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5 Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche

Von Andreas B. am 25-07-2018

Mit dem Beginn des Studiums oder des Arbeitslebens nach dem Studium ziehen viele in ihre erste eigene Wohnung oder in ein WG-Zimmer und verlassen ihren Studienort oder ihre Heimat. Damit beginnt auch die nicht ganz so unkomplizierte Wohnungssuche, die sich vor allem in den großen Städten, die an chronischer Wohnraumknappheit leiden, als schwierig erweisen kann. Oft besteht die Wohnungssuche in den von Studenten beliebten Städten wie Berlin, Hamburg, München oder Köln daraus, einer von dutzenden Interessenten bei einer Massenbesichtigung zu sein, um dann eine Selbstauskunft des Vermieters auszufüllen oder bei unzähligen WG-Castings zu versuchen, einen möglichst interessanten und guten Eindruck zu hinterlassen, ohne jemals eine Rückmeldung zu erhalten. Wir haben hier für Studenten und Berufseinsteiger die nützlichsten Tipps für eine effiziente und erfolgreiche Wohnungssuche zusammengestellt.

Die Wohnungssuche als Student kann sich schwierig gestalten.

1. Wie möchtest du wohnen?

Bevor man überhaupt anfängt sich nach einer Unterkunft umzuschauen, sollte man sich genau überlegen, wie man wohnen möchte. Welche Arten von Unterkünften gibt es? Brauche ich die Gesellschaft anderer Menschen um mich herum? Möchte ich lieber alleine wohnen? Möchte ich einfach nur günstig wohnen, egal mit wem? Es ist kein Geheimnis, dass nicht jeder dafür gemacht ist, in einer Wohngemeinschaft mit fremden Menschen zu wohnen. Außerdem unterscheidet man hier zwischen Wohngemeinschaften, in denen die Bewohner ein enges Verhältnis untereinander pflegen und Zweck-WGs, in denen man sich, über die Miete hinaus, nichts teilt. Des Weiteren gibt es noch Studentenwohnheime, in denen man zwar nicht seine Ruhe finden wird, aber die vor allem praktisch sein können, wenn man nur für eine kurze Zeit als Student in eine Stadt zieht.

2. Denke realistisch

Wie teuer darf das Zimmer oder die Wohnung sein, was ist mein maximales Budget? Muss ich weitere Kosten (z.B. Strom, Internet, Versicherung usw.) dazurechnen? Brauche ich eine 78 Quadratmeter große Wohnung für mich alleine? Bei der Wohnungssuche auf diversen Internetseiten sollte man sich alle Angaben genauestens durchlesen, um versteckte Kosten herauszufinden. Es macht Sinn, wirklich nur die Anzeigen, bzw. Vermieter zu kontaktieren, bei denen man eine Aussicht auf Erfolg hat. So spart man sich viel kostbare Zeit und Mühen. Außerdem solltest du dich über die Viertel der Stadt erkundigen, da die Preise innerhalb einer größeren Stadt stark variieren können.

3. Bereite dich gut vor

Man sollte auf keinen Fall unvorbereitet bei einer Wohnungsbesichtigung auftauchen und in der Masse untergehen. Besser ist es, hervorzustechen und dem Vermieter alle nötigen Informationen sofort bereitstellen zu können. Es lohnt sich also in jedem Fall, eine kleine „Bewerbungsmappe“ vorzubereiten, die aus folgenden Inhalten besteht:

  • Deckblatt mit ggf. freundlichem Foto

  • Kurze Selbstauskunft zu deiner Person

  • Ausweiskopie von dir

  • Aktuelle Schufa-Auskunft

  • Einkommensnachweise (i.d.R. der letzten drei Monate)

  • Bürgschaft (inkl. Einkommensnachweisen des Bürgen sowie Ausweiskopie)

Eine solche Mappe schindet bei dem Vermieter Eindruck und deutet auf sehr großes Interesse hin. Außerdem hat der Vermieter so alle benötigten Informationen von dir und muss nicht noch nach diversen Unterlagen fragen. Auch bei der Kontaktaufnahme mit dem Vermieter solltest du darauf achten, deine Nachricht höflich und professionell zu verfassen, mit der korrekten Anrede, Benennung der betreffenden Immobilie, deinem persönlichen Anliegen und eventuell einer Bitte für einen Terminvorschlag. Dadurch erhöhst du deine Chancen und kommst deiner Traumwohnung einen großen Schritt näher.

Um eine schöne Wohnung oder WG zu finden, braucht man Geduld.

4. Finde etwas zur Zwischenmiete

Da ein Umzug immer mit Zeitdruck verbunden ist und Vermieter dies häufig ausnutzen, damit Mieter aus der Not heraus überteuerte Wohnungen und Zimmer nehmen, lohnt es sich häufig, erst etwas zur Zwischenmiete für ein paar Monate zu suchen. Dadurch verschafft man sich mehr Zeit und kann, vor allem in der „Nebensaison“ der Wohnungssuche, entspannter nach einer Wohnung oder einer Wohngemeinschaft suchen. Vor allem Studenten bieten ihre Zimmer und Wohnungen oft zur Zwischenmiete an, wenn sie beispielsweise für ein Semester ins Ausland gehen wollen.

5. Sei geduldig und schnell

Eine erfolglose Wohnungssuche kann nach einiger Zeit schon sehr entmutigend sein. Trotzdem solltest du viel Geduld mitbringen und schnell reagieren. Um möglichst die neuesten Inserate bei der Onlinesuche zu sehen, solltest du Newsletter und Benachrichtigungen abonnieren. Oft gibt man dafür den gewünschten Ort bzw. die gewünschten Stadtteile an und wird umgehend per E-Mail benachrichtigt, wenn eine neue Wohnung oder WG angeboten wird. Solltest du E-Mails auf deinem Handy empfangen, kannst du so direkt reagieren und den Vermieter kontaktieren, ganz nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

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