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Besser Lernen durch die richtige Gestaltung des Lernplatzes

Von Daniela Zeifeld am 04-04-2018
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Lernen in einer optimalen Atmosphäre ist der Traum vieler Studenten. Nicht immer klappt das, doch mit einigen Tricks lässt sich vieles verändern.

Um es gleich vorwegzusagen: Der optimale Arbeitsplatz sieht bei jedem Menschen anders aus. Der eine lernt in der Bibliothek, der andere auf seinem Bett, manche lieben den klassischen Schreibtisch und wieder andere ziehen sich auf das Sofa oder sogar auf den Boden zurück. Während der eine mit wenigen Gegenständen auskommt und eine tolle Ordnung hinbekommt, herrscht beim anderen das kreative Chaos. Doch einige grundsätzliche Überlegungen, wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes sein sollte, sind sicher für jeden hilfreich, um das bestmögliche Arbeits- und Lernergebnis zu erzielen.

In Ruhe lernen

Es gibt sowohl Gegenstände als auch Handlungen, die das Lernen unterstützen. So mag es manchem nichts ausmachen, wenn er öfter mal aufgescheucht wird, weil Menschen ins Zimmer kommen oder Anrufer Verabredungen treffen wollen. Doch das ist sicher die Ausnahme. Darum heißt Regel Nummer 1: Während eines Lernvorgangs solltest du ungestört bleiben. Stelle das Handy auf lautlos und eventuell das Telefon ab, wenn du das Klingeln zu nervig findest. Wohnst du in einer WG oder zu Hause, hänge ein Schild "Bitte nicht stören" an die Tür. Wie still es sein muss, entscheidest du selbst. Es gibt Studenten, die gern und erfolgreich mit Musik lernen, andere brauchen absolute Ruhe. Probiere aus, was dir besser bekommt um effektiv zu Lernen und dich richtig auf die Prüfung vorzubereiten.

Das Mobiliar

Ein perfekter Arbeitsplatz ist sicherlich mit einem Schreibtisch und einem passenden Stuhl ausgestattet. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen darüber, in welchen Winkeln deine Beine zwischen Boden und Stuhl geknickt und wie deine Arme auf dem Tisch aufliegen sollten, damit keine Haltungsschäden entstehen. Da wir alle unterschiedliche Maße haben, bedeutet das, dass die Möbel auf deine Körpergröße einstellbar sein müssen. Dazu eignet sich ein elektrisch, höhenverstellbarer Schreibtisch, denn so kannst du den Schreibtisch an dich anpassen, was dem Gehirn und dem Körper gleichermaßen bekommt.

Die Umgebung

Die Lernatmosphäre hängt auch von der Umgebung ab. Der eine mag es spartanisch und schaut am liebsten auf eine weiße Wand, der andere sitzt gern vor dem Fenster und richtet sich mit mehreren Pflanzen ein. Diese sind übrigens für PC-Arbeiter sehr gut geeignet, denn einige wie Grünlilie, Bogenhanf und Gummibaum sollen die Strahlung der elektrischen Geräte abfangen und die Umgebung von Schadstoffen reinigen. Weiterhin ist die Beleuchtung wichtig. 600 Lumen sollten es schon sein, damit du nicht zu schnell müde wirst. Ansonsten vermeide optische Ablenkungen. Das bedeutet, dass auf deinem Tisch nach Möglichkeit nur das liegt, womit du gerade beschäftigt bist. Wenn du wenig Platz im Raum hast, ordne alles andere auf einer Tischecke an oder lege es so lange auf den Boden. Wenn du an deinem Tisch viel vor dem PC oder Laptop sitzt, ist es hilfreich die Beleuchtung deines Bildschirms anzupassen, um die Augen zu schonen. 

Lernpausen planen

Pausen sind ebenso wichtig wie eine frische Luftzufuhr. Du solltest spätestens alle zwei Stunden aufstehen und die Fenster öffnen. Ein paar gymnastische Ausgleichsbewegungen oder kurze Spaziergänge können Wunder wirken. Sie pusten den Kopf durch und lassen dich anschließend mit frischer Kraft weiterarbeiten. So bietet es sich auch an, in der Pause etwas Obst oder einen Energieriegel zu sich zu nehmen, um den Zuckerspeicher für das Gehirn aufzufüllen. Wenn du während des Lernens gern etwas trinkst, bereite es vor der Lerneinheit zu, damit du dich nicht vom Arbeitsplatz wegschleichen musst und dann durch andere Dinge aufgehalten wirst. Überhaupt achte während der Vorbereitung zum Lernen darauf, dass keine "Zeitfresser" dazwischenkommen. Sie stören die Lernzeit und auch das Lernergebnis empfindlich. Wir denken dabei unter anderem an Suchaktionen, weil noch etwas fehlt.

Sei gewissenhaft und ordentlich, wenn es um deinen Lernplatz geht. Schließlich willst du am Ende deines Studiums mit einem guten Ergebnis abschließen. Dafür ist es sehr wichtig, dass du weißt, wie du am besten dauerhaft lernst und das Meiste aus dir herausholen kannst. Wir wünschen dir viel Lernerfolg!



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