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Gehe einmal auf ein Jobportal und vergleiche die Stellenanzeigen. Dir wird auffallen, dass sich viele Ausschreibungen wie gegenseitige Kopien lesen (und auch so aussehen).

Das macht sie austauschbar und von Bewerber:innen werden sie kaum wahrgenommen. Besonders in Branchen, in denen händeringend nach neuen Mitarbeiter:innen gesucht wird, ist das fatal.

BegeisterungsLand begleitet Unternehmen dabei, sich beim Rekrutierungsprozess von der Masse positiv abzuheben und so das geeignete Teammitglied zu finden.

Hier zeigen wir euch, worauf es bei einer begeisternden Stellenausschreibung ankommt.

Tipps für Stellenbeschreibungen

 

Drei Tipps für begeisternde Stellenausschreibungen

 

1. Vermeidet Floskeln, schreibt authentisch und offen

Jeder schreibt in seiner Ausschreibung: leistungsgerechte Vergütung, ein tolles Team, flexibles Arbeiten, etc.

Die meisten Bewerber*innen haben diese Wörter schon hunderte Male gelesen. Nur wie könnt ihr das anders machen?

Fragt euch zuerst, was wirklich hinter den Floskeln steckt und was ihr ganz konkret bietet. Kommuniziert das dann offen und authentisch. Zum Beispiel so:

"Wir verlangen eine Menge und du kommst auch nicht immer pünktlich aus dem Büro, doch du bekommst mit uns ein Team zum Pferde stehlen, wir gehen zusammen durch dick und dünn. Du verlässt bei uns sicher deine Komfortzone und es kann auch mal unbequem werden, doch so viel Neues wie bei uns hast du sicher lange nicht gelernt. Uns ist deine fachliche, vor allem aber auch persönliche Weiterentwicklung wichtig. Bei uns kannst du wachsen."

Schreibt nur Dinge, die ihr auch erfüllen könnt.

Nichts ist schlimmer, als Erwartungen zu wecken und diese dann zu enttäuschen. Begeisterung weckst du in dem die Bewerber*innen mehr bekommen, als sie erwarten!

 

2. Weniger ist mehr: überfrachte deine Anzeige nicht

Was Standard sein sollte, fehlt vielen Stellenanzeigen: Ein ansprechendes und übersichtliches Design mit mindestens einem Bild vom zukünftigen Arbeitsplatz und dem Team.

Hier könnt ihr euch einfach von der Masse abheben.

Startet mit den Dingen, die die Bewerber*innen wirklich interessieren. Das was Sie bei euch bekommen: „Darauf darfst du dich freuen“ oder „Das bieten wir dir“

Versetzt euch hier in die Rolle eines Interessenten/einer Interessentin. Was reizt jemanden, der auf der Suche ist? Und was kann euer Unternehmen bieten?

Hier ein paar Beispiele:

  • Möglichkeit vom Homeoffice aus zu arbeiten
  • Zuschuss zu Gesundheitsprogrammen
  • Zuschuss zum Kindergartenbeitrag
  • Tablets für Azubis
  • Maßgeschneiderte Coachings und Trainings – inkl. Persönlichkeitsentwicklung

 

3. Barrierefreies Bewerben

Ihr habt das Interesse geweckt. Super! Das ist der erste und wichtigste Schritt.

Nun soll es mit so wenig Clicks und so unkompliziert wie möglich zum Ziel führen. Statt mit „Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Gehaltsvorstellung an…“ sollte eine moderne Stellenanzeige so abschließen:

„Wir freuen uns auf deine Kurzbewerbung bzw. deinen ersten Kontakt per Mail/SMS/WhatsApp oder Telefon! Alles Weitere besprechen wir zusammen!“

Ermögliche einen möglichst direkten Draht zu euch – gib eine Handynummer mit an. Auch das Schreiben einer SMS/WhatsApp baut Barrieren ab.

Nutzt den neuen Schwung der Digitalisierung auch für die ersten Kennenlerntermine und ladet zum ersten Austausch via Teams oder Zoom ein:

"Wir freuen uns auf einen virtuellen Kaffee mit dir und laden dich für den ersten Austausch per Teams/Zoom ein."

So bekommt ihr direkt einen ersten visuellen und akustischen Eindruck gepaart mit einem Blick hinter die Kulissen“.

 

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Kleine Anpassungen mit großer Wirkung

Schon kleine Anpassungen sorgen dafür, mehr und passgenaue(re) Bewerbungen zu erhalten:

  1.  Vermeidet Standard-Floskeln zu Gehalt, Arbeitszeiten, etc. Beschreibt stattdessen ganz konkret und in eurer Sprache, worauf sich das neue Teammitglied freuen darf.
  2.  Gestaltet und strukturiert eure Anzeigen übersichtlich und einzigartig. Beschreibt zuerst dieDinge, die die Bewerber*innen am meisten interessiert. Fügt eurer Anzeige Bilder vom Arbeitsplatz und Team hinzu.
  3. Ermöglicht barrierefreies Bewerben, zum Beispiel über ein Online-Formular oder noch einfacher per WhatsApp.

Und nun heißt es, Menschen für euch und euer Team zu begeistern! Worauf warten?

Jetzt loslegen und eure Ausschreibungen auf Begeisterungspotenzial und Barrierefreiheit unter die Lupe nehmen!

Jennifer Zacher-Handke ist Expertin rund um das Thema „Rekrutierung“ bei der Agentur STRUPAT.KundenBegeisterung! und schreibt auch für den Blog www.begeisterungsland.de – du hast spezielle Fragen, dann nimm gerne Kontakt auf: jennifer@begeisterungsland.de

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