4 hilfreiche Methoden zum Stressabbau

Von Tony J. am 12-10-2015 0 Kommentare | 992 Views

Vorbereiten, Nachbereiten, Lernen, Klausurenphase – Fühlst du dich schon gestresst, wenn du diese Begriffe hörst? Dann kommen hier ein paar Tricks für dich, mit denen du dem Stress entkommen kannst. Die Welt wird immer schnelllebiger und die Ansprüche an einen nehmen immer weiter zu. Du sollst dein Studium in der Regelstudienzeit abschließen, sonst könnte es passieren, dass du kein Bafög mehr bekommst. Fünf Prüfungen in einer Woche – Bulimielernen! Du bist neu an der Universität? Also musst du unbedingt neue Freunde finden. Neben dem Besuch von Vorlesungen, dem Vor- und Nachbereiten und dem Lernen für die Prüfungen, musst du noch einem Nebenjob nachgehen, um Geld zu verdienen? Unter diesen Umständen kann es schon mal passieren, dass du komplett im Stress untergehst. Mit den folgenden Tipps kannst du diesen Stress abbauen, deinen Geist neu booten und wieder vitalisieren und du kannst wieder mit voller Konzentration durchstarten!

Sport 
Sport ist das wohl meist genutzte Hilfsmittel, um Stress entgegen zu wirken. Das ist kein Wunder, denn Sport belebt den Geist und den Körper. Wer kennt das nicht: Du kommst nach einem Workout wieder nach Hause, egal ob Fitnessstudio, Freeletics oder einfach nur nach dem Laufen im Park – du fühlst dich extrem entspannt und losgelöst von dem ganzen Stress. Aber was ist, wenn du dich jetzt noch an die Statistikübung oder an das Tutorium deines Angstmoduls setzen musst? Für manche kein Thema, aber viele sind nach so einem Workout nicht mehr in der Lage, den Geist wieder in den Lernmodus zu bekommen. Sport ist daher eine gute Lösung um vollkommen abzuschalten, wenn nichts mehr zu tun ist - aber nicht für eine kurze Lernpause. 

Yoga
Für die einen ist Yoga eine Wunderwaffe gegen jegliche Verspannungen oder stressige Momente, andere können mit dem Gedanken, sich in lustig aussehenden Posen zu verrenken, nicht anfreunden und verschwenden keinen Gedanken daran es auszuprobieren. Jedoch kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen – es ist wirklich eine Wunderwaffe! Egal ob Kopfschmerzen, Stress oder Verspannungen, mit den richtigen Übungen sagst du ihnen den Kampf an und lass mich dir eins sagen: Du wirst diesen Kampf gewinnen! Du denkst dir nun bestimmt, dass du gar nicht in der Lage bist Yoga zum Stressabbau zu nutzen, da du keine Ahnung hast, wie Yoga geht. Zum Glück leben wir im digitalen Zeitalter und in Zeiten von YouTube, Google und Co. können wir uns selbst helfen. Es gibt sehr tolle und leicht verständliche Tutorials mit denen du es spielend einfach erlernen kannst. An der Zeit soll es auch nicht scheitern, denn schon mit 10-15 Minuten Yoga täglich lassen sich die kleinen Problemchen in Luft auflösen. 

Meditation
Du kommst von der Uni und hattest vermutlich einen langen Tag voller Vorlesungen und/oder Tutorien. Nun musst du dich noch an den Laptop oder Schreibblock setzen, um alles nachzubereiten und um für den nächsten Tag etwas vorzubereiten. Du fühlst dich total gestresst und könntest etwas Entspannung gebrauchen, hast aber weder viel Zeit noch Lust dich großartig zu bewegen? Also wirst du 10 Minuten meditieren! Ob du eine geführte (für den Anfang ganz praktisch) oder eine freie Meditation machst, sei dir überlassen. Es sind einfach nur 10 Minuten alleine für dich und deinen Geist. Geführte Meditationen findest du auf YouTube. Ansonsten legst du dir einfach Musik auf, zu der du dich gut entspannen kannst und konzentrierst dich einfach nur darauf deinen Körper zu spüren und legst alle Gedanken für einen kurzen Moment bei Seite. Die ersten Male wird es dir womöglich noch schwer fallen dich voll zu konzentrieren, aber du wirst merken, dass es von Mal zu Mal leichter wird. Erfolge wirst du aber schon nach dem ersten Versuch spüren können. Die Meditation ist für mich persönlich die beste Methode, um den Geist schnell wieder frisch zu bekommen. Es ist so ein kleiner Aufwand, welcher jedoch unendlich viel Kraft spendet.

Einen Tag frei nehmen
Dieser Tipp nützt vor allem in der stressigsten Phase des Semesters, der Klausurenphase. Viele Studenten beginnen einen Monat vor der ersten Klausur mit dem Lernmarathon. Das bedeutet, jeden Tag wird sich ein Modul vorgenommen, um sich Zusammenfassungen oder Skripte in den Kopf zu hauen. Dabei kann es passieren, dass nach drei, vier Tagen die Puste etwas raus ist und du nicht mehr effizient lernen kannst. Anstatt einfach weiter zu pauken, weil du denkst, dass du jeden Tag zum Lernen brauchst, rate ich dir einfach mal einen Tag blau zu machen und deinen Fokus auf Dinge zu richten, die du wirklich gerne tust. Damit meine ich nicht, dass du an deinem freien Tag Dinge wie Ämtergänge, zur Arbeit gehen oder sonstige Notwendigkeiten tust, sondern du einfach abschaltest und dir einen Tag für dich nimmst! Nutze den Tag und gehe in den Park, um neue Energie zu tanken, setz dich an deine Spielekonsole oder triff dich mit deinen besten Freunden. Hauptsache du denkst keine Sekunde an die anstehenden Klausuren, denn das Ziel des freien Tages ist es, für einen Tag kein Student zu sein. Danach wirst du merken, dass deine Motivation zugenommen hat und deine Energie wieder voll aufgeladen ist. Jetzt kannst du dich wieder voller Eifer an die Vorbereitung deiner Klausuren setzen.

Hoffentlich waren unter den Methoden zum Stressabbau welche dabei, mit denen du dich anfreunden kannst und denen du eine Chance gibst, auch wenn du sie vorher vielleicht eher belächelt hast. Lass dich vom Uni-Stress nicht unterkriegen und nimm dir zwischendurch immer wieder etwas Zeit für dich!


Tony J. (26), Student der BWL, Blogger & YouTuber, Bremen

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