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Work&Travel: Herausforderungen und wertvolle Erfahrung in den USA

Von Nicole R am 15-03-2018
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Wer von uns hat von dem fremden Amerika nicht geträumt? Die Idee, mindestens einen Tag als Kinostar zu leben, haben viele Jugendliche gehegt. Was bedeutet “american dream” in der Wirklichkeit?

Das Herz der größten Filmindustrie und der Weltkonzerne, die Heimat der populärsten Kleidungsketten und IT-Genies, das Land der endlosen Partys auf der Ozeanküste. So stellen wir uns die sagenhaften USA vor, nicht wahr? Selbstverständlich ist die Suche nach einem Thema zur Bachelorarbeit nicht so spannend wie Träume von der kalifornischen Sonne. Die junge Generation ist manchmal absolut von der Idee besessen, nach den Vereinigten Staaten zu fahren. Nichts zu bewundern, oder? Der Einfluss der amerikanischen Kultur ist über die ganze Welt spürbar. Um den “rosa Traum” zu realisieren, entscheiden sich immer mehr Jugendliche für das Programm “Work&Travel”. Besonders attraktiv finden diese Möglichkeit Studenten. Das ist einer der besten Wege, sich mit dem Land bekannt zu machen und zugleich Geld zu verdienen, oder mindestens nicht so viel zu verschwenden, wie in einer touristischer Reise. Die übertriebenen Erwartungen und reales Bild fallen allerdings manchmal nicht zusammen. Wofür muss man bereit sein, wenn man sich doch für solch ein Erlebnis entscheidet?

Realität VS Erwartungen

Die begeisterten Augen und beeindruckenden Geschichten der einmaligen Reisenden bewegen viele Studenten das Visum möglichst schnell zu beantragen, um ins neue Abenteuer zu stürzen. “Work&Travel” setzt vor allem Arbeit voraus, erst dann Reisen, viele missachten aber diesen Moment. Die Meisten nehmen es als noch eine coole Episode im Leben wahr. Sehr oft fällt es schwer, sich der neuen Lebensweise in einem fremden Land anzupassen, besonders denjenigen, die früher überhaupt keine Arbeitserfahrung hatten. Du musst sehr vorsichtig mit der Wahl eines Arbeitgebers sein, da manche nicht besonders gesetzestreuen Chefs von den billigen Arbeitskräften mehr profitieren wollen. Selbst wenn Du lange vor der Abreise einen Vertrag mit allen Bedingungen, Pflichte und Rechte vor Augen sieht, sei immer bereit, eventuell eigene Rechte durchzusetzen.

Wenn Du eine Chance hast, zusammen mit einem Freund oder Kommilitonen zu fahren, zweifle nicht: Das ist eine hundertprozentig richtige Entscheidung. Im Laufe von drei Monaten könntest Du Heimweh bekommen oder Familie vermissen. Selbst der nicht besonders anstrengende Arbeit in einem Geschäft könnte sich in eine Routine verwandeln. Ein Gleichgesinnter nebenbei unterstützt Dich und hilft jegliche Situation durchzuhalten.

Die Kulturunterschiede und Sprachbarriere sind auch wichtige Faktoren, die Deinen Auslandsaufenthalt bestimmen. Obwohl die Amerikaner als freundliche und aufgeschlossene Menschen in der Welt bekannt sind, sind ihre Mentalität und Lebensgewohnheiten nicht so leicht nachvollziehbar. Du musst Dir das Wichtigste klar machen: das Leben aus dem Gesichtspunkt eines Touristen und eines Bürgers sind zwei große Unterschiede. Deshalb lohnt es sich alle Meinungen und Ratschläge in Betracht zu ziehen, bevor Du eine Entscheidung triffst.

Was bringst Du mit?

Trotz aller widersprüchlichen Momenten schätzen die meisten “Work&Traveller” ihre in den USA verbrachte Zeit, als eine spannendste Erfahrung ein, voll mit den unvergesslichen Eindrücken. Das ist die ausschließliche Möglichkeit für die Studierenden, sehenswerte Reiseziele zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen, internationale Cuisine zu probieren und Umgangssprache zu erlernen. Die Veränderungen, die man in dieser Zeit erlebt, sind nicht spurlos vorübergegangen. Viele kommen mit einem riesengroßen Wissensvorrat zurück, der zu dem weiteren Studium, der Arbeitssuche und dem Aufbau der menschlichen Beziehungen beiträgt.

Erstens bringst Du Deine Sprachkenntnisse auf qualitativ neues Niveau und überwindest Sprachbarriere. Zweitens entwickelst du deine Kommunikationsfähigkeiten. Nach den endlosen Bekanntschaften mit ganz verschiedenen Menschen kannst Du schneller neue Kontakte knüpfen. Zudem macht das selbstständige Leben Dich diszipliniert und verantwortlich. Die innere Kraft und das Durchhaltevermögen, die man in sich entwickelt, kann niemand wegnehmen. Und schließlich kannst Du Dir nach der ersten Arbeitserfahrung überlegen, was von Deinem Interesse wäre und womit Du Dich am liebsten beschäftigen würdest.

Wenn einer sich an den Sommer in Amerika erinnert, bezeichnet der ihn als einer der Besten, selbst nach mehreren Jahren. Du fragst, warum? Solch eine Reise bringt die wertvollste Geschenke: die Erinnerungen und Eindrücke. Gerade deshalb. Es gibt keine idealen Menschen oder Plätze, es gibt nur perfekte Momente, und unsere Aufgabe ist diese zu bewahren.

Unsere Autorin Nicole R. ist bei der Schreibagentur Akadem-ghostwriter.de tätig. Wir freuen uns über jegliche Kommentare!



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