Im Interview mit Sven, Geschäftsführender Gesellschafter

Von Sven H. am 15-10-2015 0 Kommentare | 380 Views

Name: Sven H. (26)

Beruf: Geschäftsführender Gesellschafter der Euregio-med Notfallmanagement GbR
Euregio-med ist eine Consulting GbR, die neben innerklinischem Notfallmanagement und Notfallmanagement für Arztpraxen und Zahnärzte auch Reanimationsschulungen und Rettungsdienstfortbildungen anbietet, sowie präklinische, Leitliniengerechte Versorgung vermittelt; deutschlandweit.

3 Stichworte über mich: Work (hard), grill (much), sleep. Need to say more?


1. Was hast Du studiert und wo?
Ehrlich gesagt habe ich erst vor einigen Wochen mein erstes Studium begonnen; zum Berufspädagogen. Davor habe ich lediglich die „Ausbildung“ zum Rettungsassistenten absolviert. Nach und nach habe ich zusätzlich einige zertifizierte internationale Kurssyteme durchlaufen, deren Instructor ich nun unter anderem bin. Ich habe mich stets weiter gebildet in dem Feld Notfallmedizin und immer mehr gelernt als nötig war. Es hat mich alles interessiert; mein großes Ziel ist nach wie vor, das Medizinstudium zu beginnen.

2. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens zur Arbeit kommst?
Kaffeemaschine einschalten. Danach kommt alles andere (ein Rettungsdienst-Tick). Dann ist der Computer dran. Mit dem (meist schon 3. Kaffee) setze ich mich dann an die Vorbereitung der täglichen Frühbesprechung.

3. Was ist das Coolste an Deinem Job?
Mein Job ist ziemlich abwechslungsreich, es entsteht so gut wie keine Routine, was mich immer auf „Zack“ hält. Durch die Arbeit bilde ich mich selber immer fort, lerne ständig etwas Neues und muss mich immer wieder aufs Neue vorbereiten. Zusätzlich bin ich sehr mobil, mein Job ist nicht ortsgebunden; ich reise durch Deutschland und unterrichte, leite an und bilde aus in den unterschiedlichsten Einrichtungen (Rettungsdienstschulen, Fahrschulen, Arztpraxen, Altenheime, Krankenhäuser...). Mein professionelles Netzwerk ist demnach sehr groß und versatil, ich treffe laufend neue und interessante Menschen. Es ist spannend ein Teil des Bildungssystems zu sein.

4. Was würdest Du Deinem 18-jährigen Ich gerne sagen? 
Nicht nur „pöbeln“, sondern auch mal ein Buch in die Hand nehmen. Zu der Zeit war ich noch nicht ganz so aus auf Bildung und Schule... Da hab ich einfach noch nicht kapiert, worum es geht. 

5. Hast Du einen persönlichen Lieblingssong, der Dich besonders motiviert?
"No Easy Way Out" - Robert Tepper

6. Was war Dein allererster Job/ Nebenjob?
In meinem allerersten Nebenjob arbeitete im selben Betrieb, in dem auch meine Mutter beschäftigt war. Ich half in der Produktion von Schleifpapierständern. Eben ein normaler Aushilfsjob.

7. In welchem Job wärst Du richtig schlecht?
Im Bereich Marketing, da ich nicht gerade kreativ bin. Ich sehe die Dinge wie sie sind, nicht wie sie sein könnten. In dem Bereich lasse ich mich sehr gerne von Freunden und Bekannten beraten (hier bewährt sich das bereits erwähnte große Netzwerk...).

8. Welchen Job würdest Du gerne einmal für einen Tag machen?
Obwohl ich Höhenangst habe würde ich tatsächlich gerne einmal Pilot sein.

9. Beschreibe Dein peinlichstes Erlebnis in einem Bewerbungsgespräch: 
Bis jetzt hatte ich nur eines und das lief sehr gut! (ich weiß, Angeber...).

10. Dein Tipp an jemanden, der einmal dort stehen möchte, wo du jetzt bist:
Stets das eigene Ziel vor Augen halten und nicht davon abweichen. „Keep reaching“, ein Satz den man viel im Yoga hört (soweit ich von meiner Freundin erzählt bekommen hab...), kann auch auf das alltägliche Leben angewendet werden. Ich sage mir das sehr oft - und es hilft. Obwohl ich klein und vielleicht in vieler Menschen Augen nicht viel versprechend ins Berufsleben eingestiegen bin, habe ich es doch recht weit geschafft und bin mittlerweile sehr gefragt mit meinem Wissen und meinem Angebot (wieder Angeber, ich weiß...). Mir stehen viele Türen offen, aber nichts von alledem kam von allein. Ziele setzen – hart arbeiten.

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