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Du hast Deinen Abschluss in der Tasche und bist bereit, in Deiner Karriere voll durchzustarten. Bei Dir ist es allerdings nicht wie bei manchem Kommilitonen, der nach dem Studium in der Praxis des Vaters, der Kanzlei des Onkels oder der Firma des Schwiegervaters sofort einen Job bekommt. Vielleicht bist Du Dir noch nicht einmal sicher, in welcher Branche Du eigentlich arbeiten willst. Wir wollen Dir hier helfen, die für Dich richtige Wahl zu treffen. Möchtest Du möglichst bald nach Deinem Abschluss in Deiner Traumfirma an den Start gehen, lies Dir unsere 5 Tipps durch, die Dich bereit für den Berufseinstieg machen.

Junger Mann im Anzug

Wissen ist nichts, Erfahrung ist alles

Versuche, schon während des Studiums erste Erfahrungen in Branchen zu sammeln, die Dich interessieren. Dabei musst Du keine Rücksicht auf Dein Studienfach nehmen, sondern Du solltest Dich wirklich an Deinen Interessen orientieren. Du studierst Germanistik, aber begeisterst Dich für Autos? Der Autohändler um die Ecke sucht vielleicht eine engagierte Empfangskraft! Du studierst BWL, aber begeisterst Dich für das Schreiben von Texten? Frag bei einer lokalen Redaktion nach einem Nebenjob! Du sammelst so nicht nur erste Erfahrungen im Beruf, sondern Du verbreiterst Deinen Lebenslauf. Hast Du studiert und einen Abschluss von 1,0, ist das fantastisch. Aber hast Du studiert und nebenher in einer anderen Branche gearbeitet, beweist das, dass Du über ein gutes Zeitmanagement verfügst und Dich in mehr als ein Themengebiet einarbeiten kannst. Außerdem weiß Dein potentieller Arbeitgeber dann aus Deinem Lebenslauf, dass Du den Arbeitsalltag kennst und dass Du nicht mehr ganz grün hinter den Ohren bist.

Suche und pflege aktiv Kontakte

Nicht jedem gelingt es, schon während des Studiums einen sicheren Arbeitsplatz zu ergattern und gleichzeitig in Studium und Arbeitswelt zu bestehen. Das ist jedoch kein Grund, sich nicht zu bemühen! Begib Dich auf Jobmessen und Unternehmenspräsentationen aller Art und schau, was Dir zusagt. Ganz wichtig dabei: Ist Dir ein Unternehmen oder eine Person sympathisch, nimm Kontakt auf und halte ihn. Man sieht sich immer zwei Mal im Leben und ein altes englisches Sprichwort besagt: „It’s not the grades you make, but the hands you shake.“ Es kann für diesen Zweck sinnvoll sein, sich schon als Student Visitenkarten anzuschaffen. Du kannst sie ganz schnell, einfach und bequem bei Online-Druckereien bestellen und direkt online beschriften lassen. Es wird mit Sicherheit ein bleibender Eindruck bei Deinen Gesprächspartnern entstehen, denn nicht jeder Student hat das Selbstvertrauen, mit Visitenkarte aufzutreten.

Es ist keine Schande, die falsche Wahl zu treffen

Der Autohändler hat Dich eingestellt, aber die Kollegen mögen Dich nicht? Oder Du sitzt in einer Redaktion und musst langweilige Texte schreiben? Kein Problem! Zu wissen, was man nicht machen möchte, ist eine Erfahrung, die viele Berufseinsteiger zu spät machen. Der Job kann Spaß machen und muss keine lästige Pflichterfüllung sein. Am besten ist es natürlich, wenn Du niemals negative Erfahrungen sammeln musst. Aber wenn Du sie sammeln musst, gilt: Je früher, desto besser. So können Dir ein paar Monate Nebenjob während des Studiums den Aufwand einer Bewerbung im falschen Unternehmen oder im falschen Berufsumfeld ersparen und Du kannst Dich nach Deinem Abschluss auf Bereiche konzentrieren, die Dich begeistern und die Dir liegen.

Eine Abschlussarbeit kann ein erster Schritt sein

Für Deine Abschlussarbeit solltest Du ohnehin ein Thema finden, das Dich interessiert und begeistert. Im besten Fall suchst Du nach einem Thema, das auch ein potentieller Arbeitgeber interessant finden könnte. Im besten Fall bietet Dir ein Unternehmen sogar an, Deine Abschlussarbeit aktiv zu begleiten oder sogar finanziell zu unterstützen. Einige Unternehmen, vor allem in großen Industriebetrieben, nehmen regelmäßig Studenten auf, die ihre Abschlussarbeit dort schreiben. Dieser erste Kontakt kann später zu einem Arbeitsverhältnis ausgebaut werden. So kann ein nahtloser Übergang von Studium zu Job gelingen.

Du kannst nicht verlieren, nur lernen

Es ist egal, ob Du direkt mit der ersten Bewerbung bei Deinem Traumarbeitgeber landest, oder ob Du nach 5 Bewerbungen einen Job bekommst, der Dir dann gar nicht zusagt. Du musst nur aus allem lernen und vor allem Kontakt zu Personen halten, die Dir sympathisch und wichtig sind. Du musst nicht nach Feierabend mit allen Kollegen durch die Bars ziehen. Aber sich ab und an mit Kollegen zu treffen, sollte schon sein. Es ist sogar ratsam, wenn man gar nicht mehr mit ihnen zusammenarbeitet. Möglicherweise kündigt der alte Chef ja bald, ein ehemaliger Kollege wird befördert und damit eine Stelle frei? Nach solchen Chancen Augen und Ohren offen zu halten, kann bares Geld wert sein.

drei junge Leute am Tisch im Café

Beachtest Du diese Tipps und bleibst neugierig auf neue Erfahrungen, kann kaum etwas bei der Jobsuche schiefgehen. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen und mit einer positiven Grundeinstellung an die Tätigkeiten heranzugehen. Falls Du noch völlig planlos bist, was Dir liegen könnte oder wo Du Dich bewerben solltest, kannst Du bei der Agentur für Arbeit einen Online-Test zu Deinen Interessen machen. 

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