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Ohne Kollaps durch die Uni- Prüfungszeit

08-09-2026 Student Job Partners

Jedes Semester das gleiche Spiel: Kaum sind die Vorlesungen vorbei, geht die Prüfungszeit wieder los. Vor allem in den ersten Wochen werden viele Klausuren geschrieben, und in praktisch allen Fächern kommen noch Hausarbeiten und Präsentationen hinzu, die zum Semesterende fertig sein müssen. In dieser Phase sind vor allem zwei Dinge gefragt – eine optimale Organisation und Durchhaltevermögen. Wenn du früh genug anfängst und dir eine durchdachte Struktur zulegst, kannst du diese Zeit allerdings gut überstehen, ohne dass irgendwann deine Motivation auf der Strecke bleibt.

In kleinen Schritten zur Deadline

Wenn du Aufgaben lange vor dich herschiebst, läufst du Gefahr, am Ende wahllos drauflos zu lernen. Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass du kurz vor der Klausur total überfordert bist. Probiere es besser mit folgendem Trick: Rechne vom Abgabetermin rückwärts und teile dir die Vorbereitungen in kleinen Etappen ein.

Das kann beispielsweise das Zusammenfassen von einzelnen Themenblöcken oder das Auswerten von bestimmten Vorlesungsskripten sein. Du kannst dir auch bewusst Pufferzeit freihalten, statt jede Stunde zu verplanen. Damit kannst du eventuellen Verzögerungen oder Tagen, an denen du krank wirst, vorbeugen, ohne gleich in Verzug zu geraten.

Nach dem Schreiben ist bei einer Abschlussarbeit allerdings noch nicht Feierabend. Wenn du deine Masterarbeit binden lassen willst, musst du mit einer gewissen Bearbeitungszeit in der Druckerei rechnen. Dazu kommt eventuell auch noch der Versand. Plane diese Tage auf jeden Fall mit ein, damit dir am Ende die Zeit nicht fehlt.

Lernphase und Studentenjob unter einen Hut bringen

Oft kommt es vor, dass in der Prüfungszeit viel auf einmal ansteht und du eine klare Struktur auf deinem Schreibtisch benötigst. Wenn du dann ständig zwischen verschiedenen Aufgaben hin- und herspringst, kostet dich das wertvolle Zeit und macht es schwer, bei einer Sache zu bleiben. Darum solltest du dir feste Zeiten für einzelne Aufgaben festlegen, statt mehrere Themen gleichzeitig an einem Tag anzugehen.

Auch die Länge deiner Arbeitsphasen ist wichtig.

Setze dir deshalb ein Zeitfenster von zum Beispiel 45 Minuten, in dem du eine Aufgabe bearbeitest. Danach machst du eine kurze Pause von zehn Minuten, bevor es weitergeht. Nach drei oder vier solcher Runden ist dann eine längere Pause dran. Auf diese Weise schaffst du es, über den Tag fokussiert zu bleiben. Das ist wesentlich besser, als stundenlang am Stück durchzuarbeiten.

Wer neben den Prüfungen noch jobbt, muss seine Arbeitszeit in der heißen Phase eventuell mit dem Arbeitgeber abstimmen. Oft lässt sich ein flexibler Studentenjob vorübergehend reduzieren oder für eine Weile verlegen, damit du genug Zeit für die Prüfungsvorbereitungen hast.

Ab und zu mal abschalten

Lernen ist anstrengend für Körper und Geist, deshalb musst du bewusst Pausen einlegen, damit deine Aufnahmefähigkeit nicht sinkt. Wenn du nur durchpowerst, läufst du Gefahr, Fehler zu machen und benötigst am Ende möglicherweise doppelt so viel Zeit, weil du dich nicht mehr konzentrieren kannst. Hier ein paar Tipps, wie du besser durchkommst:

  • Guter Schlaf ist Gold wert: Während du schläfst, kann das Gehirn die gelernte Information verarbeiten und verinnerlichen. Zu wenig Schlaf kann zu einem schlechteren Erinnerungsvermögen führen und senkt oft die Konzentration.
  • Digital Detox: Wenn du deine Pausen so gestaltest, indem du die neuesten Nachrichten auf deinem Handy checkst, gibst du deinem Kopf nicht wirklich eine Chance, abzuschalten. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder die Augen zu schließen und Musik zu hören bringt die Konzentration viel besser zurück als soziale Medien.
  • Richtig essen: Schwere Gerichte machen müde und träge, weil der Körper viel Energie für die Verdauung braucht. Leichte Mahlzeiten und genug Wasser halten dich dagegen fit, wach und aufnahmebereit.


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