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Studentenjobs gibt es viele und die meisten Studenten arbeiten in einem von ihnen. Doch sind Jobs recht unterschiedlich – es gibt einige Perlen, die eine neue Perspektive eröffnen. Wir stellen dir diese vor.

Manche Studierende arbeiten nach dem Motto »bringt Geld«, sind aber froh, wenn die Woche vorüber ist und die Arbeit für zwei Tage nicht aufgenommen werden muss. Andere suchen sich schon etwas, was ihnen Spaß macht. Manche klassischen Nebenjobs können aber auch von Beginn an richtig Freude bereiten oder aber, die Freude steigt mit der Zeit. Aber was sind das für Jobs, die zuerst wie jeder andere klingen, aber sich am Ende als Glücksgriff entpuppen? Dieser Beitrag stellt dir einige dieser Wandlungskönige vor, damit auch du den perfekten Nebenjob für dich findest.

Ein Mann steht hinter der Theke und macht Kaffee

Barista – Kaffeekochen als Kunst

Mitunter ist das der Klassiker für alle, die ohnehin Kaffee in allen Varianten und Mengen lieben. Glücklicherweise entpuppen sich gerade die Kaffeeketten als wahre Studentenmagneten, denn sie suchen händeringend nach Leuten, die Kunden Kaffee kredenzen. Wäre der Job vielleicht was für dich? Rein faktisch betrachtet besteht er aus den folgenden Aufgaben:

  • Kassieren – jeder Barista steht auch hinter der Kasse und rechnet ab. Es gibt also schon einmal Kassenerfahrung, was mitunter gar nicht so schlecht ist. Wenn du später noch einen Notjob benötigst, kannst du dann auch bereits für Supermärkte diese Erfahrung vorweisen.
  • Beratung – wenn auch viele Kunden genau wissen, welches Highlight sie in ihrer Tasse oder dem Becher vorfinden müssen, so gibt es auch heute noch Menschen, die zum allerersten Mal eine Kaffeekette aufsuchen. Da sieht es gar nicht so einfach aus mit dem Verständnis, was sich hinter einem »Toffenut-whatever-Latte« verbirgt. Als klassischer Barista führst du also auch Beratungen durch. Und diese Erfahrung ist später in jedem Beruf wichtig.
  • Kaffee Kochen – zugegeben, es wird nicht mehr einfach nur Kaffee gekocht. Wenn du in einer guten Kette arbeitest und eventuell sogar die Möglichkeit hast, ein echtes Barista-Seminar mitzumachen, wirst du die wunderbaren Bohnen aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten. Und es gibt traumhafte Dinge zu lernen, die sogar zu einer echten Kunst werden können. Wer hat nicht schon mal die kunstvollen Embleme oder Zeichnungen in seiner Schaumkrone bewundert? Die Bedienung eines hochwertigen Kaffeevollautomaten mit entsprechenden Funktionen gehört dabei natürlich zum Standard.

 

Zugegeben, wenn du als Barista auch außerhalb des Jobs durchstarten möchtest, musst du dich durch die harte Schule der Kette und des damit verbundenen Putzens und Aufräumens kämpfen. Zugleich sind Seminare und Workshops notwendig. Doch wenn dies gelingt und die wahre Begeisterung für die Köstlichkeiten aus Kaffeebohnen erwacht, sind der Zukunft kaum Grenzen gesetzt. Wie wäre es nach dem Studium mit dem eigenen Café?

Küchenhilfe – vom Küchenhelfer zum begeisterten Koch

Den Spruch, sich vom Tellerwäscher zum Millionär hochzuarbeiten, kennst du bestimmt. Das mag immer noch irgendwie möglich sein, doch ist der Sechser im Lotto auch möglich. Nur nicht wahrscheinlich. Wenn du aber als Küchenhilfe an der richtigen Stelle anheuerst, siehst du nicht nur Berge dreckiger Teller oder den Kartoffelhaufen vor dir, du kannst dich zum Beikoch hocharbeiten:

  • Echtes helfen – abspülen ist in jedem Restaurant notwendig, doch wenn du dich richtig gut anstellst, Interesse mitbringst und das Glück hast, einen guten Koch in der Küche zu haben, kannst du diesem direkt zur Hand gehen.
  • Lernen fürs Leben – wenn du direkt dem Koch bei seiner Arbeit helfen kannst, wirst du garantiert nicht nur lernen, wie Kartoffeln richtig fix geschält werden können. Ganz im Gegenteil: Schon vom bloßen Zusehen wachsen die eigenen Kochkünste um ein Vielfaches. Und selbst, wenn später nicht auf Koch umgeschult wird, ist dies ein Wissen, das fortan nützlich ist.

