Per Post, E-Mail oder doch persönlich? 5 Bewerbungsarten von heute

Von richtiggutbewerben.de am 06-06-2016 0 Kommentare | 518 Views

Nicht nur der Inhalt und die Form von Bewerbungen haben sich mit der Zeit verändert, auch die Art und Weise wie die Unterlagen übermittelt werden und der gesamte Bewerbungsprozess abläuft, ist ein anderer als noch vor wenigen Jahren. Unsere Partner von richtiggutbewerben.de stellen dir 5 Typen vor, wie deine Bewerbung ihren Weg zum Unternehmen finden kann und geben dir ein paar Tipps mit auf den Weg, die du unbedingt beachten solltest, damit eine Bewerbung ein Erfolg wird:

1. Der Klassiker: Bewerbung auf dem Postweg!
Der Klassiker, wenn es um Formen der Bewerbung geht, ist immer noch der Postweg. Die meisten Unternehmen akzeptieren es auch heute noch, wenn Bewerber die Unterlagen per (Maxi-) Brief direkt an den Ansprechpartner oder die Personalabteilung schicken. Hier gilt aber Vorsicht: Wenn ein Unternehmen in der Stellenanzeige oder auf der Homepage angibt, dass die Bewerbung nur Online eingereicht werden soll, solltest du dich auch daranhalten. Sonst landet deine Bewerbung nachher ungelesen direkt im Papierkorb anstatt auf dem Schreibtisch des Personalers. 


2. Das Persönliche: Bewerbung persönlich abgeben!
„Ein persönlicher Eindruck ist nie verkehrt!“ So denken viele und geben die Bewerbungsunterlagen persönlich im Unternehmen ab. Natürlich bietet diese Art der Übermittlung einige Vorteile – aber auch Nachteile: Zwar bekommt der Personaler direkt ein Gesicht zur Bewerbung, an das er sich erinnert, aber du musst bedenken, dass es auch eine weitere Möglichkeit darstellt, in Fettnäpfchen zu treten. Das heißt, dass du ordentlich auftreten und dich auch vorbereiten solltest – wie in einem Bewerbungsgespräch. Also sei auf der Hut, wenn du deine Bewerbung persönlich abgibst. Es kann immer sein, dass aus der Abgabe mehr wird als nur einmal schnell einen Brief abgeben.   

3. Der Geführte: Das Bewerbungsportal des Unternehmens!
Immer mehr Unternehmen setzen auf ein eigenes Bewerbungsportal. Vor allem größere und internationale Unternehmen nutzen diese Möglichkeit, die Unterlagen der Bewerber direkt vorstrukturiert zu bekommen und nicht mehr selbst sortieren zu müssen. Dort folgst du einfach den Anweisungen des Portals: Dir wird genau gezeigt, wo du dein Anschreiben, dein Bewerbungsfoto und auch deinen Lebenslauf hochladen kannst. Hier ist es auch wichtig, dass du alles komplett und richtig ausfüllst – denn häufig sortiert das System unvollständige Unterlagen automatisch aus und die gesamte Bewerbung ist nutzlos. Also: Achte bei deiner Bewerbung in einem Bewerbungsportal eines Unternehmens besonders darauf, dass du alle Angaben korrekt und vollständig ausfüllst. 

4. Der übliche Weg: Per E-Mail an den Ansprechpartner!
Mittlerweile schon ein alter Hut und der übliche Weg ist die Bewerbung per E-Mail. Die meisten Unternehmen geben direkt die E-Mail-Adresse des passenden Ansprechpartners in der Stellenanzeige an. Aber auch hier gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Du solltest unbedingt auf die Datei und das Datei-Format achten, in welchem du deine Bewerbungsunterlagen zuschickst: Denke unbedingt daran, deine Bewerbung in eine PDF-Datei umzuwandeln! Es gibt viele unterschiedliche WORD-Versionen, manche Unternehmen haben auch auf Mac umgestellt. Wenn der Personaler eure Unterlagen wegen des Formats nicht öffnen kann, landen sie häufig direkt im Papierkorb. Fügt die Bewerbungsunterlagen (Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf) in einer PDF-Datei zusammen. Damit die einzelnen Dateien nicht zu groß werden, kannst du deine Arbeitszeugnisse und weiteren Anhänge in eine zweite Datei packen. Aber achte auch hier darauf, nur die wichtigsten Unterlagen mitzuschicken und dem Personaler nicht zu viel Arbeit bei der Durchsicht zu machen. Es gibt einige gute Tools im Netz, die bei der Erstellung und Sortierung von PDFs helfen. 

5. Der Moderne: WhatsApp und Skype!
In letzter Zeit sind vor allem neue Wege der Bewerbung im Trend: Flexibilität und Schnelligkeit stehen im Vordergrund! Da kann der potenzielle Chef auch mal eben per WhatsApp angeschrieben und die Bewerbung schnell und informell „mal eben rübergeschickt“ werden. Die Bewerbung selbst ist in solchen Fällen meistens nur noch Formsache. Viele moderne Unternehmen rekrutieren über Xing oder LinkedIn, sodass das Wesentliche schon vorher geklärt ist und nur noch Anschreiben und schriftlicher Lebenslauf passen müssen. Dann kann das Bewerbungsgespräch auch mal bei Skype stattfinden und in der Mittagspause geführt werden. Hier solltest du flexibel sein und die entsprechenden Programme auf dem Schirm haben – am besten mit seriösen Accounts: Dein Skype-Name sollte kein Spitzname sein, da es doch etwas peinlich werden könnte, wenn du als Skype-Adresse Gänseblümchen81 angibst. Sei auf alles vorbereitet, damit du in der Situation nicht ins Schleudern gerätst. 

Fazit: Es gibt viele verschiedene Wege und Formen, wie deine Bewerbungsunterlagen zum Unternehmen gelangen können. Hier gilt es für dich als Bewerber flexibel zu sein: Stell dich darauf ein, dass auch moderne Wege gefragt sein können und lass dich davon nicht überraschen. Bereite alle Kanäle vor. Natürlich hilft dies nicht, wenn deine Unterlagen nicht perfekt sind. Für Hilfe bei der Erstellung einer perfekten, professionellen Bewerbung gibt es diverse Online-Bewerbungsservices, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.


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