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Nightguard (Nachtwächter) in Bielefeld

Paderborn | Freizeit / Tourismus | Ferienjob

Nightguard (Nachtwächter) Kurzbeschreibung: für Ruhe und Sicherheit unserer Gäste sorgen, wenn es dunkel...... Voraussetzungen für die... Mindestalter: 20... Einsatzzeitraum: Mitte Juni - Mitte...

Jobbeschreibung

Nightguard (Nachtwächter)

Kurzbeschreibung: für Ruhe und Sicherheit unserer Gäste sorgen, wenn es dunkel ist

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Bewerbung

  • Mindestalter: 20 Jahre
  • Einsatzzeitraum: Mitte Juni - Mitte September 2017
  • Einsatzdauer: Mind. 4 Wochen, zu Beginn der Saison auch kürzer möglich
  • Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, weitere Fremdsprachen wünschenswert
  • Führerschein Klasse B wünschenswert

Voraussetzungen für dieses Aufgabengebiet (nach erfolgreicher Teilnahme am Ausbildungsseminar)

  • großer Erste-Hilfe-Schein (9 Unterrichtsstunden, z.B. bei DRK, JUH, ASB, MHD)
  • erweitertes Führungszeugnis (nach bestandenem Seminar zu beantragen)

Aufwandsentschädigung

Neben freier Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Versicherung erhältst du eine Aufwandsentschädigung iHv. von ca. 650 € pro Monat.

Tätigkeitsbeschreibung

Du bist der Ansprechpartner für unsere jugendlichen Gäste in den Abend- und Nachtstunden (ca. 21 bis 5 Uhr). Mit deinem Durchsetzungsvermögen und deiner natürlichen Autorität sorgst du für Ruhe und die Einhaltung der Camp- bzw. Hotelregeln, bist trotzdem aber eher Kumpel als „Befehle-Verteiler“. Als Camp-Nachtwächter kontrollierst du zusätzlich, dass keine unbefugten Personen das ruf Gelände betreten und unsere Gäste die Ausgehregelungen einhalten. Als Hotel- bzw. Stadt-Nachtwächter hast du die Einlasssituation vor der Disco im Griff, begleitest Teilnehmer und Teamer auf ihrem Heimweg und kontrollierst nach Ende der Party, ob alle wohlbehalten zurückgekommen sind. Die Leitung vor Ort übernimmt der und ist damit auch dein Hauptansprechpartner im Reiseziel

 

Sommerbericht aus dem Aufgabenbereich eines Nachtwächters

Stadtnachwächter zu sein, ist eine total interessante und vielseitige Tätigkeit und man kommt viel in der Stadt rum.

18:40 Uhr: der Nachtwächtern beginnt mit seinen Aufgaben. Wir werfen uns unsere Bändsel um und stecken unsere Handys ein, verlassen das Hotel , und schwingen uns auf die Räder. Zum Hotel "Don Juan" geht es zum Glück steil bergab, dort treffen wir uns mit dem Chefreiseleiter zum Nightymeeting. Kurz werden die Besonderheiten der letzten Nacht besprochen, dann gibt es ein kurzes Briefing zum neuen Tag. Außerdem bekommen wir die für uns wichtigen Informationen, wie viele Nachtwächter zu welcher Disko gehen, wie viele Teilnehmer vor Ort sind, wer die Aufsicht hat und ob evtl. noch Gäste aus einem anderen Reiseziel wie Calella auf einen Nachtausflug vorbei kommen. Ist das geklärt, geht wieder zum Hotel zum Abendessen.

Kurz darauf ist es schon Zeit, die Stadt ein wenig sicherer zu machen. Wir schauen in Bars und Tavernen, kontrollieren den Strand und weitere bekannte Treffpunkte. Dabei geht es vor allem um die Sicherheit der Teilnehmer und darum Ansprechpartner bei möglichen Fragen und Problemen zu sein.

Ein kurzes Treffen im Partyclub "Esmeralda" mit den 2 Hotelnighty´s und dann geht es schon in Richtung "Ballermann-Party", die ruf Vorabendparty. Es ist laut und voll, die Stimmung ist ausgelassen und, damit das so bleibt, laufe ich einige Runden durch die feiernde Menge.

Um 23 Uhr ist Discoeinlass, ein stressiger Teil des Abends. 400 Gäste und mehr wollen hinein. Trotz eines exklusiven Eingangs bilden sich Schlangen vor der Disco Revolution aber wir sind mit zwei Nightys vor Ort und regeln den Einlass. Vor den Discotheken ist meine Aufgabe klar definiert, ich bin Ansprechpartner für Teilnehmer und unterstütze den Chefreiseleiter. Oft gibt es Situation, in den Teilnehmer oder Teamer Hilfe benötigen – da bin ich dann sofort zur Stelle. Um 24 Uhr sind alle drin und ich mache mich auf den Weg zu meiner Hotelroute. Dabei fahre ich bestimmte Hotels ab und schaue nach dem rechten, die Hotels liegen zum Glück ziemlich beisammen.