Wenn du mit einem Mal Begeisterung fürs Kochen entwickelst und dir vorstellen kannst, nach dem Studium eine Ausbildung zum Koch zu beginnen, könntest du tatsächlich eine steile Karriere vor dir haben. Dennoch ist die Arbeit als Koch nicht einfach oder immer angenehm. Unbequeme Arbeitszeiten, Stress sind an der Tagesordnung und um groß rauszukommen, müssen entweder Wettbewerbe mitgemacht werden, oder aber, du brauchst das Glück, gleich im richtigen Restaurant zu starten.

Ein Mädchen fotografiert etwas

Assistenz für Fotografen

Leider ist das einer dieser Studentenjobs, die aufgrund des (Trieb-)Verhaltens einiger Fotografen in die falsche Ecke gerückt wurden. Dennoch gilt, dass, sobald ein guter Fotograf gefunden wurde, die eigene Leidenschaft für die Fotografie erwacht und Blüten treibt. Vorab ist jedoch wichtig zu wissen, was eigentlich gewollt ist. Als Foto-Assistenz in einem herkömmlichen Fotostudio zu arbeiten, wenn dort eigentlich nur Bewerbungsfotos, Passbilder und vielleicht mal das Familienbild für die Großeltern geknipst werden, birgt wenig Chancen. Aber auch hier gibt es etwas für dich zu lernen. Interessanter sind natürlich Jobs bei Fotografen, die folgende Tätigkeiten durchführen:

  • Außenjobs – spielt sich die Fotografie draußen ab, ist es auch für die Assistenz angenehmer. Zudem gibt es hier unglaublich viele Facetten. Es kann bei der Fotografie für Maklerbüros beginnen, über Hochzeitsfotografien weitergehen und auch Landschafts- oder Outdoor-Set-Fotografien beinhalten.
  • Produktfotografie – an dieser Stelle hat jeder Student, der irgendwas mit Marketing macht, ein Interesse zu haben. Was häufig auf dem Bild nur wie ein Burger auf dem Teller aussieht, bedeutet einen enormen Arbeitsaufwand. Und wenn du als Student hier Erfahrungen sammeln kannst, kannst du sogar später richtig loslegen. Wer weiß, vielleicht profitieren die eigenen Bilder auf Instagram daraus und es winkt ein Werbevertrag?
  • Agenturen – natürlich gibt es auch die Assistenz in Modell- oder sonstigen Fotoagenturen.

Sicherlich sollte stets ein Interesse für die Fotografie und ein wenig eigenes Geschick vorhanden sein. Die meisten Fotografen erwarten schon, dass die Assistenz instinktiv weiß, wo der Schirm aufgestellt werden muss und welche Handgriffe nützlich sind. Doch wenn du einen solchen Job bekommst, lernst du nicht nur für die eigene Fotografie dazu, sondern hast – je nach Fotograf – die Chance, tolle Reisen mitzumachen.

Fazit – wahre Juwelen für die, die suchen

Tatsächlich, selbst bei den klassischen Studentenjobs, die viele lieber in ihrem Lebenslauf vergessen würden, gibt es mitunter Chancen, sich selbst zu verwirklichen. Grundsätzlich muss natürlich ein Interesse vorhanden sein, denn wenn du aus der Not Kunst machen möchtest, musst du Elan mitbringen und durchhalten. Das heißt mitunter, eigenständig an Fortbildungen oder Workshops teilzunehmen und auch mal mehr zu arbeiten, als unbedingt nötig. Aber wie heißt es so schön? Wer etwas mit Begeisterung macht, empfindet das ohnehin nicht als Arbeit und lebt dafür.

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