtung immer erreichbar zu sein.

Das Industrie 4.0 und Digitalisierung künftig vieles verändern werden glauben auch die Teilnehmer des Puls-Checks. Nur ein Prozent der Befragten rechnet mit keinerlei Veränderungen des Arbeitsmarkts.


Stichwort Flexibilität

Arbeiten 4.0 ist nicht nur schnell und effizient, sondern vor allem eins: flexibel. Die Möglichkeit auf vielen Kanälen weltweit digital zu kommunizieren bringt neue Arbeitsformen hervor.

Selbständigkeit, die freie Wahl des räumlichen Arbeitsplatzes und gemeinschaftliche, mietbare Büroplätze, sogenannte Co-working-Spaces, lassen das starre Nine-to-Five Modell Geschichte werden. Auch die von Campusjäger befragten Studenten glauben an einen sich künftig verändernden Arbeitsalltag und vereinfachte Arbeitsabläufe.


Reaktionen auf den Wandel

Dank Industrie 4.0 und Digitalisierung werden bestehende Technologien ständig optimiert und regelmäßig neue auf den Markt gebracht.

Um künftig von der Welle des Wandels nicht überrollt zu werden, sondern die Chancen die beide Megatrends bringen zu erkennen und für sich nutzen zu können, ist es wichtig die künftigen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu kennen. Das glauben auch die Teilnehmer des Puls-Checks. Die Mehrheit der befragten Studenten plant, sich innerhalb ihres Kompetenzbereichs mit Hinblick auf die Entwicklungen unserer Wirtschaft weiterzubilden.

Kernkompetenzen von morgen

Nie zuvor hat sich die Arbeitswelt in einem so rasanten Wandel befunden, der die Anforderungen am Arbeitsmarkt drastisch verändert. Die zunehmende Digitalisierung lässt traditionelle Berufsbilder aussterben und bringt regelmäßig neue hervor. Wer hat schon vor zehn Jahren von Berufen wie Data Scientist oder Roboter-Programmierer gehört?

Auch bestehende Berufsbilder werden um neue Aspekte, vor allem aus dem wirtschaftlichen oder dem IT-Bereich erweitert, denn neue, innovative Produkte verlangen nach modernsten beruflichen Fähigkeiten. Auch die Mehrheit der Befragten des Puls-Checks halten technische und informatische Kenntnisse für die Quintessenz künftiger Karrieren.


Weshalb Soft-Skills wichtig werden

Der ständig fortschreitende Wandel verlangt von Arbeitnehmern lebenslanges Lernen. Erfolg hat nur derjenige, der schnell und flexibel auf Veränderungen reagiert. Sich aus eigenem Antrieb weiterzubilden und neue fachliche Kenntnisse anzueignen erfordert Motivation und Leistungsbereitschaft.

Die hohe Flexibilität der neuen Arbeitswelt lässt die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer stärker verschwimmen. Für Arbeitnehmer ist es deshalb wichtig, Arbeitsabläufe eigenständig planen und managen zu können.

Um im Job nicht durch intelligente Roboter ersetzt zu werden, müssen wir Fähigkeiten ausbilden, die Maschinen an ihre Grenzen stoßen lässt. Das sind zumindest nach aktuellem Stand der Technik vor allem soziale Kompetenzen. Denn: auf andere einzugehen, sich in den Gegenüber emotional hineinzuversetzen und Konflikte zu lösen wird uns so schnell keine Maschine abnehmen können.




Informationen zur Autorin:

Maja Könninger studiert Internationales Marketing Management an der Karlshochschule International University. Seit März 2017 unterstützt sie das Karlsruher HR-Start-up Campusjäger im Content-Marketing. Hier werden schnell und einfach Jobs zwischen Studierenden und Unternehmen vermittelt. Studierende erhalten auf ihr Profil angepasste Jobvorschläge und können sich mit einem Klick bewerben. Unternehmen profitieren ihrerseits von der Vorauswahl potenzieller Kandidaten.


Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.

Kommentar hinzufügen