Mit dem "Maria del Mar" fange ich an und kontrolliere schnell die "Gute-Nacht-Listen", in die sich jeder Teilnehmer einträgt, wenn er zurück ist. Damit schaue ich auf den Zimmern, ob da auch niemand gemogelt hat. Wenn alles seine Ordnung hat, unterschreibe ich die Listen und wechsele noch ein paar Worte mit dem Rezptionisten des Hotels.

Auch die restlichen Hotels auf meiner Route überprüfe ich noch nach diesem Schema. Nach 20 Minuten löse ich dann den andern Nachtwächter ab, der daraufhin seine Tour macht.

Später geht es erneut in die Discotheken. Ich gehe eine Runde durch die Disko und hole mir mein Freigetränk von der Bar.

Ab 2 Uhr begleiten wir Nachtwächter die Rückgehdienste der Teamer für Teilnehmer. Das machen wir stündlich bis 4 Uhr.

Noch einmal fahre ich meine Route ab, diese letzte Runde ist wichtig damit alle Teilnehmer wirklich sicher in ihren Zimmern sind.

Ich schaue, noch kurz im Club vorbei – da sind so viele ruf Gäste, dass mein ruf Team vielleicht noch etwas Unterstützung gebrauchen können. Eigentlich ist mein Dienst jetzt zu Ende, aber ich leiste den Hotel- Nachtwächtern gerne noch ein wenig Gesellschaft .

Erst danach mache ich mich auf den Weg zurück in mein Hotel. Es ist schwierig zu beschreiben, wie ein normaler Nachdienst als NW in Lloret de Mar aussieht, denn jede Nacht ist anders und abwechslungsreich. Aber das liebe ich an Lloret, es gibt immer etwas zu tun.

Als Nachwächter im Camp sind meine Aufgaben ganz anders aber ebenso vielseitig und abwechslungsreich. Hier ist alles etwas überschaubarer aber mir wird nie langweilig.

Wenn die Sonne untergeht und die Teilnehmer zum Feiern in Richtung Stadt aufbrechen, beginnt meine Arbeit. Die anderen Teamer sind mit ihren Gruppen unterwegs, und ich versuche sie etwas zu entlasten. Zu Beginn meines Dienstes ist es oft etwas hektisch, weil ich noch von einigen Teilnehmern gesucht werde, damit sie noch schnell ihre Clubkarten abgeben können, bevor es für sie los ins Vergnügen geht.

Regelmäßig drehe ich dann meine Runden im Camp und sorge, falls es zu laut ist, für Ruhe. Ab und zu sind kleine Erinnerungen, auch mehrmals in der Nacht nötig, aber das ist doch klar, es ist Urlaub, man ist mit Freunden unterwegs und viel am Feiern.

Die Gäste, die im Camp geblieben sind, treffen sich meist im "Fun and Food Bereich“ wo tagsüber gegessen wird. Ab und zu stoße ich dazu, unterhalte mich oder spiele auch mal kurz mit Karten.

Selten verirren sich fremde Personen auf unser Gelände, oft suchen sie nur ein weniger stark frequentiertes Waschhaus. Da reicht dann meist ein "sorry, private area" und ein kurzer Fingerzeig auf das Schild am Eingang aus. Ich sorge am Abend und in der Nacht für einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit im Camp.

Bis zwei Uhr wird es immer ruhiger, was sich aber kurz ändert, wenn die ersten Gruppen aus den Discotheken zurückkommen. Meine Aufgabe ist es dann, freundlich, aber bestimmt, die Clubkarten auszugeben und zu verhindern, dass die Nachtruhe der anderen zu sehr gestört wird.

Oft bin ich auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Anliegen unserer Gäste und habe stets ein offenes Ohr für für sie. Diese reichen von "Wann geht es morgen los zu Waterworld?", "Ich will mein Zelt wechseln", "Ich habe mit meiner Freundin Krach. Was soll ich tun?" bis zu "Ich bin krank." Ich bin dann also auch noch Streitschlichter, verweise auf Termine auf dem Infoboard, helfe beim Neusortieren von Schlafplätzen, gebe Kühlakkus aus und koche Tee für kranke Gäste. Damit halte ich den Teamern den Rücken frei, und mein größtes Lob an jedem Morgen ist, dass keiner von ihnen nachts aufstehen musste.

Im Nu ist es Morgen, und ich habe die Gelegenheit den Sonnenaufgang zu genießen. Um 7 Uhr ist mein Dienst beendet, ich verlasse das Camp in Richtung Bucht und gönne mir am noch menschenleeren Strand eine Runde Schwimmen im erfrischenden, türkisblauen Meer.

Ich habe beide Jobs schon gemacht und muss sagen, dass beide ihre Besonderheiten haben. Besser oder schlechter gibt’s da nicht ;-)

Juri

Mehr Informationen

Einsatzort
Bielefeld, Paderborn
Jobart
Ferienjob
Tätigkeitsbereich
Freizeit / Tourismus
Führerschein erforderlich?
Nein
Auto erforderlich?
Nein
Anschreiben
Nein