Drei günstige Wohnarten für Studenten und Praktikanten

Von Saskia T. am 10-04-2016 0 Kommentare | 461 Views

Die Wahrscheinlichkeit während seines Studiums an nur einem Ort zu leben, ist mittlerweile sehr gering und auch nicht unbedingt das Ziel eines Studenten. Ob ein Praktikum in einer anderen Stadt oder ein Semester an einer Uni im Ausland, eines fällt immer an: die Wohnungssuche. Gerade in großen Studentenstädten ist es schwierig eine bezahlbare Unterkunft zu finden und da man als Student oder Praktikant bekanntlich keine vollgepackte Brieftasche vorweisen kann, hat man mit der Suche oftmals sehr zu kämpfen. Neben Studentenwohnheimen, dessen Anmeldung meist sehr früh erfolgt sein muss, gibt es mittlerweile unterschiedliche Angebote, die es ermöglichen ein günstiges Privatzimmer im In- und Ausland zu mieten. Dies ist eine preiswerte Alternative zur eigenen Wohnung und ein wichtiger Bestandteil deiner ersten Erfahrungen abseits vom trauten Heim! 


Privatunterkunft
Bei Privatzimmern handelt es sich um einzelne Zimmer in einem Haus oder einer Wohnung. Oft sind es Familien, bei denen die Kinder bereits ausgezogen sind und deren alte Kinderzimmer jetzt leer stehen. Die Studenten, die ein Privatzimmer mieten, haben ein eigenes Zimmer und Zugang zur Küche und dem Badezimmer. Somit habt ihr in eurem Zimmer eure Ruhe und Privatsphäre und wohnt dennoch nicht alleine. Die Vermieter erhalten zusätzliche Einnahmen und die Studenten oder Praktikanten können kostengünstig wohnen. So profitieren beide Seiten von der Vermietung!

Wohngemeinschaft
Die wahrscheinlich meist verbreitete Wohnmöglichkeit für Studenten sind Zimmer in Wohngemeinschaften. Du wohnst mit mehreren jungen Menschen in einer Wohnung und teilst dir die Gemeinschaftsräume, wie die Küche und das Badezimmer. In deinem Zimmer hast du natürlich immer die Möglichkeit die Tür zu schließen, wenn du deine Ruhe haben möchtest. Sollte dies mal nicht so sein, hast du immer viele Menschen um dich herum. Wenn du lieber ein bisschen mehr „Leben“ in der Wohnung hast, dir ein wenig Chaos hier und da nichts ausmacht und du gerne Zeit mit deinen Mitbewohnern verbringen möchtest, ist eine WG genau das Richtige für dich. Ob gemeinsames Kochen, Filme schauen oder abends gemütlich bei einem Wein zusammensitzen: du bist nie alleine und findest schnell Anschluss in deiner neuen Wahl-Heimat.

Wohnen gegen Hilfe
Eine neue Wohnalternative für Studenten ist das Konzept „Wohnen gegen Hilfe“. Hierbei handelt es sich um einen Tausch von Wohnraum gegen eine Dienstleistung. Oft wohnen junge Menschen bei Familien oder Senioren und helfen im Haushalt, im Garten oder bei der Betreuung der Kinder. Die Miete wird in eine vertraglich festgelegte Stundenanzahl umgerechnet, sodass nicht mit Geld, sondern mit deinem Beitrag zum Alltag bezahlt wird. So wirst du garantiert viel vom alltäglichen Leben mitnehmen und dich persönlich weiterentwickeln. Die Dankbarkeit, die dir entgegengebracht wird, ist ein großer Faktor, der dazu beiträgt, dass du dich schon nach kurzer Zeit ganz wie zu Hause fühlen wirst.
Durch den Austausch von Nachrichten auf unterschiedlichen Wohn-Plattformen kannst du die Vermieter und Mitbewohner vorher kennenlernen und abschätzen, ob die Chemie zwischen euch stimmt. 

Im In- und Ausland möglich
Die drei Wohnarten eignen sich auch ideal für Praktikanten oder Studenten im Ausland, da diese Unterkünfte für wenige Monate gemietet werden können. Dadurch ist der Aufenthalt in einer anderen Stadt oder einem anderen Land im Voraus planbar und du musst lediglich deinen Koffer packen. Es gibt ein Detail, das du während deiner Suche auf jeden Fall beachten solltest: ist das Zimmer möbliert? Größtenteils wirst du auf möblierte Zimmer treffen, aber es lohnt immer nochmals nachzuhaken und nach Fotos zu fragen, gerade weil du das Zimmer höchstwahrscheinlich bei deinem Einzug das erste Mal live sehen wirst. Insbesondere für einen temporären Aufenthalt macht ein möbliertes Zimmer Sinn und erspart dir Sorgen über den Transport und zusätzlich anfallende Kosten.


Für welche Art des Wohnens du dich auch entscheidest, eines steht fest: Wohnungen oder Zimmer durch Privatpersonen zu mieten, ist viel günstiger als einen Makler zu beauftragen. Es fallen keine Maklergebühren an, du teilst dir die gemeinschaftlichen Räume und private Vermieter fordern sehr viel kleinere Mieten als gewerbliche Anbieter. Dadurch kannst du Geld einsparen und es für die schönen Dinge im Leben ausgeben. Der direkte Kontakt zum Vermieter ermöglicht dir Insider-Tipps zur Umgebung aus erster Hand zu bekommen und im Ausland deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Dadurch wird deine Erfahrung abseits von zu Hause garantiert zu einer unvergesslichen Zeit!


Saskia T. (22), Studentin: BWL an der Uni Aachen 

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